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28. Februar 2005

Ein Kämpfer gegen den Lungenkrebs

Verbesserte Therapien und Suchtprävention sind das Lebenswerk von Professor Peter Drings – Tumorzentrum Heidelberg/Mannheim verabschiedete seinen Mitbegründer

Von links: Professor Dr. Dr. Michael Wannenmacher (früherer Vorsitzender des Tumorzentrums), Professor Dr. Peter Drings und Professor Dr. Dr. h.c. Markus W. Büchler (jetziger Vorsitzender des Tumorzentrums) bei der Verabschiedung.

Bildunterschrift: Von links: Professor Dr. Dr. Michael Wannenmacher (früherer Vorsitzender des Tumorzentrums), Professor Dr. Peter Drings und Professor Dr. Dr. h.c. Markus W. Büchler (jetziger Vorsitzender des Tumorzentrums) bei der Verabschiedung. Foto: Albrecht Dreher


Dem Kampf gegen den Lungenkrebs und das Rauchen ist sein Lebenswerk gewidmet. Dafür wurde Professor Dr. Peter Drings im Jahr 2004 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Am vergangenen Samstag ehrte das Tumorzentrum Heidelberg/Mannheim seinen Mitbegründer zum Abschied mit einem Symposium zum Thema "Fortschritte in Diagnostik und Therapie thorakaler Tumoren" im Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg.

Am Herzen lag Professor Dr. Peter Drings vor allem, Jugendliche vom Rauchen abzuhalten: Seit fünf Jahren bietet der Ärztliche Direktor der Thoraxklinik Heidelberg-Rohrbach, der im April 2005 in den Ruhestand treten wird, Veranstaltungen für Schüler an, in denen die Risiken und Folgen des Rauchens aufgezeigt werden. Mehr als 10.000 Jugendliche haben bereits daran teilgenommen und die Nachfrage steigt.

International anerkannter Experte für Therapie und Prognose bei Lungenkrebs

Der Arzt, Wissenschaftler, Mitbegründer des Tumorzentrums Heidelberg/Mannheim (1979) und Generalsekretär der Deutschen Krebsgesellschaft (seit 1992) brachte zahlreiche klinische Studien – vor allem zu Prognose und Therapie des Bronchialkarzinoms – erfolgreich zum Abschluss, die auch international eine hohe Akzeptanz erreichten.

Er ist Herausgeber bzw. Autor zahlreicher bedeutender onkologischer Fach- und Patientenpublikationen. Sein wissenschaftliches Werk, für das Drings renommierte Auszeichnungen erhielt, umfasst mehr als 400 Veröffentlichungen, darunter Bücher, die zum Standardwerk geworden sind, z. B. das 1974 erschienene interdisziplinäre Werk "Die standardisierte Krebsbehandlung".

Professor Drings gestaltete Fortbildungen, Onkologietage, Patiententage und den Krebskongress und trieb Projekte gegen das Rauchen entscheidend voran. Das ordentliche Mitglied der Arzneimittelkommission der Bundesärztekammer berät außerdem zahlreiche Fachzeitschriften.

"Professor Drings hat in Heidelberg seit mehr als 30 Jahren große Verdienste in der Behandlung thorakaler Tumoren sowie in seinen zahlreichen Ämtern im Kampf gegen den Krebs errungen", betonte Professor Dr. Dr. h. c. Markus Büchler, Vorsitzender des Tumorzentrums und Geschäftsführender Direktor der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg, beim Symposium "Fortschritte in der Diagnostik und Therapie thorakaler Tumoren".

Auch Professor Dr. Dr. Michael Wannenmacher, der frühere Vorsitzende des Tumorzentrums und emeritierte Ärztliche Direktor der Radiologischen Universitätsklinik Heidelberg, würdigte in seiner Laudatio Drings als großartigen Arzt und ausgewiesenen Experten in der internistischen Onkologie. 1979 übernahm Professor Drings die Leitung der Onkologischen Sektion der Thoraxklinik, die 1982 in die Abteilung Innere Medizin integriert wurde. Professor Wannenmacher hob das großartige und selbstlose Engagement hervor, mit dem Professor Drings als Ärztlicher Direktor dieser Abteilung, als stellvertretender Direktor der gesamte Klinik (ab 1985) und schließlich als Ärztlicher Direktor (seit 1996) die Integration der Thoraxklinik in die Medizinische Fakultät Heidelberg vorantrieb.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit sichert Qualität in der Krebsbehandlung

Sichtlich bewegt dankte Professor Drings seinem langjährigen Weggefährten Professor Wannenmacher und den Organisatoren des Symposiums. Es sei eine große Ehre für ihn, seinen Abschied bei einer Fortbildungsveranstaltung für Kollegen sowohl aus Kliniken als auch aus dem niedergelassenen Bereich zu begehen. "Es ist außerordentlich wichtig, interdisziplinär zusammenzuarbeiten", betonte der 65jährige. Der Dialog zwischen Klinikern und dem Arzt in der Praxis schaffe Vertrauen beim Patienten und sichere Qualität in der Behandlung von Krebspatienten.

Der scheidende Ärztliche Direktor dankte seinen Patienten für das Vertrauen, das sie ihm entgegengebracht haben und seiner Familie – gemeinsam mit seiner Frau, der Ärztin Dr. Ingrid Drings hat er zwei Kinder – für die große Unterstützung.

Rückfragen bitte an:
Dr. Annette Tuffs
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
des Universitätsklinikums Heidelberg
und der Medizinischen Fakultät
der Universität Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 672
69120 Heidelberg
Tel.: 06221 – 56 45 36
Fax: 06221 – 56 45 44
Handy: 0170 – 57 24 725
E-Mail: Annette_Tuffs@med.uni-heidelberg.de
www.med.uni-heidelberg.de

Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg


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