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30. November 2004

Hochschule für Jüdische Studien in Heidelberg feiert 25-jähriges Bestehen

Wissenschaftsminister Frankenberg: "Ein unentbehrlicher Bestandteil der baden-württembergischen Hochschullandschaft" – Pressemitteilung des MWK

"Die Hochschule für Jüdische Studien ist eine weit über unser Land hinaus bekannte und geschätzte wissenschaftliche Einrichtung. Als einzige deutsche Einrichtung dieser Art ist sie unentbehrlicher Bestandteil der baden-württembergischen und deutschen Hochschullandschaft." Mit diesen Worten würdigte Wissenschaftsminister Prof. Dr. Peter Frankenberg die Hochschule für Jüdische Studien beim Festakt zum 25-jährigen Bestehen der Einrichtung am 30. November in Heidelberg. Die Hochschule besitzt als einzige private Hochschule des Landes das Promotionsrecht, das sie in Kooperation mit der Universität Heidelberg ausübt. Sie wird von Bund und Ländern gemeinsam finanziert. Träger ist der Zentralrat der Juden in Deutschland. Der Ministerrat des Landes Baden-Württemberg hat die Einrichtung im Jahr 1981 staatlich anerkannt. Sie steht Bewerbern aller Konfessionen offen.

"Die Hochschule für Jüdische Studien will nicht nur künftige Theologen, Philosophen, Historiker, Kunstgeschichtler oder Journalisten auf ihre beruflichen Tätigkeiten vorbereiten. Die Absolventinnen und Absolventen sollen auch dazu beitragen, das Judentum als einen dauerhaften Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens in Deutschland zu etablieren", sagte Minister Frankenberg. Angesichts der zahllosen und unverzichtbaren Beiträge, die die jüdische Wissenschaft und die jüdische Kultur in der gemeinsamen deutschen Geschichte geleistet hätten, sei die Hochschule für Jüdische Studien zu einem bedeutenden Teil des deutschen Geistes- und Kulturlebens geworden.

"Das Lehrangebot der Hochschule umfasst neben dem Magister-Studiengang ‚Jüdische Studien' auch den in Deutschland einzigartigen Studiengang ‚Jüdische Religionslehre' für das Lehramt an Gymnasien. Seine Absolventen sind mit christlichen Religionslehrern gleich gestellt und können so für eine verbesserte Integration der jüdischen Schüler in den Schulen des Landes sorgen. Seit geraumer Zeit gibt es zudem eine Rabbiner-Ausbildung an der Hochschule. Die hier auszubildenden Rabbiner kommen aus den deutschen jüdischen Gemeinden und sind in der deutschen Kultur zu Hause", so Frankenberg. Dies alles unterstreiche die Bedeutung der Hochschule umso mehr.

Rückfragen bitte an
Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Pressestelle
Tel. 07112793005
pressestelle@mwk.bwl.de

Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
http://www.uni-heidelberg.de/presse

und
Irene Thewalt
Pressestelle der Universität
Tel. 542311
presse@rektorat.uni-heidelberg.de


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