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20. Dezember 2004

Universität Heidelberg begrüßt jüngste Erklärung zweier Wissenschaftsminister zum Elitewettbewerb

Rektor Prof. Dr. Peter Hommelhoff: "Dagegen könnte den Ministern nicht zugestimmt werden, wenn das Bundesgeld entsprechend den bisher eingeworbenen Drittmitteln verteilt würde"

"Die Universität Heidelberg begrüßt die jüngste Erklärung der Wissenschaftsminister aus Baden-Württemberg und Bayern zum Elitewettbewerb der Universitäten. Sie sieht in dieser Erklärung ein richtiges, rechtzeitiges und wichtiges Zeichen der Ermutigung nach dem vorläufigen Scheitern der Föderalismusreform", kommentierte Rektor Prof. Dr. Peter Hommelhoff heute in Heidelberg.

"Sie stimmt der Erklärung im wesentlichen zu; denn damit heißen die Minister die 1,9 Milliarden Euro als zusätzliches Geld des Bundes für die universitären Wissenschaften entgegen vorherigen Länderäußerungen ausdrücklich willkommen. Bestätigt sieht sich die Universität Heidelberg überdies in ihrer von Anbeginn vertretenen Position, dass dies Bundesgeld in einem ergebnisoffenen Wettbewerb nach ausschließlich wissenschaftlichen Kriterien verteilt wird. Begrüßt wird auch der Vorschlag der beiden Minister, der Deutschen Forschungsgemeinschaft die Organisation und Durchführung dieses Wettbewerbs zu übertragen – allerdings wird die Forschungsgemeinschaft ihre Auswahlstrukturen insoweit an die Ziele des Zusatzgeldes, an sein Volumen und an die betonte Wettbewerbssituation anzupassen haben."

"Dagegen könnte den Ministern nicht zugestimmt werden, wenn das Bundesgeld entsprechend den bisher eingeworbenen Drittmitteln verteilt würde; ein solcher Ansatz wäre mehrfach fehlerhaft: Er würde sich an der Vergangenheit orientieren und damit die Zukunftsperspektive ausblenden, wäre viel zu stark projektbezogen und würde neue Strukturen vernachlässigen, würde die Technischen Universitäten mit ihren überproportional großen Drittmitteleinwerbungen gegenüber den übrigen Universitäten bevorzugen und stünde schließlich und vor allem mit der einseitigen Überbetonung des Drittmittelbezugs in Widerspruch zum jüngsten Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum brandenburgischen Hochschulgesetz" (Hommelhoff).

Rückfragen bitte an
Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
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