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25. November 2004

Reproduktionsmedizin: Fluch oder Segen?

Vortrag von Professor Thomas Strowitzki, Universitäts-Frauenklinik Heidelberg im Rahmen der Reihe "Quo vadis, Homo sapiens? – Entwicklung und Fehlentwicklung" – 28. November 2004, 11.00 Uhr, im Zoologischen Institut, Im Neuenheimer Feld 230

Bild einer intracytoplasmatischen Spermieninjektion

Bild einer intracytoplasmatischen Spermieninjektion aus dem Labor. Die Vorlesungsreihe "Quo vadis, Homo sapiens? – Entwicklung und Fehlentwicklung" wird auch die moderne Reproduktionsmedizin in ihren Möglichkeiten und Konsequenzen thematisieren. (Foto: privat)


In seinem Vortrag wird Prof. Dr. Thomas Strowitzki die moderne Reproduktionsmedizin in ihren Möglichkeiten und Konsequenzen thematisieren.

Die Geburt des ersten so genannten "Retortenbabys" nach In vitro Fertilisation (IVF) 1978 hat für eine Vielzahl ungewollt kinderloser Paare die Chance auf ein eigenes Kind durch Reproduktionsmedizin eröffnet. Durch die zusätzliche Injektion einzelner Samenzellen in die Eizelle (ICSI) besteht seit Anfang der Neunzigerjahre auch bei männlicher Unfruchtbarkeit eine sehr erfolgreiche Behandlungsmöglichkeit. Jährlich werden allein in Deutschland bis zu 60 000 IVF/ICSI-Behandlungen durchgeführt. Bis zu 10 000 Kinder werden jedes Jahr in Deutschland nach IVF/ICSI geboren.

Die Reproduktionsmedizin hat aber auch den menschlichen Embryo außerhalb des Mutterleibes verfügbar gemacht und damit die Verbindung zwischen genetischer und biologischer Mutterschaft aufgehoben wie zum Beispiel bei der Leihmutterschaft und der Embryonenspende. Darüber hinaus wurde Techniken der Weg geebnet, die weit über die eigentliche Behandlung des unerfüllten Kinderwunsches hinausgehen, von der Präimplantationsdiagnostik, die gerade in Deutschland zu heftigen gesellschaftlichen Diskussionen geführt hat, bis zum Klonen. Reproduktionsmedizin verantwortungsvoll eingesetzt ist segensreich für viele kinderlose Paare, die Angst vor dem theoretischen Missbrauch sollte den rechten Gebrauch nicht verhindern.

Das Zoologische Museum ist am Vortragstag von 10.00 bis 12.00 Uhr geöffnet.

Rückfragen bitte an
Prof. Dr. Volker Storch
oder Dr. Henner Hollert
Tel. 06221 545655 oder 545650, Fax 546162
Volker.Storch@urz.uni-heidelberg.de
Henner.Hollert@urz.uni-heidelberg.de
http://web.zoo.uni-heidelberg.de

allgemeine Rückfragen von Journalisten auch an:
Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
http://www.uni-heidelberg.de/presse

und
Irene Thewalt
Pressestelle der Universität
Tel. 542311
presse@rektorat.uni-heidelberg.de


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