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6. Dezember 2004

"Sie können stolz sein, zur Spitze zu gehören"

Ruprecht-Karls-Preise an Doktoranden vergeben

Bei der Verleihung des Ruprecht-Karls-Preises

Bei der Verleihung des Ruprecht-Karls-Preises (von links): Sigrid Dulger, Andreas Reuland, Paul Kirchhof, Arnd Lohmann, Annette Haug, Daniel B. Werz, Antje Tumat, Rektor Peter Hommelhoff, Andreas Fleischmann und Wolfgang Bessler Foto: Stefan Kresin


"Einen strahlenden Tag im akademischen Leben", nannte es der Rektor der Heidelberger Universität, Professor Peter Hommelhoff. Schließlich galt es wieder einmal, den Ruprecht-Karls-Preis zu vergeben.

Dies wie seit 1990 an die "Doctores". Sie sind schon die Besten ihrer Fakultät, hatten aber nochmals eine Hürde zu nehmen – und bestanden auch die. Die Preisverleihung in der Alten Aula der Universität nahm der Rektor einmal zum Anlass, für kürzere Promotionszeiten zu werben. Dafür soll es inzwischen sogar ein strategisches Konzept geben. Zum strukturierten Promotionsprogramm gehören seinen Worten nach auch Kooperationen mit den übrigen Fakultäten sowie anderen wissenschaftlichen Einrichtungen.

"Sie können stolz sein, zur Spitze zu gehören" so Professor Reinhard Mußgnug zu den Preisträgern. Als stellvertretender Vorsitzender der Stiftung der Universität zeigte er sich erfreut darüber, das Wort "Elite" in Zeiten des internationalen Wettbewerbs inzwischen wieder ungeniert in den Mund nehmen zu können. Wie er sagte, ist ein Studium gleich Lebensform. Will heißen: Was man als Erstsemester nicht lernt, lernt man als Doktorand nimmermehr.

Und was haben die Preisgekrönten manchen anderen, die den Doktortitel erwarben, voraus? Zum Beispiel, dass ihre Dissertation nicht aus einer Fülle von anderen entstand. "Die Perspektiven des eigenen Faches überschreiten und Forschungsspuren ins Nachbarfach legen" nannte dies Professor Paul Kirchhof in seiner Laudatio.

Die Preise erhielten Dr. Andreas Reuland von der Medizinischen Fakultät Heidelberg für seine Untersuchungen über Menschenexperimente in der Weimarer Republik. Mit Dr. Annette Haug und Dr. Antje Tumat war zwei Mal die Philosophische Fakultät vertreten. Dabei ging es um das Leben in der Stadt während des Übergangs von der Spätantike zum Mittelalter sowie um Ästhetik und Dramaturgie am Beispiel der Oper "Der Prinz von Homburg."

Mit dem Thema "Elektroreiche Alkin-Systeme" beschäftigte sich Dr. Daniel B. Werz von der Fakultät für Chemie und Geowissenschaften und ging damit in den Bereich der Nanotechnologie. Dr. Andreas Fleischmann von der Fakultät für Physik und Astronomie entwickelte den magnetischen "Kalorimeter", um in die kleinsten Einheiten des Universums vorzudringen. Die Anwendung in der Materialforschung scheint vorprogrammiert.

Neue Methoden zur Bestimmung von Stickoxid entwickelte Dr. Wolfgang Bessler von der Fakultät für Chemie und Geowissenschaften und bedient sich dazu der laser-induzierten Fluoreszenz. Dafür erhielt er den Sigrid- und Victor-Dulger-Umweltpreis. Mit dem Fritz-Grunebaum-Preis wurde Dr. Arnd Lohman von der Juristischen Fakultät ausgezeichnet. Sein Thema: "Parteiautonomie und UN-Kaufrecht."
Karin Katzenberger-Ruf

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