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10. Dezember 2004

Feierlicher 1. Spatenstich für Neubau der Universitäts-Kinderklinik Heidelberg

Neue Räume sollen Ende 2007 bezogen werden – Einrichtung eines "Mutter-Kind-Zentrums" gemeinsam mit zukünftiger Universitäts-Frauenklinik

Manfred Lautenschläger und seine Ehefrau beim 1. Spatenstich

Manfred Lautenschläger, Manfred-Lautenschläger-Stiftung GmbH, und seine Ehefrau beim 1. Spatenstich. Foto: Medienzentrum Universitätsklinikum Heidelberg.


Heute fand der 1. Spatenstich für den Neubau der Universitäts-Kinderklinik Heidelberg statt. Bis September 2007 soll der Bau fertig gestellt sein, der Beginn des Klinikbetriebes in den neuen Räumen ist ab November 2007 geplant. Zwei Jahre später soll auch die neue Universitäts-Frauenklinik als weiterer Baustein des Heidelberger Klinikrings ihre Pforten öffnen. Durch die räumliche Nähe der beiden Kliniken – ein gemeinsamer Eingangsbereich wird die Gebäude miteinander verbinden – wird auch ein "Mutter-Kind-Zentrum" im Neuenheimer Feld entstehen.

Skizze der neuen Kinderklinik

Skizze der neuen Kinderklinik. Quelle: Universitätsbauamt Heidelberg.


"Mit einer modernen Kinderklinik können wir den kleinen Patienten nicht nur eine hochwertige Behandlung anbieten, sondern auch eine kindgerechte Umgebung, in der sie sich erholen können", sagte der Leitenden Ärztliche Direktor des Universitätsklinikums, Professor Dr. Eike Martin, anlässlich des 1. Spatenstichs. "Der Neubau ermöglicht es der Kinderklinik, moderne Strukturen sowohl für die stationäre, tagesklinische und ambulante Krankenversorgung als auch für die Wissenschaft zu entwickeln."

Großzügige Spenden machten Finanzierung möglich – Moderne Kinderklinik kann ihre herausragende Position in Deutschland festigen

Die neue Klinik wird nach der Ehefrau des Stifters Manfred Lautenschläger benannt und wird künftig den Namen "Angelika-Lautenschläger-Kinderklinik" tragen. "Damit wollen wir unsere tiefe Dankbarkeit auf Dauer verlautbaren", sagte Professor Dr. Dr. h.c. Peter Hommelhoff, Rektor der Universität Heidelberg. Ohne die großzügige Spende der Manfred-Lautenschläger-Stiftung in Höhe von 13,8 Millionen Euro und der Aktion für krebskranke Kinder e.V. über rund 1,5 Millionen Euro, hätte das Finanzierungspaket für den Neubau nicht geschnürt werden können. An den Gesamtkosten in Höhe von 47,5 Millionen Euro für das Gebäude und rund 9 Millionen Euro für die Erstausstattung der Klinik beteiligen sich der Bund über das Hochschulbauförderungsgesetz, das Land und das Klinikum.

Der Finanzminister des Landes Baden-Württemberg, Gerhard Stratthaus, hob hervor, dass der Neubau die Wettbewerbsfähigkeit des Klinikums nachdrücklich stärken werde. Die Heidelberger Universitäts-Kinderklinik gehöre zu den renommiertesten Kinderkliniken in Deutschland. Diese Position könne jetzt weiter gefestigt werden.

Klinikum rechnet mit 7.500 stationären und 60.000 ambulanten Fällen pro Jahr

Das bestehende Gebäude aus den 60er Jahren wird den Anforderungen einer modernen Kinderklinik nicht mehr gerecht. Auch umfangreiche Sanierungsmaßnahmen hätten den Bau nicht an aktuelle medizinische, betriebliche und sicherheitstechnische Erfordernisse anpassen können.

Die neue Kinderklinik wird auf insgesamt 7.660 m² Nutzfläche über 20 Intensivpflege-, 70 Normalpflege- und 30 Tagespflegeplätze verfügen. Im Neubau werden der Untersuchungs- und Behandlungsbereich mit Allgemeiner- und Spezialambulanz, Funktionsdiagnostik, Endoskopie und Radiologischer Diagnostik untergebracht. Außerdem befinden sich hier ein Sozialpädiatrisches Zentrum und Forschungslabore. Das Universitätsklinikum rechnet mit etwa 7.500 stationären Fällen und rund 60.000 Besuchern im ambulanten Bereich pro Jahr.

Gebäudestruktur lässt viel Tageslicht in die neuen Räume einfallen

Der Neubau markiert die Nordwestecke des zukünftigen Heidelberger Klinikrings und setzt sich aus Kubus, Flachbau und Eingangspavillon zusammen. Die Gebäude sind mit transparenten gläsernen Gängen miteinander verbunden. Der Kubus wächst inmitten einer als Park gestalteten Landschaft empor. Durch Böschungen und Höfe erhalten alle Flure sowie ein Großteil des Untergeschosses natürliches Licht. Die Höfe im Gebäude sowie die angelagerten Gartenhöfe bieten vielfältige Außenräume mit attraktiven Spiel- und Wartebereichen.

Über einen großzügigen Platz im Westen erreichen die Besucher den Eingangspavillon. Im Erdgeschoss des Kubus sind die publikumsintensiven Ambulanzen sowie die Kinderbetreuung untergebracht. Im Gartengeschoss befinden sich die Intensivpflege und -überwachung und in den drei darüber liegenden Ebenen die Normalpflege-, Spezialpflege-, Dialyse- und Tagesbettenstationen. Die beiden Ebenen des Flachbaus enthalten die funktionsdiagnostischen Bereiche mit bildgebenden Verfahren, Leitungs- und Diensträume sowie einen Laborbereich.

Der Entwurf des Gebäudes stammt vom Architekturbüro Nickl und Partner, München. Das Universitätsbauamt hat die Projektsteuerung übernommen.

Rückfragen bitte an:
Dr. Annette Tuffs
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
des Universitätsklinikums Heidelberg
und der Medizinischen Fakultät
der Universität Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 672
69120 Heidelberg
Tel.: 06221 – 56 45 36
Fax: 06221 – 56 45 44
Handy: 0170 – 57 24 725
E-Mail: Annette_Tuffs@med.uni-heidelberg.de
www.med.uni-heidelberg.de

Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg


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