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24. Januar 2005

Sport bei Mukoviszidose – Nutzen und Risiko

3. Symposium des Heidelberger Mukoviszidose-Zentrums am 29. Januar 2005 / Weitere Themen: Ernährung, Entzündungsdiagnostik und psychische Aspekte

Sporttherapiebereich für ambulante und stationäre Patienten am Heidelberger Mukoviszidose Zentrum

Sporttherapiebereich für ambulante und stationäre Patienten am Heidelberger Mukoviszidose Zentrum. Foto: Petra Pflanz, Medienzentrum Universitätsklinikum Heidelberg


Bereits zum dritten Mal lädt das Mukoviszidose Zentrum am Universitätsklinikum Heidelberg am 29. Januar 2005 zu seinem jährlichen Symposium ein. Die Veranstaltung findet von 9.15 bis 16 Uhr im Hörsaal der Universitäts-Kinderklinik Heidelberg, Im Neuenheimer Feld 153, statt. Das Symposium richtet sich sowohl an die unterschiedlichen Berufsgruppen, die in die Betreuung von Mukoviszidose-Patienten eingebunden sind – Ärzte, Pflegepersonal, Psychologen, Diätassistenten u.a. – als auch an Patienten und deren Angehörige.

Die Mukoviszidose-Ambulanz der Universitäts-Kinderklinik und die Erwachsenen-Ambulanz der Thoraxklinik Heidelberg-Rohrbach haben sich 2002 zum Mukoviszidose Zentrum Heidelberg zusammengeschlossen. Experten beider Kliniken gewährleisten in enger Zusammenarbeit eine kontinuierliche ambulante, tagesklinische und stationäre Betreuung von Kindern, Jugendlichen und erwachsenen Patienten. Rund 100 Patienten aus der Region werden im Heidelberger Zentrum betreut.

Mukoviszidose, auch Cystische Fibrose (CF) genannt, ist eine der häufigsten erblichen Stoffwechselkrankheiten. In Deutschland gibt es etwa 7.000 betroffene Kinder und Erwachsene. Jährlich werden etwa 400 Kinder mit dieser genetischen Erkrankung geboren. Die Zusammensetzung bestimmter Körperflüssigkeiten wie Lungenschleim und Sekret der Bauchspeicheldrüse ist verändert, sodass Atmung und Verdauung stark beeinträchtigt werden. Der zähe Schleim verstopft die Organe.

Heidelberger Patienten trainieren im neuen Sportbereich der Klinik

Die Krankheitsursachen können zwar nach wie vor nicht beseitigt werden; dennoch hat sich die Lebenserwartung und -qualität der Betroffenen in den letzten Jahren deutlich verbessert. Neben wirksamen Medikamenten wie Antibiotika und Inhalationssprays tragen dazu auch konsequente Krankengymnastik und Ausdauersport bei. Am Heidelberger Mukoviszidose-Zentrum wurde deshalb im vergangenen Jahr – mit großer finanzieller Unterstützung aus der Bevölkerung – ein Therapiebereich eingerichtet, in dem ambulante und stationäre Patienten unter Anleitung einer speziell ausgebildeten Sporttherapeutin trainieren können.

Die Möglichkeiten der Sporttherapie in Heidelberg sowie Nutzen und Risiken von Sport bei Mukoviszidose-Patienten sind auch Schwerpunkte des Symposiums. Weitere Themen sind die Ernährung, Verdauung und Enzymsubstitution, moderne Methoden der Entzündungsdiagnostik, psychologische Aspekte des Lebens mit Mukoviszidose sowie Betreuung in einer niedergelassenen Spezialpraxis und Auswirkungen der Gesundheitsreform.

Journalisten sind herzlich eingeladen, an dem Symposium teilzunehmen.

Programm und weitere Informationen: www.med.uni-heidelberg.de/aktuelles/Downloads/2005/mukov-symp-290105.pdf

Rückfragen bitte an:
Privatdozent Dr. Frank-Michael Müller
Oberarzt der Abt. Pädiatrische Onkologie, Universitäts-Kinderklinik
E-Mail: Frank-Michael.Mueller@med.uni-heidelberg.de

Dr. Annette Tuffs
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
des Universitätsklinikums Heidelberg
und der Medizinischen Fakultät
der Universität Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 672
69120 Heidelberg
Tel.: 06221 / 56 45 36
Fax: 06221 / 56 45 44
Handy: 0170 / 57 24 725
E-Mail: Annette_Tuffs@med.uni-heidelberg.de
www.med.uni-heidelberg.de

Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg


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