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12. Februar 2005

Woher hat die Miesmuschel ihren Namen?

Diese und andere Rätsel löst die Heidelberger Kinder-Uni im Netz – Am nächsten Samstag auf dem Stuttgarter Bildungskongress vertreten

Wie entsteht Musik in der Luft? Seit einem Jahr beschäftigt sich die Kinder-Uni im Netz mit solchen Fragen.

Wie entsteht Musik in der Luft? Seit einem Jahr beschäftigt sich die Kinder-Uni im Netz mit solchen Fragen. Jetzt wurde das Projekt von Rhein-Neckar-Zeitung und Universität Heidelberg zu einem Stuttgarter Bildungskongress eingeladen. Foto: Außerhofer


"Woher hat die Miesmuschel ihren Namen?", "Warum sind die Dinosaurier ausgestorben?" und "Was ist eine Blutbank?" Die Welt scheint mitunter ein einziges Rätsel zu sein. Doch die Lösung ist manchmal nur einen Mausklick entfernt. Seit einem Jahr gibt es Hilfe im weltweiten Netz. Auf der Internetplattform der "Kinder-Uni im Netz" (www.kinder-hd-uni.de) spüren kleine Forscher die wichtigen Antworten selber auf.

Logo KinderUni
Entstanden ist das bislang einzigartige Projekt aus einer Zusammenarbeit von Rhein-Neckar-Zeitung und Universität Heidelberg. Ausgehend von den Vorlesungen der Kinder-Universität ist ein Wissenskosmos entstanden, in dem große und kleine Forschungsfans nach Herzenslust herumsurfen können.

Das Spannende dabei: Es gibt zwar ein Erwachsenenteam, bestehend aus einer Kinderbuch-Autorin, einem Naturwissenschaftler und einer Zeitungsredakteurin, dazu kommt aber eine mittlerweile etwa 60-köpfige Kinder-Redaktion. Die Mädchen und Jungen zwischen neun und 13 Jahren kommen aus dem ganzen Verbreitungsgebiet der RNZ und haben sich einem besonders schwierigen Projekt verschrieben: Sie machen Wissenschaftsjournalismus für Kinder. Da wird in Artikeln, Reportagen und Hintergrundberichten ausgeleuchtet, was bei einem Mückenstich passiert, wie ein Segelflugzeug fliegt, welche Rituale es im alten Ägypten gab oder wie ein Gummibärchen entsteht.

Mit Feuereifer graben die Nachwuchs-Schreiber in Büchern und Archiven nach Wissen, recherchieren im weltweiten Netz und fragen Wissenschaftler in Interviews die berühmten Löcher in den Bauch. Anschließend wird das Ganze in kinderleichte Erklärungen gepackt, illustriert und ins Netz gestellt, damit alle etwas davon haben.

Das Fazit nach einem Jahr? Das Interesse steigt und steigt. Mindestens 400 Zugriffe werden täglich verzeichnet. Die Kinder-Uni im Netz ist bei Hochschulen und Internet-Lexika verlinkt und ganze Schulklassen klicken sich durch die Themen.

Zugriffe aus ganz Deutschland sind im Forum zu verzeichnen. Dort dürfen Kinder zwischen acht und zwölf Jahren fragen und diskutieren, was sie in Sachen Wissenschaft bewegt. Zum Beispiel, warum der Himmel blau ist, wieso Blumen duften oder wie eigentlich ein Fernseher funktioniert.

Das kleine Heidelberger Projekt, das von der Software-Schmiede SAP, HeidelbergCement und der Heidelberger Sparkasse gesponsert wird, hat zwischenzeitlich sogar Strahlkraft in die Landeshauptstadt. In der Stuttgarter Liederhalle findet am Samstag, 19. Februar, von 9 bis 18 Uhr im Kultur- und Kongresszentrum Liederhalle der Kongress "Erfolgreiche Schule mit starken Partnern" statt.

Erwartet werden rund 2000 Teilnehmer aus ganz Baden-Württemberg zu 160 Veranstaltungen. Unter die Lupe genommen wird, wer schulische Bildung eigentlich von außen unterstützt. "Es ist unglaublich, was es im Land schon gibt", kommt der Leiter des Kongressbüros Norbert Rühl aus dem Staunen nicht mehr heraus. Themen sind außer Wirtschaft, Kultur, Sport, Gesundheit und Soziales auch Wissenschaft. Neben Musik, Theater, Ausstellungen und Workshops werden besonders gelungene Projekte aus dem "Ländle" präsentiert. Eines davon ist die Heidelberger Kinder-Uni im Netz.

"Es ist die richtige Zeit, um für Aufbruchstimmung zu sorgen und positiv in die Zukunft zu schauen", findet der Stuttgarter Regierungspräsident Udo Andriof. Da ist Kultusministerin Annette Schavan mit ihm einer Meinung. Sie will den Schulen mehr Freiheit geben, dafür auch stärker Partner von außerhalb mit ins Boot holen und träumt von einer landesweiten Vernetzung der Ideen.

Die ist schon im Aufbau. Damit die Ideen nicht mit dem Ende des Kongresses verpuffen, wurde die Internet-Plattform www.schulprojekte-bw.de begründet. Schließlich muss nicht jeder das Rad neu erfinden.
Kirsten Baumbusch

Rückfragen bitte an
Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
http://www.uni-heidelberg.de/presse

und
Irene Thewalt
Pressestelle der Universität
Tel. 542311
presse@rektorat.uni-heidelberg.de


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