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15. März 2005

Die faszinierende Welt molekularer "Bäume und Büsche"

Leopoldina-Symposium zur Dendrimer-Forschung an der Universität Heidelberg – Anwendungsgebiete reichen von den Materialwissenschaften bis hin zur molekularen Katalyse

Vom 18. bis 19. März findet auf dem Campus im Neuenheimer Feld (Im Neuenheimer Feld 252) ein gemeinsam von der Deutschen Akademie der Naturforscher „Leopoldina“ und dem Heidelberger Sonderforschungsbereich 623 – „Molekulare Katalyse“ – veranstaltetes Internationales Symposium zur Dendrimer-Forschung statt.

Dendrimere haben sich als eine neuartige Klasse hochsymmetrisch aufgebauter Makromoleküle etabliert, die in den vergangenen 25 Jahren vielfältige Anwendungen in den Naturwissenschaften gefunden haben. Ihre hochgradig reguläre Molekültopologie basiert auf einer iterativen Wachstumssequenz von Verzweigungsbausteinen. Ausgehend von einer niedermolekularen “Kern”-Einheit kann dieses Bauprinzip zu großen globularen Strukturen mit hoher molekularer Uniformität führen. Die iterative Verzweigungsarchitektur stellt nicht nur ein effizientes symmetrisches Wachstumsprinzip dar, sondern kann zur raschen Multiplikation funktioneller Gruppen führen, wodurch diese Moleküle zu attraktiven “Plattformen chemischer Funktionalität“ werden.

Beginnend mit dem Aufbau hochgradig verzweigter Kaskaden-Oligomere in den späten 70er Jahren, war das erste Jahrzehnt der Arbeiten auf diesem Forschungsgebiet durch die Entwicklung geeigneter Synthesestrategien für Dendrimere sowie der analytischen Methoden zu ihrer Charakterisierung bestimmt. Spätestens seit 1990 hat sich der Schwerpunkt der Forschungsanstrengungen im Zusammenhang mit diesen neuartigen Makromolekülen in Richtung ihrer Anwendungen verschoben. Diese reichen von den Materialwissenschaften bis hin zur molekularen Katalyse.

Das zweitägige Symposium bringt einige der herausragenden Forscher aus unterschiedlichen Bereichen der Dendrimerforschung zusammen. Ziel der Tagung ist es, die gesamte Bandbreite der Forschung auf dem Gebiet der Dendrimere auszuleuchten und dadurch auch Wissenschaftler anzusprechen, die nicht als Spezialisten auf diesem Feld einzustufen sind.

Nähere Informationen:
http://www.gade.uni-hd.de/leopoldina/index.html

Rückfragen bitte an
Prof Dr. Lutz H. Gade
Anorganisch-Chemisches Institut der Universität Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 270, 69120 Heidelberg
lutz.gade@uni-hd.de

Allgemeine Rückfragen von Journalisten auch an:
Irene Thewalt
Pressestelle der Universität
Tel. 542311
presse@rektorat.uni-heidelberg.de


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