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30. November 2004

"Wir wollen im Wettbewerb siegen"

Rektor Hommelhoff im RNZ-Interview zur Vorentscheidung für Heidelberg als eine der Elite-Universitäten

Für Rektor Peter Hommelhoff war es keine Überraschung: Heidelberg zählt zum Kreis der zehn geplanten Elite-Universitäten in Deutschland. Er freue sich zwar über dieses Ergebnis einer vertraulichen Einschätzung der Bildungsstaatssekretäre, sagte der Rektor gestern im Gespräch mit der Rhein-Neckar-Zeitung. Klar sei allerdings auch: "Wir wollen die Krone im Wettbewerb und nicht durch eine rein politische Entscheidung gewinnen".

Herr Hommelhoff, es kann keine wirkliche Überraschung sein, dass Heidelberg als eine der Elite-Universitäten gehandelt wird?

Natürlich nicht. Das ist das Ergebnis jahrelanger Vorarbeiten, auch schon unter den Vorgänger-Rektoraten. Die Angehörigen der Universität sind so vom Gedanken des Wettbewerbs um die Krone beflügelt, dass sich das natürlich niederschlagen muss in einer allgemeinen Aufbruchstimmung.

Wo liegen für Sie die Stärken der Heidelberger Universität, die zu der hervorragenden Einschätzung beigetragen haben?

In der kontinuierlichen Nachwuchsarbeit, in den gesamten universitären Vernetzungen, insbesondere in den Lebenswissenschaften, aber auch in den kleinen Fächern. Hinzu kommen sorgfältige Schwerpunktsetzung, Internationalität und nicht zuletzt das außeruniversitäre Forschungsumfeld in Heidelberg.

Was können Sie als Rektor und was kann die Universität selbst tun, um das hohe Ansehen der Universität noch weiter zu verbessern?

"Stärkung der Stärken" ist hier das Stichwort. Das bedeutet eine noch stärkere Vernetzung zwischen den Disziplinen; hier geht es mir insbesondere um einen breitflächigen Dialog zwischen den Altstadtfächern und den Fächern im Neuenheimer Feld. Wichtig ist auch eine noch klarere und effektivere Strukturierung der Nachwuchsarbeit. Und: wir müssen uns noch deutlich qualitativ gesteigert mit den außeruniversitären Forschungseinrichtungen vor Ort, also EMBL, DKFZ und Max-Planck-Institut, vernetzen.

Ist für Sie die Stadt Heidelberg ein guter Partner auf dem Weg zur Elite-Universität?

Wir haben eine vorzügliche Zusammenarbeit. Das ist insbesondere deutlich geworden beim Projekt Bergheim-Räumung, Finanzmittelschöpfung, Neubauten im Neuenheimer Feld. Schwierigkeiten liegen in der Verkehrserschließung des Neuenheimer Feldes. Aber nachdem wir uns bei der Parkraumbewirtschaftung und der Erschließung sehr konstruktiv gezeigt haben, hoffe ich, dass wir uns auch im Hinblick auf die fünfte Neckarquerung ganz auf die Sachargumente konzentrieren können. Es wäre im Übrigen schön, wenn das vorzügliche Verhältnis zwischen Rektor und OB, zwischen Universität und Verwaltung, auch auf den Gemeinderat ausgedehnt werden könnte.

Hat die Universität auch Schwächen?

Natürlich haben wir auch Schwächen. Da wir zurzeit im Wettbewerb stehen, haben Sie sicherlich Verständnis dafür, dass ich meinen Konkurrenten nicht sage, wo diese liegen.

Bis wann rechnen Sie damit, dass Heidelberg Fördergelder aus dem "Elite-Topf" erhalten kann?

Wir hoffen, dass die ersten Mittel bereits in der zweiten Hälfte 2005 fließen können. Ich werde jedoch ganz sicher nicht versuchen, auf den Ablauf Einfluss zu nehmen; das ist politisch ein so hoch sensibler Prozess, dass jede Äußerung in diese Richtung von Seiten der Universität nur kontraproduktiv sein kann.

Was sagen Sie dazu, dass die Nachbar-Universität Mannheim nicht zum Elite-Kreis zählen soll?

Das kann nur ein gewaltiger Irrtum sein. Mannheim ist hervorragend aufgestellt und zählt in den vier Bereichen Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Politologie und Soziologie zu den absoluten Spitzeneinrichtungen der Republik.
Peter Wiest

Rückfragen bitte an
Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
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und
Irene Thewalt
Pressestelle der Universität
Tel. 542311
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