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7. Dezember 2004

Karl Jaspers-Preis für Prof. Dr. Michael Theunissen

Presse-Einladung: Die Stadt Heidelberg verleiht gemeinsam mit der Ruprecht-Karls-Universität den Karl Jaspers-Preis in diesem Jahr an den Berliner Philosophen Professor Dr. Michael Theunissen – Freitag, 10. Dezember 2004

Oberbürgermeisterin Beate Weber und der Rektor der Ruprecht-Karls-Universität, Prof. Dr. Peter Hommelhoff, laden die Medien zur Verleihung des Karl Jaspers-Preises an Professor Dr. Michael Theunissen ein (Freitag, 10. Dezember 2004, 17 Uhr, Aula der Alten Universität, Grabengasse 1, 69117 Heidelberg).

Nach der Begrüßung durch Prof. Dr. Peter Hommelhoff und Oberbürgermeisterin Beate Weber hält der evangelische Theologe Prof. Dr. Friedrich Wilhelm Graf von der Ludwig-Maximilians-Universität München die Laudatio auf den Preisträger. Es folgt ein Empfang in der Bel Etage.

Michael Theunissen, 1932 in Berlin geboren, zählt zu den bedeutendsten und intellektuell vielseitigsten deutschen Philosophen der Gegenwart. Nach dem Studium der Philosophie und Germanistik in Bonn und Freiburg wurde er 1955 promoviert und habilitierte sich 1964 in Berlin. Theunissen war Professor für Philosophie an den Universitäten Bern (1967-1971), Heidelberg (1971-1980) und an der Freien Universität Berlin (1980-1998).

Seine intellektuelle Entwicklung führte ihn von der Sozialphilosophie über eine intensive Beschäftigung mit dem spekulativen Idealismus Hegels zu immer stärker religionsphilosophisch und metaphysisch ausgerichteten Fragestellungen und Themen. Mit dieser Thematik steht Theunissen dem religionsgeschichtlichen Spätwerk von Karl Jaspers besonders nahe, das ebenfalls um die philosophische Interpretation des Göttlichen und seiner Erfahrung in den großen religiösen und metaphysischen Traditionen zentriert ist.

Die Stadt Heidelberg und die Universität Heidelberg vergeben den Karl Jaspers-Preis alle drei Jahre für ein herausragendes wissenschaftliches Werk, das von "philosophischem Geist" getragen sein soll. "Seine wissenschaftliche Bedeutung soll die Grenzen einer geisteswissenschaftlichen oder psychiatrischen Fachdisziplin zu Gunsten einer interdisziplinären Verständigung überschreiten", wie es im Stiftungstext heißt. Der Preis wurde aus Anlass des 100. Geburtstages des Heidelberger Philosophen Karl Jaspers im Jahr 1983 von der Stadt Heidelberg und der Universität Heidelberg gestiftet. Er ist mit 5.000 Euro dotiert. Zu den früheren Preisträgern gehören Hans-Georg Gadamer, Jürgen Habermas, Emmanuel Lévinas, Paul Ricoeur und Robert Spaemann.

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Rathaus, Marktplatz 10, 69117 Heidelberg
Tel. 06221 5812000 oder -12010, Fax 5812900
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Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
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