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17. Januar 2005

Einladung zum Symposion "Intramurale Medizin"

Gesundheitsfürsorge zwischen Heilauftrag und Strafvollzug – Vom 21. bis 22. Januar 2005 an der Universität Heidelberg – Die veranstaltenden Universitäten Heidelberg und Zürich laden die Medien herzlich zur Teilnahme ein

Vom 21. bis 22. Januar 2005 findet an der Universität Heidelberg ein Symposium statt, das dem Thema "Intramurale Medizin", also der medizinischen Versorgung der Strafgefangenen innerhalb der Gefängnismauern, gewidmet ist. Die veranstaltenden Universitäten Heidelberg und Zürich laden die Medien herzlich zur Teilnahme ein.

Die "Intramurale Medizin" ist ein wissenschaftlich vernachlässigtes Gebiet. Es steht im Spannungsfeld zwischen Medizin und Recht unter den besonderen Bedingungen des Strafvollzugs. Das Symposion hat zum Ziel, anhand zehn exemplarisch ausgesuchter Problemfelder die Gesamtproblematik der "Intramuralen Medizin" sichtbar zu machen, Defizite aufzudecken und Anstöße für Wissenschaft, Praxis und Kriminalpolitik zu geben. Der Kreis der Referenten, Statementverfasser und Sektionsleiter entspricht der Interdisziplinarität der Thematik und den sie repräsentierenden Berufsfeldern.

Das Symposion wird von der Landesärztekammer Baden-Württemberg auf das Fortbildungszertifikat anerkannt (Kategorie B, 9 Fortbildungspunkte).

Das Symposion wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanziell unterstützt.

Tagungsprogramm

 

FREITAG, 21. Januar 2005

 

9.00 Uhr 

Begrüßung

Prof. Dr. iur. Dr. h.c. Thomas Hillenkamp, Universität Heidelberg, Direktor des Instituts für Deutsches, Europäisches und Internationales Medizinrecht, Gesundheitsrecht und Bioethik der Universitäten Heidelberg und Mannheim (IMGB)

Grußworte

Prof. Dr. iur. Dr. h.c. Peter Hommelhoff, Universität Heidelberg, Rektor der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Prof. Dr. iur. Jochen Taupitz, Universität Mannheim, Geschäftsführender Direktor des IMGB

 

1. Tagungsabschnitt: Grundsatzfragen der Gesundheitsfürsorge im Strafvollzug

 

Sektionsleitung: Prof. Dr. iur. Heinz Schöch, Universität München

9.30 Uhr

Der Arzt im Strafvollzug – rechtliche Stellung und medizinischer Auftrag 

Prof. Dr. iur. Dr. h.c. Thomas Hillenkamp, Universität Heidelberg, Direktor des IMGB

Statement: Dr. med. Wolfgang Riekenbrauck, Leitender Arzt der Inneren Abteilung des Justizvollzugskrankenhauses NW

10.15 Uhr

Ärztliche Versorgung im Strafvollzug: Äquivalenzprinzip und Ressourcenknappheit

Prof. Dr. iur. Bernd-Dieter Meier, Universität Hannover

Statement: Dr. med. K.J. Fritsch, JVA Bremen-Oslebshausen

11.00 Uhr

Diskussion

11.30 Uhr

Kaffeepause

 

Sektionsleitung: em. Prof. Dr. iur. Dr. h.c. Adolf Laufs, Universität Heidelberg, em. Direktor des IMGB

 11.45 Uhr

Einwilligung und Aufklärung in der Strafvollzugsmedizin 

Dr. iur. Axel Boetticher, Richter am Bundesgerichtshof, Karlsruhe

Statement: Prof. Dr. iur. Knut Amelung, Universität Dresden

12.30 Uhr

Diskussion

12.45 Uhr

Mittagspause

 

Sektionsleitung: Prof. Dr. iur. Heinz Schöch, Universität München

14.00 Uhr

Das Arztgeheimnis im Strafvollzug

Prof. Dr. iur. utr. Brigitte Tag, Universität Zürich

Statement: Dr. iur. Rüdiger Wulf, Ministerialrat, Justizministerium Baden-Württemberg

14.45 Uhr

Diskussion

 

2. Tagungsabschnitt: Einzelfragen der Gesundheitsfürsorge im Strafvollzug

 

Sektionsleitung: em. Prof. Dr. iur. Dr. h.c. Heinz Müller-Dietz, Universität Saarbrücken

15.00 Uhr

Geschlossener Vollzug und freies Beschäftigungsverhältnis – Zwei Klassen-Medizin?

