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6. Dezember 2004

Für die Praxis gut gerüstet

Festveranstaltung und Diplomfeier des Alfred-Weber-Instituts für Wirtschaftswissenschaften – Alumnus Dr. Manfred Bischoff: "Sie werden Ihr theoretisches Wissen in der Praxis anwenden können. Es hilft Ihnen, ökonomische Zusammenhänge schneller erkennen und einschätzen zu können"

Prof. Günter Liesegang vom Alfred-Weber-Institut bei der Übergabe der Diplome

Prof. Günter Liesegang vom Alfred-Weber-Institut bei der Übergabe der Diplome. Foto: privat


Viele der heutigen Führungskräfte in den Chefetagen großer Unternehmen haben einst an der Universität Heidelberg ökonomische Theorien gepaukt. Diplom und Doktortitel machen aus Studenten zwar noch keine Konzernchefs, aber ein fundiertes wirtschaftswissenschaftliches Studium liefert wertvolle Schlüsselqualifikationen für die unternehmerische Praxis.

Davon ist auch Manfred Bischoff, Chairman of the Board der EADS, fest überzeugt. Den diesjährigen Absolventen des Alfred-Weber-Instituts der Universität Heidelberg vermittelte er letzte Woche eine beruhigende Erkenntnis. "Sie werden", so der promovierte Volkswirt und heutige Vorsitzende des Board of Directors des größten europäischen Luft- und Raumfahrtkonzerns bei einer Diplomfeier in der Aula der Alten Universität, "Ihr theoretisches Wissen in der Praxis anwenden können. Es hilft Ihnen, ökonomische Zusammenhänge schneller erkennen und einschätzen zu können". Der versierte Manager und langjährige Vorstand der DaimlerChrysler AG weiß, wovon er redet. Er hatte selbst in Heidelberg studiert und mehrere Jahre als wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Wirtschaftspolitik und Internationale Beziehungen gearbeitet, bevor er 1976 als Projektkoordinator für Mercedes-Benz Geländewagen in die Daimler Benz AG eintrat und von dort aus seinen weiteren Weg machte.

Markt-, Wechselkurs- oder Spieltheorien sind für ihn keine Erfindungen aus dem Elfenbeinturm. Er hält sie für Erklärungsmodelle, die auch in der Praxis taugen. Deshalb sprach sich der prominente Zögling der Universität Heidelberg in seinem Vortrag auch gegen die weit verbreitete Meinung aus, dass der Brückenschlag von der Theorie zur Praxis nicht gelingen kann. An mehreren Beispielen erläuterte Bischoff, warum es sich bei dieser Meinung um ein Vorurteil handelt. Nicht nur junge Absolventen hörten ihm dabei aufmerksam zu. In der Aula hatten sich neben Oberbürgermeisterin Beate Weber auch viele Alumni eingefunden, deren Diplomprüfung schon einige Zeit zurückliegt. Die Veranstalter zeigten sich darüber sehr erfreut. "Es ist uns wichtig, unseren Absolventen den Kontakt untereinander und zum Institut zu ermöglichen" betont Prof. Günter Liesegang. Zusammen mit seiner Assistentin Tanja Fichtner will er das Netzwerk der Absolventen, Freunde und Förderer des Alfred-Weber-Instituts, das rechtlich an die "Gesellschaft der Freunde Universität Heidelberg e.V." angebunden ist, weiter ausbauen. Unterstützt wird er dabei von Institutsdirektor Prof. Jürgen Eichberger. Dieser hatte zum Auftakt der diesjährigen Absolventenverabschiedung versichert, dass Diplomfeiern und Absolvententage eine wichtige Funktion erfüllen. "Sie bilden die Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit und haben zum Beispiel in den USA eine große Tradition."

Man darf also gespannt sein, auf welchen erfahrenen Alumnus sich das Alfred-Weber-Institut im nächsten Jahr besinnt, um seine jungen Diplomanden beim "Praxisforum Wirtschaftswissenschaften" auf das Berufsleben einzustimmen. Neben der Diplomfeier umfasst das Praxisforum Wirtschaftswissenschaften des Alfred-Weber-Instituts auch mehrere Informationsveranstaltungen für Studierende, in denen Alumni ihre beruflichen Erfahrungen weitergeben.

Rückfragen bitte an
Sabine von Helmolt
Geschäftsstelle der Gesellschaft der Freunde der Universität Heidelberg
Tel. 06221 543446
sabine.helmolt@urz.uni-heidelberg.de

Rückfragen von Journalisten auch an:
Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
http://www.uni-heidelberg.de/presse

und
Irene Thewalt
Pressestelle der Universität
Tel. 542311
presse@rektorat.uni-heidelberg.de


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