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10. Dezember 2004

Zehn Minuten für die Organspende

Anonyme Internet-Umfrage analysiert Beweggründe für oder gegen Organspende – Projekt der Abteilung Medizinische Psychologie des Universitätsklinikums Heidelberg

Sind Sie bereit, ihre Organe nach dem Tod zu spenden? Würden Sie auch zu Lebzeiten einem Freund oder Verwandten als Organspender zur Verfügung stehen? Vor allem: Was motiviert zur Organspende, was hält davon ab? Diesen Fragen geht eine Projektgruppe der Abteilung Medizinische Psychologie (Ärztlicher Direktor: Professor Dr. med. Dipl.-Psych. Rolf Verres) im Internet nach: Unter www.organspendeumfrage.uni-hd.de sind alle Interessenten und Internetnutzer aufgerufen, ihre Einstellung in einem neunseitigen Internet-Fragebogen zum Thema Organspende anonym mitzuteilen.

Das Heidelberger Team von Stephan Wahl, Dr. Tewes Wischmann, Dr. Maria Seidel-Wiesel und Professor Dr. Jochen Schweitzer hat eine Umfrage entwickelt, die sich detailliert mit den Beweggründen für oder gegen eine Organspende – zu Lebzeiten und nach dem Tode – beschäftigt und analysiert, welche Bedingungen erfüllt sein müssten, damit Menschen zur Organspende bereit wären.

Denn nach wie vor ist die Diskrepanz zwischen allgemeiner Spendebereitschaft (nahezu 80 Prozent laut Umfragen) und tatsächlicher Organspende nach dem Tod (ca. 40 Prozent der Angehörigen lehnen ab) groß. "Wir müssen mehr über die Ängste und Motive der Menschen erfahren", erklärt Professor Schweitzer. Erst dann könnten erfolgreiche Informationsstrategien entwickelt werden, die Menschen im verantwortungsvollen Umgang mit dem Thema Organspende zu stärken.

Die Teilnehmer der Studie werden gebeten, dreifach Positionen zu beziehen: zur eigenen Organspende nach dem Tode, zur Entscheidung über die Spende eines verstorbenen Angehörigen und zur eigenen Lebendspende für eine nahestehende Person und anonym Angaben zu ihrer Person zu machen. Dann geht es um die einzelnen Beweggründe für oder gegen eine Organspende: Welche Rolle spielt die Situation im Krankenhaus? Wo bestehen Ängste? Könnten finanzielle Anreize die Entscheidung eventuell beeinflussen?

Weitere Information zur Organspende-Umfrage im Internet:
http://www.organspendeumfrage.uni-hd.de
http://www.med.uni-heidelberg.de/psycho/medpsych/forschung.html#16

Ansprechpartner:
Dr. Tewes Wischmann
Abt. für Medizinische Psychologie, Universitätsklinikum Heidelberg
Bergheimer Str. 20, 69115 Heidelberg, Tel.: 06221-56 81 37

Rückfragen bitte an:
Dr. Annette Tuffs
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
des Universitätsklinikums Heidelberg
und der Medizinischen Fakultät
der Universität Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 672
69120 Heidelberg
Tel.: 06221 / 56 45 36
Fax: 06221 / 56 45 44
Handy: 0170 / 57 24 725
E-Mail: Annette_Tuffs@med.uni-heidelberg.de
www.med.uni-heidelberg.de

Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg


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