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3. Februar 2005

Rektor: "Deshalb müssen wir Studentenwohnheime bauen"

Rektor Prof. Hommelhoff: "Mit 4000 öffentlich geförderten Wohnheimplätzen haben wir eine Versorgungsquote von nur 13%" – "Besonders misslich", weil Heidelberg zugleich eine der höchsten Ausländerquoten besitzt

Beim heutigen Richtfest für das Studentenwohnheim Im Neuenheimer Feld 129 legte Rektor Prof. Dr. Peter Hommelhoff dar, warum der Bau von Studentenwohnheimen für die Universität Heidelberg so wichtig ist. Hier seine Rede im Wortlaut:

"Dieser Tag, an dem wir das Richtfest für das neue Studentenhochhaus 129 feiern können, ist ein Tag der Freude und des Stolzes: der Freude über den dringend benötigten Zuwachs an studentischem Wohnraum und des Stolzes über den schnellen, plangemäßen und damit zeitgerechten Abschluss der Rohbauarbeiten, so dass wir in großer Zuversicht davon ausgehen können, den Studierenden der Universität und der Pädagogischen Hochschule zum kommenden Wintersemester weitere 185 Wohnheimplätze zu in jeder Hinsicht annehmbaren Bedingungen zur Verfügung stellen können. Dafür möchte ich vor allen anderen Herrn Gutenkunst, dem unermüdlichen Motor des Studentenwerks, herzlich danken; es ist eine helle Freude, mit Ihnen und Ihren engagierten Mitarbeitern zusammenarbeiten zu dürfen.

Sie hatten die vorzügliche Idee, das schon vorhandene Wohnheim 133, wohl gelungen und allseits akzeptiert, schlicht zu duplizieren; das hat spürbar Kosten und Zeit erspart. Mein bester Dank gilt aber auch dem Land Baden-Württemberg und den beteiligten Ministerien. Denn nach meinen Informationen darf das Studentenwerk mittlerweile fest von einem Landeszuschuss in Höhe von knapp 2 Mio. Euro ausgehen. Ganz offenbar will das Land auch in Zeiten äußerst knapper Kassen seiner Verantwortung für die Hochschulen aktiv und wahrnehmbar nachkommen. Dies ist ein ermutigendes Zeichen, das die Universität Heidelberg und gewiss auch die Pädagogische Hochschule dankbar zur Kenntnis nehmen.

Dieser Umbau, aber auch andere mehr wurden in Heidelberg dringend benötigt. Hier studieren momentan ca. 31.000 junge Menschen. Mit rund 4.000 öffentlichen geförderten Wohnheimplätzen haben wir eine Versorgungsquote von nur ca. 13% und liegen damit deutlich unter dem Landesdurchschnitt. Das ist deshalb besonders misslich, weil Heidelberg zugleich eine der höchsten Ausländerquoten hat. Studierende aus anderen Ländern fragen Wohnheimplätze aus vielfältigen Gründen besonders intensiv nach. Deshalb müssen wir Studentenwohnheime bauen, um unserer Internationalität auch im Umfeld des Studiums tatkräftig gerecht zu werden. Für ein Studium, eine Promotion oder eine postdoc-Phase in Heidelberg hat das Rektorat gerade in Berlin vor den dort versammelten Boschaftern zu werben versucht.

Das neue Studentenwohnheim 129 wird unsere Fähigkeit, den Studierenden als Gastgeber entgegen treten zu können, erheblich stärken. Die Versorgungsquote wird nahe an 14% herankommen. Weitere Wohnheimplätze im Schlierbacher Schiff (Dank an die Wohnbaugenossenschaft) und hier im Neuenheimer Feld sind in der Planung und auf gutem Weg. Aber es hilft alles nichts: im Strategiepapier der Universität sind noch weitere 300 Plätze vorgesehen! Hierfür werden wir mit privaten Bauherren zusätzlich zusammenarbeiten müssen.

Heute jedoch wollen wir das bislang Erreichte mit Stolz und Freude zur Kenntnis nehmen, den beteiligten Unternehmen, Bauleuten aber auch den Architekten herzlich danken und sie bitten, weiterhin alle Kräfte anzuspannen, damit die Universität Heidelberg und die Pädagogische Hochschule das Studentenwohnheim 129 zum kommenden Wintersemester ihren Studierenden zur Verfügung stellen können – frisch auf."

Rückfragen bitte an
Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
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