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23. Februar 2005

Ein Lösungsansatz für alle Konflikte!

Das Weiterbildungsprogramm Mediation an der Universität Heidelberg vermittelt seit vielen Jahren Alternativen zur Konfliktregulierung – Neues Programm startet wieder im April 2005

Mediation hat sich im vergangenen Jahrzehnt als ein eigenständiges Verfahren der Konfliktregulierung in sehr unterschiedlichen Bereichen der Gesellschaft etabliert. Aber immer geht die Mediation von den Interessen und Bedürfnissen der Konfliktpartner aus, um eine faire und zukunftsgerichtete Lösung für alle Beteiligten zu erreichen.

Das Weiterbildungsprogramm Mediation an der Universität Heidelberg richtet sich an Hochschulabsolventen mit mindestens zwei Jahren Berufserfahrung. Es ist praxisorientiert, berufsbegleitend und interdisziplinär ausgerichtet. Das Curriculum ist in drei aufeinander aufbauende Abschnitte gegliedert, in denen Kenntnisse von den Grundlagen über Methoden und Strategien bis hin zu speziellen Anwendungsbereichen vermittelt werden. Bei der Auswahl von Kursen und Ausbildern können eigene inhaltliche Schwerpunkte gesetzt werden. Für Interessenten, die Anregungen oder Basiskompetenzen für Mediation in ihrem speziellen Berufsfeld suchen, ist das Programm ebenfalls bestens geeignet, denn jeder Weiterbildungsabschnitt wird von der Universität zertifiziert.

Aufbau, Dauer und Zulassungsvoraussetzungen der Weiterbildung entsprechen deutschen und europäischen Richtlinien zur Mediationsausbildung. Sie erfolgt in Kooperation mit dem Heidelberger Institut für Mediation, anerkanntes Ausbildungsinstitut der BAFM (Bundes-Arbeitsgemeinschaft für Familien-Mediation).

Ein Einstieg in die Weiterbildung ist mit dem Grundlagenkurs vom 13. bis 16. April 2005 möglich. Leiter des Grundlagenkurses sind:

Prof. Jack Himmelstein, New York (Hochschullehrer an der Columbia Law School in New York und Mitbegründer sowie Co-Direktor des 1980 gegründeten Center for Mediation in Law, San Francisco, New York, USA). Er ist international als Ausbilder für Mediation in den USA, Schweiz, Israel und Deutschland tätig und hat die Mediation erheblich geprägt hat.

Rechtsanwältin Lis Ripke, Heidelberg, (niedergelassene Rechtsanwältin in Heidelberg seit 1976, Mediatorin BAFM seit 1992, Gründungsmitglied der BAFM, Gründerin und Co-Leiterin des Heidelberger Institutes für Mediation). Sie wurde 2003 mit dem Sokrates-Preis der Zentrale für Mediation für ihre großen Verdienste um die Praxis der Mediation ausgezeichnet. Sie ist international an zahlreichen Ausbildungsgängen in der Mediation beteiligt (Universität Barcelona, Universität Klagenfurt, Universität Wien, Richter auf Fortbildungen, DAV-Ausbildung für Rechtsanwälte und Richterfortbildung in gerichtsnaher Mediation).

Die amerikanisch-deutsche Co-Leitung ist bisher einzigartig in der Mediation und garantiert optimales Lernen.

Weitere Informationen:
Petra Nellen
Akademie für Wissenschaftliche Weiterbildung,
Tel. 06221 547810, Fax 547819
afw@uni-hd.de
www.akademie-fuer-weiterbildung.de

Allgemeine Rückfragen von Journalisten auch an: Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
http://www.uni-heidelberg.de/presse

und
Irene Thewalt
Pressestelle der Universität
Tel. 542311
presse@rektorat.uni-heidelberg.de


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