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9. Februar 2005

Deutsch-polnisches Jahr bereichern

Initiative "Partnerschaft mit Polen" arbeitet für das Verständnis zwischen beiden Nationen

Wenn im Mai das deutsch-polnische Jahr 2005/2006 beginnt und die beiden Länder sich im jeweiligen Nachbarland mit einer großen Zahl kultureller und gesellschaftlicher Veranstaltungen präsentieren, dann will auch die Heidelberger Initiative "Partnerschaft mit Polen" mitmischen. Bei ihrem Jahrestreffen zog sie jetzt Bilanz für 2004 und stellte zugleich die neuen Vorhaben für 2005 vor, mit denen die vor fünf Jahren ins Leben gerufene Initiative einen weiteren Beitrag zum besseren Verständnis zwischen den Menschen der beiden Nationen leisten will.

Dass der diesjährige Weltgebetstag der Frauen am 4. März den Polen gewidmet ist, freut die Initiative, für die Gert Schneider als ersten Höhepunkt in diesem Jahr die Eröffnung der Ausstellung "300 Jahre Universität Breslau" am 28. April in der Neuen Universität ankündigte. Dazu wird auch eine Delegation aus Breslau (heute Wrotzlaw) erwartet und noch ein Rahmenprogramm erarbeitet. Die Vorführung des Dokumentarfilms "Schlesiens wilder Westen" am 2. Mai in der VHS gehört zum Beispiel dazu. Im weiteren Programm werden für Juni wieder Stadtführungen zu "Polen in Heidelberg" angeboten und im Oktober neben einer weiteren Polen-Fahrt (17. bis 24. 10.) eine Ausstellung im Rathaus-Foyer mit dem Titel "Frühling im Herbst – Vom polnischen November zum deutschen Mai – Das Europa der Nationen 1830-1832".

Eindrucksvoll war auch die Rückschau, die Ursula von Dallwitz-Wegner für die Initiative hielt. Neben einer Polen-Reise mit 15 Teilnehmern gehörten zu den Veranstaltungen des letzten Jahres ein gut besuchtes Konzert mit einem polnischen Trio im Kunstverein, eine Begegnung mit hier studierenden jungen Polen in der Ebert-Gedenkstätte und eine Fotoausstellung über Jelenia Gora (Hirschberg), gefolgt von einer Kleiderlieferung für Obdachlose in Jelenia Gora. Sicher ein Höhepunkt aber war eine Vortragsveranstaltung in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung in der Ebert-Gedenkstätte, bei der der Direktor des Deutschen Historischen Instituts in Warschau, Professor Klaus Ziemer, Polens Rolle in Europa aus historischer Sicht beleuchtete.

Doch gab es darüber hinaus noch viele andere Aktivitäten. Wie später beim Heidelberger Herbst präsentierte sich die Initiative zusammen mit dem Freundeskreis Bautzen beim "Markt der Möglichkeiten", dabei auch unterstützt von jungen polnischen Studenten, und initiierte die erste Stadtführung mit Dietrich Bahls zum Thema "Polen in Heidelberg", der bald eine zweite folgte. Zusammen mit der Volkshochschule konnte die Initiative nochmals den eindrucksvollen Dokumentarfilm "Schlesiens wilder Westen" zeigen und zu einer Gedenkveranstaltung für den Warschauer Aufstand 1944 mit einem Vortrag von Professor Wlodzimierz Borodziej (Universität Warschau) in die Ebert-Gedenkstätte einladen.
Fritz Quoos

Rückfragen bitte an
Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
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