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3. Februar 2005

Das epigenetische Erbe: von Lamarck bis Dolly

Vortrag von Prof. Dr. Renato Paro vom Zentrum für Molekulare Biologie der Universität Heidelberg – 6.2.2005 um 11.00 Uhr im Zoologischen Institut, Im Neuenheimer Feld 230

Die Vorlesungsreihe "Quo vadis, Homo sapiens? – Entwicklung und Fehlentwicklung" wird diese Woche die Epigenetik thematisieren

Die Vorlesungsreihe "Quo vadis, Homo sapiens? – Entwicklung und Fehlentwicklung" wird diese Woche die Epigenetik thematisieren. Photo: Privat.


Nicht erst seit der vollständigen Entschlüsselung des menschlichen Genoms hält der Glaube an die Allmächtigkeit der Gene die Wissenschaft im Bann. Der Mensch ist aber mehr als die Summe seiner Gene, wie der Fall von eineiigen Zwillingen mit unterschiedlichen Begabungen oder Ausprägungen von Krankheiten zeigt. Es hat sich herausgestellt, dass nicht nur der Inhalt der Erbinformation wichtig ist, sondern auch die Art wie Gene gelesen werden, ist vererbbar und trägt somit zur Übertragung von Merkmalen bei. Die Epigenetik befasst sich mit der Vererbung von solchen Merkmalen, die nicht in der Sequenz der Erbsubstanz DNS kodiert sind. Wir beginnen erst langsam epigenetische Faktoren, die diese zweite Ebene der Vererbung steuern, zu identifizieren und z. B. ihre unerwartet einflussreiche Rolle bei der Krebsentstehung zu begreifen. Umwelteinflüsse können epigenetische Faktoren verändern und diese die veränderten Fähigkeiten nicht nur von Zelle zu Zelle, sondern auch auf die folgenden Generationen übertragen. Damit kommen wir immer mehr zur Erkenntnis, dass die Lamarck'schen Ansichten, dass erworbene Eigenschaften auf die Nachkommen weitervererbt werden können, vielleicht doch auch richtig sind.

Das Zoologische Museum ist am Vortragstag von 10.00-12.00 Uhr geöffnet.

Rückfragen bitte an
Prof. Dr. Volker Storch
oder Dr. Henner Hollert
Tel. 06221 545655 oder 545650, Fax 546162
Volker.Storch@urz.uni-heidelberg.de
Henner.Hollert@urz.uni-heidelberg.de
http://web.zoo.uni-heidelberg.de

allgemeine Rückfragen von Journalisten auch an:
Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
http://www.uni-heidelberg.de/presse

und
Irene Thewalt
Pressestelle der Universität
Tel. 542311
presse@rektorat.uni-heidelberg.de


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