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15. November 2004

Der Sport braucht die Wissenschaft

Deshalb verleiht der Deutsche Sportbund Preise an besonders profilierte Forscher

Sie erhielten Preise des Deutschen Sportbundes: Prof. Oliver Höhn, Ingrid Bähr, Andrea Horn, Thomas Hilberg, Andrea Stachelhaus und Thomas Schack (vorne von links nach rechts). Geehrt wurden sie vom Rektor der Heidelberger Universität, Peter Hommelhoff, dem Präsidenten des Sportbundes,Manfred von Richthofen, Heidelbergs Erstem Bürgermeister, Raban von der Malsburg, und Prof. Klaus Roth vom Sportinstitut

Sie erhielten Preise des Deutschen Sportbundes: Prof. Oliver Höhn, Ingrid Bähr, Andrea Horn, Thomas Hilberg, Andrea Stachelhaus und Thomas Schack (vorne von links nach rechts). Geehrt wurden sie vom Rektor der Heidelberger Universität, Peter Hommelhoff, dem Präsidenten des Sportbundes,Manfred von Richthofen, Heidelbergs Erstem Bürgermeister, Raban von der Malsburg, und Prof. Klaus Roth vom Sportinstitut. Foto: vaf


Der Kammerchor des Kurfürst-Friedrich-Gymnasiums sang "Ich habe mein Herz in Heidelberg verloren." 250 Zuschauer in der Alten Aula der Universität Heidelberg applaudierten, darunter auch Manfred von Richthofen, Präsident des Deutschen Sport-Bundes (DSB).

Für seine Institution gilt diese Aussage wohl besonders. Denn obwohl in diesem Jahr kein Heidelberger unter den Preisträgern dabei war, entschied sich der DSB seine Carl-Diem-Plakette für Sportwissenschaft heuer in Heidelberg zu verleihen. Hauptpreisträger war der Mainzer Professor Dr. Oliver Höner. Der Juniorprofessor in der Abteilung Sportpädagogik und Sportpsychologie bekam den Preis, der alle zwei Jahre an wechselnden Orten stattfindet, für seine Forschungen zum Thema "Entscheidungen im Sportspiel Fußball – Eine Analyse im Lichte der Rubikontheorie."

"Der Sport ist ein Aktivposten der Gesundheit", sagte von Richthofen in seiner Rede, "und auch eine wirtschaftliche Größe." Da sei es auch nötig, den Sport wissenschaftlich zu begleiten. "Der Sport kann ohne die Sportwissenschaft nicht auskommen. Die konstruktive Partnerschaft hat dem Sport viel Anerkennung gebracht", sagte der DSB-Präsident. Dies scheint der DSB, der mittlerweile 27 Millionen Mitglieder zählt, da jedes Mitglied eines Sportvereins automatisch im DSB-Computer gespeichert wird, schon früh erkannt zu haben. Schon 1950 entschieden sich die Funktionäre für eine zweijährige Verleihung einer derartigen Medaille für Sportwissenschaftler, die neue Erkenntnisse liefern. Auch zahlreiche Heidelberger waren über die Jahre immer wieder dabei.

Anno 2004 gingen die Preise gewissermaßen an die Konkurrenz. Neben Höner wurden außerdem Ingrid Bähr (Thema: Erleben "Frauen" sportbezogene Bewegung anders als "Männer"?), Thomas Hilberg (Sportliche Belastung und Hämostase), Andreas Horn (Diagnostik der Herzfrequenzvariabilität in der Sportmedizin – Rahmenbedingungen und methodische Grundlagen), Thomas Schack (Zur kognitiven Architektur von Bewegungshandlungen – modelltheoretischer Zugang und experimentelle Untersuchungen) sowie Andrea Stachelhaus (Auswirkungen wahrnehmungs- und bewegungsorientierter Förderung auf die Graphomotorik von Schulanfängern).

Die Themen sind für Laien freilich komplex. Vielleicht entschied sich deshalb Universitäts-Rektor Peter Hommelhoff in seiner fast halbstündigen Festansprache dazu, die Gemälde der Alten Aula zu beschreiben und Heidelbergs Weg zur Elite-Uni zu zeichnen, anstatt auf die Themen der Prämierten einzugehen. Das überließ er den Leuten vom Fach. Den Bezug der Universität Heidelberg zum Sport stellte Hommelhoff dann aber doch unmissverständlich klar. "Seit 2001 ist die Ruprecht-Karls-Universität Partnerschule des Spitzensports", sagte der Rektor.

Mit den Hockey-Spielerinnen Fanny Rinne und Mandy Haase studieren derzeit zwei aktuelle Olympiasiegerinnen in Heidelberg, dazu kommt mit Petra Dallmann eine Bronzemedaillen-Gewinnerin aus Athen (4x200-Meter-Freistil-Staffel im Schwimmen).

Und auch wenn diesmal Heidelberg keine Carl-Diem-Plaklatte bekam, die sportlichen Triumphe der Athletinnen bei den Olympischen Spielen dürften für die Außendarstellung sowieso wertvoller sein.
Andreas Wagner

Rückfragen bitte an
Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
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