Dr. iur. Bettina Kirschke, Rechtsassessorin Berlin

Statement: Prof. Dr. iur. Görg Haverkate, Universität Heidelberg, Direktor des IMGB 

15.45 Uhr

Diskussion

16.00 Uhr

Kaffeepause

 

Sektionsleitung: em. Prof. Dr. iur. Horst Schüler-Springorum, Universität München

16.30 Uhr

Psychisch Kranke im Strafvollzug

Prof. Dr. med Klaus Foerster, Universität Tübingen, Leiter der Sektion Forensische Psychiatrie und Psychotherapie am Klinikum der Universität Tübingen

Statement: Dr. med. Hans-Eugen Bisson, Ärztlicher Direktor des Justizvollzugskrankenhauses Hohenasperg

17.15 Uhr

Diskussion

17.30 Uhr

Medizinische Versorgung im Frauenstrafvollzug

Dr. med. Karlheinz Keppler M.A., Medizinaldirektor, JVA für Frauen, Vechta

Statement: Dr. med. Irmgard Schmidt-O`Callaghan, Regierungsmedizinaldirektorin, Justizvollzugsanstalt Schwäbisch-Gmünd

18.15 Uhr

Diskussion

19.15 Uhr

Empfang

 

SAMSTAG, 22. Januar 2005

 

2. Tagungsabschnitt – Fortsetzung: Einzelfragen der Gesundheitsfürsorge im Strafvollzug

 

Sektionsleitung: em. Prof. Dr. iur. Hans-Dieter Schwind, Universität Bochum/Osnabrück

9.15 Uhr

Sucht- und Infektionsgefahren im Strafvollzug

Prof. Dr. iur. Klaus Laubenthal, Universität Würzburg

Statement: Dr. med. Gisela Dahl, Medizinalreferentin, Justizministerium Baden-Württemberg

10.00 Uhr

Diskussion

 

Sektionsleitung Prof. Dr. iur. Dieter Dölling, Universität Heidelberg, Direktor des Instituts für Kriminologie

10.15 Uhr

Zwangsbehandlung im Strafvollzug

Dr. iur. Christian Laue, Universität Heidelberg, Wiss. Ass., Institut für Kriminologie

Statement:  Prof. Dr. iur. Frank Arloth, Ministerialrat, Bayerisches Staatsministerium der Justiz

11.00 Uhr

Diskussion

11.15 Uhr

Kaffeepause

11.45 Uhr

Strafrechtliche Risiken des Anstaltsarztes

Priv.-Doz. Dr. iur. utr. Ralph Ingelfinger, Universität Heidelberg

Statement: Dr. iur. Joachim Walter, Leitender Regierungsdirektor, JVA Adelsheim

12.30 Uhr

Diskussion

 

3. Tagungsabschnitt: Abschlussdiskussion, Bewertung und Ausblick

 

Diskussionsleitung: Prof. Dr. iur. Dr. h.c. Thomas Hillenkamp, Universität Heidelberg; Prof. Dr. iur. utr. Brigitte Tag, Universität Zürich

12.45 Uhr

Abschlussdiskussion

 

Bewertung und Ausblick

14.00 Uhr

Ende der Tagung

Weitere Informationen finden Sie unter:
http://www.rwi.unizh.ch/tag/intramurale_medizin/index.html

Tagungsort:
Alte Aula der Universität
Heidelberg
Universitätsplatz
69117 Heidelberg

Veranstalter:
Prof. Dr. iur. Dr. iur. h.c. Thomas Hillenkamp, Universität Heidelberg, Direktor des Instituts für Deutsches, Europäisches und Internationales Medizinrecht, Gesundheitsrecht und Bioethik der Universitäten Heidelberg und Mannheim (IMGB)
Prof. Dr. iur. utr. Brigitte Tag, Universität Zürich, Lehrstuhl für Strafrecht und Strafprozessrecht, Universität Zürich

Teilnahme:
Die Teilnahme an der Tagung ist nur nach Anmeldung unter http://www.rwi.unizh.ch/tag/intramurale_medizin/index.html möglich. Der Tagungsbeitrag beträgt 40,00 Euro pro Teilnehmer/in.

Kontakt und Organisation:
Brigitte Seib
Universität Heidelberg
Juristisches Seminar
Friedrich-Ebert-Anlage 6-10
69117 Heidelberg
Tel. (06221) 54 74 78
Fax (06221) 54 77 29
seibb@jurs.uni-heidelberg.de

Rückfragen on Journalisten bitte an
Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
http://www.uni-heidelberg.de/presse


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