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1. März 2005

Blasenschwäche muss kein Schicksal sein

Informationsabend am 8. März 2005 in der Universitäts-Frauenklinik Heidelberg – Behandlungsspektrum von der Beckenbodengymnastik bis zur Vaginalschlinge

Am 8. März, dem Weltfrauentag, veranstaltet die Universitäts-Frauenklinik Heidelberg (Ärztlicher Direktor: Professor Dr. Christof Sohn) einen Informationsabend zum Thema "Senkungs- und Inkontinenzbeschwerden". "Wir möchten betroffene Frauen ermutigen, ihr Leiden anzusprechen und sich darüber zu informieren, wo sie Hilfe finden können", sagt Oberärztin Dr. Annette Maleika. Die Veranstaltung findet um 18 Uhr im Großen Hörsaal der Universitäts-Frauenklinik, Voßstrasse 9, statt.

So vielfältig wie die Ursachen der Harninkontinenz sind mittlerweile auch die Möglichkeiten der Behandlung. Ein Team von Spezialisten der Universitäts-Frauenklinik und der Urologischen Universitätsklinik Heidelberg bietet den betroffenen Frauen Beratung und ein breites Spektrum von Therapiemöglichkeiten an.

An ungewolltem Abgang von Urin, auch als "Blasenschwäche" oder "Harninkontinenz" bekannt, leiden rund ein Drittel aller Frauen. Betroffen sind vor allem ältere, aber auch junge Frauen, z.B. nach Schwangerschaft. Ihr Leidensdruck ist meist hoch; dennoch wird die Tabukrankheit Inkontinenz oft verschwiegen.

"Die Ursachen der Harninkontinenz sind vielfältig. Vor einer Behandlung muss abgeklärt werden, ob Infektionen oder Hormonstörungen zugrunde liegen", erklärt Oberarzt Dr. Axel Haferkamp, Leitender Oberarzt der Urologischen Universitätsklinik Heidelberg. Häufig ist die Harninkontinenz ein Symptom für eine zu Grunde liegende Erkrankung der Harnblase oder der Harnröhre.

Beckenbodengymnastik, Bio-Feedback, Vaginalschlinge im Therapiespektrum

Grundsätzlich unterscheiden die Ärzte zwischen Stress-Inkontinenz und Drang-Inkontinenz. Bei der Stress-Inkontinenz oder Belastungs-Inkontinenz führt eine Druckerhöhung im Bauchraum zu unkontrolliertem Harnabgang – also beim Lachen, Husten, Niesen oder beim Heben von Lasten. Die Drang-Inkontinenz ist durch starken Harndrang und unwillkürlichen Harnabgang charakterisiert.

Zunächst prüfen die Ärzte, ob der Patientin mit nicht-operativen Maßnahmen geholfen werden kann. Dazu gehören die Beckenbodengymnastik zur Stärkung der Muskulatur ebenso wie Verhaltenstraining, Biofeedback oder Elektrostimulation des Beckenbodens. Moderne Medikamente, die an der Blasenmuskulatur oder am Blasenschliessmuskel wirken, können oft den unwillkürlichen Harnverlust reduzieren oder den Harndrang lindern.

Eine neue erfolgreiche Methode bei der Behandlung der Stress-Inkontinenz ist die Einführung einer so genannten Vaginalschlinge, die bei der Heidelberger Veranstaltung präsentiert wird. Bei einer "überaktiven Reizblase", die Tag und Nacht quält und mit anderen Methoden nicht behandelt werden kann, steht die "elektrische sakrale Neuromodulation" zur Verfügung, eine Stimulation von Nervenfasern, die Beschwerden und Harndrang lindert.

Inkontinenz-Sprechstunde in der Universitäts-Frauenklinik Heidelberg Voßstrasse 9 Dienstags von 12:00 – 16:00 Uhr Dr. Annette Maleika, Dr. Florian Lenz
Anmeldung unter:
Tel: 06221 – 56 79 34
Fax : 06221 – 56 52 60
E-Mail: frauenklinik_ambulanz_allgemeine@med.uni-heidelberg.de

Ansprechpartner
Dr. Florian Lenz
E-Mail: Florian_Lenz@med.uni-heidelberg.de

Rückfragen bitte an:
Dr. Annette Tuffs
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
des Universitätsklinikums Heidelberg
und der Medizinischen Fakultät
der Universität Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 672
69120 Heidelberg
Tel.: 06221 – 56 45 36
Fax: 06221 – 56 45 44
Handy: 0170 – 57 24 725
E-Mail: Annette_Tuffs@med.uni-heidelberg.de
www.med.uni-heidelberg.de

Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg


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