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2. Dezember 2004

Ernährung im Schlaraffenland – Möglichkeiten und Grenzen

Billige Nahrungsmittel sind nicht immer Preis-wert – Professor Claus Leitzmann vom Institut für Ernährungswissenschaft der Universität Giessen, spricht am 5. Dezember 2004 um 11.00 Uhr im Zoologischen Institut der Universität Heidelberg, Im Neuenheimer Feld 230

Ernährung im Schlaraffenland

Noch nie in der Geschichte der Menschheit stand den Bevölkerungen in Industrieländern eine so reichliche und sichere Nahrungsversorgung zur Verfügung wie heute. Das Angebot von 10 000 bis 25 000 Nahrungsangeboten in Supermärkten erinnert an das Schlaraffenland im Märchen, in dem Milch und Honig fließen. Dieses riesige Potenzial könnte als Voraussetzung für eine gesundheitlich optimale Ernährung dienen. Leider wird es häufig nicht genutzt, da selten die best mögliche Auswahl getroffen wird. Der weitaus überwiegende Teil des Angebots ist gesundheitlich ungünstig bis schädlich und deshalb auch bei niedrigsten Preisen nicht Preis-wert.

Dabei ist die geeignete Auswahl von Lebensmitteln recht einfach, wenn wenige leicht merkbare Orientierungen beachtet werden, die weder auf Verzicht noch Dogmatismus beruhen und den vollen Genuss von Essen und Trinken beinhalten. Für den körperlich inaktiven Wohlstandsbürger ist eine abwechslungsreiche, gering verarbeitete überwiegend pflanzliche Kost, die schonend zubereitet ist, am besten geeignet, die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit optimal zu fördern. Diese Art der Ernährung wirkt präventiv, das heißt, sie verhindert weitgehend die Entstehung ernährungsabhängiger Zivilisationskrankheiten wie Übergewicht, Diabetes, Fettstoffwechselstörungen und Bluthochdruck.

Bei aller Sorge um unsere Gesundheit, die durch Essen und Trinken mitbestimmt wird, gibt es eine Reihe von weiteren Aspekten, die durch die Art unserer Ernährung beeinflusst werden. Diese kulturellen, ökonomischen, ökologischen und ethischen Anliegen gewinnen bei der Nahrungswahl eine zunehmende Bedeutung. Sie sind Gegenstand des neuen Wissensgebietes Ernährungsökologie.

Die Vorlesungsreihe "Quo vadis, Homo sapiens? – Entwicklung und Fehlentwicklung" wird auch die modernen Ernährungswissenschaften thematisieren. (Foto: privat)

Das Zoologische Museum ist am Vortragstag von 10.00-12.00 Uhr geöffnet. Rückfragen bitte an: Prof. Dr. Volker Storch oder Dr. Henner Hollert Tel. 06221 545655 oder 545650, Fax 546162 Volker.Storch@urz.uni-heidelberg.de Henner.Hollert@urz.uni-heidelberg.de http://web.zoo.uni-heidelberg.de allgemeine Rückfragen von Journalisten auch an: Dr. Michael Schwarz, Pressesprecher der Universität Heidelberg Tel. 06221 542310, Fax 542317 michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de und Irene Thewalt presse@rektorat.uni-heidelberg.de

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