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31. Januar 2005

Richtfest des neuen Studentenwohnheims im Neuenheimer Feld

185 Plätze für 7,8 Millionen Euro

Ein Kraftakt stemmte die zwölf Stockwerke in den Himmel: In nur wenig mehr als neun Monaten hat das Studentenwerk Heidelberg ein neues Wohnheim errichtet, das 185 Hochschülern ab dem kommen-den Wintersemester eine Heimstatt sein wird. Wo am 26. April ver-gangenen Jahres der erste Spaten in den Boden des Neuenheimer Feldes 129 stach, kann bereits jetzt, am Donnerstag, 3. Februar, um 15 Uhr Richtfest gefeiert werden.

Auch wenn die Bauzeit wahrlich rekordverdächtig ist, war das Streben nach Höchstleistung nicht der Motor für das Unterfangen. Die große studentische Wohnungsnot – wie sie einmal mehr zu Beginn des laufenden Winterseme-sters zutage trat – war der Grund, warum sich Studentenwerk, Ruprecht-Karls-Universität und das Heidelberger Universitätsbauamt ein derart ehrgei-ziges Ziel setzten.

Ehedem war im Sommer 2003 als nächstes Bauvorhaben nach der Fertigstel-lung des Max Kade Hauses ein Wohnheim im Neuenheimer Feld 135 mit 76 Plätzen anvisiert gewesen. Doch mit Blick auf den Heidelberger Wohnungs-markt, der sich im darauffolgenden Herbst den fleißig herbeiströmenden Jungakademikern erneut von seiner schwierigsten Seite zeigte, wurde ein neuer Gedanke geboren. Dieser Gedanke nahm bereits Ende des Jahres 2003 im offiziellen Beschluss des Verwaltungsrates Gestalt an, ein Wohnheim im Neuenheimer Feld 129 mit 185 Plätzen zu bauen, das zum Wintersemester 2005 bezugsfertig sein sollte.

Danach ging alles Schlag auf Schlag: Das Land Baden-Württemberg stellte den Bauplatz als Erbbaugrundstück zur Verfügung, die Stadt Heidelberg erteilte nach nur zwei Monaten die notwendige Baugenehmigung und im April folgte der erwähnte erste Spatenstich.

Dass es überhaupt möglich war, sich einen solch straffen Zeitplan aufzuerle-gen und diesen dann auch einzuhalten, gründet in einem besonderen Um-stand: Das jüngste Wohnheim-Kind des Heidelberger Studentenwerks hat einen älteren Bruder, das beliebte und bewährte, 1997 erbaute Studenten-haus im Neuenheimer Feld 133, dem es in Aussehen und Wuchs gleicht. Durch diesen Kunstgriff – ein praktisch baugleiches Gebäude zu erstellen – wurde es möglich, viele Schritte in der Planungsphase wesentlich zu verkür-zen; und nach nur gut neun Monaten Bauzeit ist das Wohnheim-Kind bis zur Richtfest-Größe herangereift.

Selbstredend kostet ein zwölfgeschossiges Hochhaus viel, viel Geld: Finanziert wird das jüngste Großprojekt durch Kredite, Eigenmittel und Zuschüsse, wobei das Studentenwerk Heidelberg bis an die Grenze des äußerst Möglichen gehen muss. 3,4 Millionen der Gesamtbaukosten von 7,8 Millionen Euro bringt das Studentenwerk selbst auf, weitere 3,9 Millionen Euro müssen auf dem Kapitalmarkt aufgenommen werden. Das Land hat einen Zuschuss von 500 000 Euro gewährt – allerdings sind die Verantwortlichen guter Hoffnung, dass dieser auf 1,95 Millionen Euro aufgestockt wird.

Wenn weiter alles nach Plan läuft, wird das Wohnheim im Neuenheimer Feld 129 zum nächsten Wintersemester seine ersten 185 studentischen Bewohner empfangen. 90 Einzelappartements, 23 Wohngruppen für vier Personen und eine Behindertenwohnung für drei Hochschüler stehen zur Auswahl; jeder Platz des neuen Studentenhauses umfasst 23 Quadratmeter Wohnfläche und soll der bisherigen Kalkulation zufolge für eine Gesamt-Monatsmiete von 255 Euro zu haben sein.

Rückfragen bitte an
Dieter Gutenkunst
Geschäftsführer, Telefon: 06221/542640,
E-Mail: Dieter.Gutenkunst@urz.uni-heidelberg.de

Renate Homfeld
Leiterin Abteilung Studentisches Wohnen, Telefon: 06221/542656,
E-Mail: Renate.Homfeld@urz.uni-heidelberg.de

Alexander Werschak
Pressesprecher, Telefon: 06221/542644,
E-Mail: pr.stw@urz.uni-heidelberg.de

Allgemeine Rückfragen von Journalisten auch an:
Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
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und
Irene Thewalt
Pressestelle der Universität
Tel. 542311
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