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10. November 2004

Chancen und Herausforderungen der Grünen Gentechnik: Fluch oder Segen?

Vortrag von Professor Rainer Fischer vom Fraunhofer Institut für Molekularbiologie und Angewandte Ökologie, Schmallenberg am 14.11.2004 um 11.00 Uhr im Zoologischen Institut der Universität Heidelberg, Im Neuenheimer Feld 230

Kulturpflanzen in der Zellkultur

Kulturpflanzen in der Zellkultur (Foto: privat)


 Laboraufnahme mit Kulturgefäß und Pflanzenteil zum Umsetzen

Laboraufnahme mit Kulturgefäß und Pflanzenteil zum Umsetzen (Foto: privat)


Während es sich die Westeuropäer und Nordamerikaner, die in einem Überangebot an Nahrung schwelgen, leisten können, mit satten Bäuchen über Grenzen und Risiken zu argumentieren, sieht die Ernährungssituation sowie die Gesundheitsversorgung im Großteil der Welt ganz anders aus: Egal welche Prognosen man über die Entwicklung der Weltbevölkerung zu Rate zieht, sicher ist, dass in den nächsten Jahrzehnten Nahrung mit verbesserten Nährwerten für immer mehr Menschen und Tiere kostengünstig und nachhaltig bereitgestellt werden muss. Durch Urbanisierung, Versalzung und Erosion steht weltweit immer weniger Fläche zur landwirtschaftlichen Bewirtschaftung zur Verfügung. Eine ausreichende Versorgung ist nur durch eine weitere Steigerung der Ernteerträge sowie Verbesserung des Nährwertes möglich.
 Eine männliche sterile Rapsblüte mit weiblichen Geschlechtsorganen

Eine männliche sterile Rapsblüte mit weiblichen Geschlechtsorganen (Stempel), bei der die Antheren (männliche Geschlechtsorgane) fehlen. Solche Pflanzen werden zur Herstellung von Hybriden gebraucht (Foto: privat).


Hierbei wird die grüne Gentechnik ähnlich wie die "grüne Revolution", die Ende der sechziger Jahre durch die Zucht von neuen Getreidesorten eine Hungerkatastrophe in Indien und Pakistan verhinderte und dem Amerikaner Norman Borlaug 1970 den Friedensnobelpreis brachte, eine entscheidende Rolle spielen. Der "Green Revolution" wird eine "Gene Revolution" folgen, allerdings zu welchem Preis und mit welchen Konsequenzen für Mensch um Umwelt? Wie kann man es bewerkstelligen, dass gentechnisch veränderte Pflanzen auch in den Entwicklungsländern für den Erzeuger und Verbraucher vorteilhaft und sicher eingesetzt werden können?
 Vollständige Pflanzen wachsen aus amorphen Kalluszellen

Vollständige Pflanzen wachsen aus amorphen Kalluszellen. (Foto: privat)


Leider sind durch falsche Ansätze und mangelnde Aufklärung der Verbraucher in der Vergangenheit gravierende Fehler begangen worden. Im direkten Diskurs mit Erzeuger und Verbraucher sollten daher Nutzpflanzen mit verbesserten Output-Eigenschaften (optimierter Fettsäure-, Eisen- und Vitamingehalt, Produktion von Biopharmazeutika oder Impfstoffen) entwickelt und zu günstigeren Preisen global zum Wohle aller Beteiligter bereitgestellt werden.

Das Zoologische Museum ist am von 10.00-12.00 Uhr geöffnet.

Rückfragen bitte an
Prof. Dr. Volker Storch oder Dr. Henner Hollert
Tel. 06221 545655 oder 545650, Fax 546162
volker.storch@urz.uni-heidelberg.de
henner.hollert@urz.uni-heidelberg.de
http://web.zoo.uni-heidelberg.de

allgemeine Rückfragen von Journalisten auch an:
Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
http://www.uni-heidelberg.de/presse

und
Irene Thewalt
Pressestelle der Universität
Tel. 542311
presse@rektorat.uni-heidelberg.de


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