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2. Februar 2005

Neues Netzwerk von Stipendiaten gegründet

Heidelberger Stipendiaten verschiedener deutscher Begabtenförderungswerke haben sich an der Ruperto Carola zu einer "Stipendiatenkooperation Heidelberg" zusammengeschlossen – Austausch und Kontakt über die einzelnen Stiftungen hinaus

Im vergangenen Jahr gründete sich das Netzwerk als ein Zusammenschluss der Heidelberger Stipendiaten der Konrad-Adenauer-Stiftung, der Hans-Böckler-Stiftung, der Heinrich-Böll-Stiftung, des Cusanuswerks, der Friedrich-Ebert-Stiftung, der Friedrich-Naumann-Stiftung, der Hans-Seidel-Stiftung, des Evangelischen Studienwerks Villigst, der Studienstiftung des Deutschen Volkes und der Stiftung der deutschen Wirtschaft. Der Kooperation haben sich inzwischen auch einige Mannheimer Stipendiaten angeschlossen. Der Zusammenschluss ist einer der ersten seiner Art an einer deutschen Hochschule, ähnliche Vorhaben gibt es in Leipzig und Jena.

Ziel der Initiative ist es, durch Kooperation Synergieeffekte nutzbar zu machen, die regionalen Aktivitäten der einzelnen Stiftungen und Stipendiatengruppen zu koordinieren, Informationen auszutauschen und zu vermitteln sowie für einen regen Austausch zwischen den Gruppen an der Universität Heidelberg zu sorgen.

Etwa 400 Studierende und Doktoranden der Ruprecht-Karls-Universität werden von den zehn Begabtenförderungswerken unterstützt. Insgesamt erhalten ungefähr zwei Prozent aller Studierenden in Deutschland ein Stipendium.

Um als Stipendiat in einem der genannten Förderungswerke aufgenommen zu werden, müssen Bewerber in der Regel überdurchschnittliche Studienleistungen erbringen, sich durch soziales, politisches, kirchliches oder anderweitiges gesellschaftliches Engagement auszeichnen, Empfehlungen von Professoren vorlegen sowie in persönlichen Auswahlgesprächen überzeugen.

Die genannten Begabtenförderungswerke betrachten die Stipendienvergabe als ganzheitliche Förderung begabter Studierender durch eine finanzielle Absicherung des Studiums auf der einen und studienergänzende und persönlichkeitsfördernde Angebote auf der anderen Seite. Die Angebote der ideellen Förderung reichen von Seminaren, Akademien, Betreuung durch Vertrauensdozenten, Veranstaltungen der Stipendiatengruppen am Hochschulort bis zur Förderung von Sprachkursen, Praktika und Auslandsaufenthalten.

Bislang fanden die Aktivitäten der Stipendiaten- oder Regionalgruppen vor Ort (Seminare, Vorträge, Exkursionen) vor allem im Rahmen der einzelnen Förderungswerke statt. Die neue Stipendiatenkooperation soll diesen festen Rahmen lockern und für Austausch und Kontakt über die einzelnen Stiftungen hinaus sorgen.

Daneben will die Heidelberger Stipendiatenkooperation selbst Aktivitäten ins Leben rufen. So fand am 10. November 2004 im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Fit im Studium" im Zentrum für Studienberatung und Weiterbildung (ZSW) der Universität Heidelberg eine Informationsveranstaltung für Studierende statt. Ziel war es, den Bekanntheitsgrad der einzelnen Studienwerke und der zugehörigen Stiftungen zu erhöhen, Vorurteile gegenüber den politischen und kirchlichen Stiftungen abzubauen, über die Möglichkeiten der Förderung zu informieren und die verschiedenen Bewerbungsverfahren zu erläutern. Im Anschluss an diese Informationsveranstaltung fand für die Stipendiaten der verschiedenen Begabtenförderungswerke an der Universität Heidelberg ein "Stiftungsfest" in der "halle 02" statt. Die 120 anwesenden Gäste konnten sich zum einen über die verschiedenen Stiftungen und deren Profile informieren und zum anderen in regen Austausch mit ihren Kommilitonen treten. Beim gegenseitigen Kennenlernen wurden gemeinsame Ideen entwickelt und die Grundlage für ein Netzwerk der Stipendiaten in Heidelberg gelegt.

Die nächste große Informationsmesse findet am 11. Mai 2005 wieder in Zusammenarbeit mit dem ZSW statt. Nähere Informationen dazu und über Fördermöglichkeiten der verschiedenen Stiftungen findet man demnächst auf der neuen Internetseite: www.stipendiatenkooperation.de.

Rückfragen bitte an
Christoph Schulz
Stipendiatenkooperation Heidelberg
christoph.schulz@urz.uni-hd.de

Allgemeine Rückfragen von Journalisten auch an:
Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
http://www.uni-heidelberg.de/presse

und
Irene Thewalt
Pressestelle der Universität
Tel. 542311
presse@rektorat.uni-heidelberg.de


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