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16. November 2004

Die Geburtshilfe wird gestärkt, die Behandlung von Krebserkrankungen ausgebaut

Der neue Ärztliche Direktor, Professor Christof Sohn, möchte der Universitäts-Frauenklinik Heidelberg ein neues Profil geben

Professor Dr. Christof Sohn, neuer Ärztlicher Direktor der Abteilung Allgemeine Frauenheilkunde und Geburtshilfe und Geschäftsführender Direktor der Universitäts-Frauenklinik Heidelberg.

Professor Dr. Christof Sohn, neuer Ärztlicher Direktor der Abteilung Allgemeine Frauenheilkunde und Geburtshilfe und Geschäftsführender Direktor der Universitäts-Frauenklinik Heidelberg. Foto: Medienzentrum des Universitätsklinikums Heidelberg.

Am 1. November 2004 hat Professor Dr. Christof Sohn die Nachfolge von Professor Dr. Dr. h.c. Gunther Bastert als Ärztlicher Direktor der Abteilung Allgemeine Frauenheilkunde und Geburtshilfe an der Universitäts-Frauenklinik Heidelberg angetreten. Professor Sohn war zuvor vier Jahre lang Leiter der Abteilung Allgemeine Gynäkologie, Geburtshilfe und Pränatalmedizin am Zentrum für Frauenheilkunde der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH).

Der 43jährige gebürtige Pforzheimer kehrt an die Heidelberger Klinik zurück, wo er von 1991 bis 1997 seine wissenschaftliche und klinische Ausbildung genossen hat. "Durch die Berufung von Professor Sohn können wir den Schwerpunkt Geburtsheilkunde wesentlich verstärken", erklärt Professor Dr. Eike Martin, Leitender Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Heidelberg. Weitere Schwerpunkte sind die Einführung neuer innovativer Operationstechniken sowie der Ausbau des von Professor Bastert etablierten Zentrums für Krebserkrankungen bei Frauen, insbesondere für Brustkrebs.

Neue Schwerpunkte: Sanfte, sichere Geburtshilfe und vorgeburtliche Diagnostik

Nach seinem Medizinstudium in Ulm und Assistenzzeiten an den Universitäten, Aachen, Essen und Heidelberg wurde Professor Sohn 1993 zum Oberarzt und Leiter der "Sektion für pränatale und gynäkologische Ultraschalldiagnostik" am Klinikum der Universität Frankfurt bestellt. In diese Zeit fallen auch erste Entwicklungsarbeiten an einem Ultraschall-Simulator, der mittlerweile ein weit verbreitetes Ausbildungsinstrument in der Frauenheilkunde ist: Ähnlich wie Piloten in einem Flugsimulator das Lenken eines Flugzeugs trainieren, können Mediziner unter annähernd realistischen Bedingungen sich mit dem Anblick seltener Fehlbildungen an einem Dummy vertraut machen – um sie gegebenenfalls später in der Praxis eindeutig feststellen zu können. Auch für die Diagnostik von Veränderungen der Brust oder anderer gynäkologischer Bereiche kann der Simulator eingesetzt werden.

Ein weiteres Spezialgebiet des neuen Ärztlichen Direktors ist die sanfte, sichere Geburtshilfe, bei der eine entspannte Atmosphäre und Musik ebenso eine Rolle spielen wie modernste Technik. Den Schwangeren möchte er in seiner Klinik die Sicherheit der Hochleistungsmedizin und gleichzeitig die Natürlichkeit einer normalen Geburt anbieten. Kaiserschnitte, die er als "zweitbeste Geburtmethode" bezeichnet, werden mit modernen Methoden künftig sehr viel schneller und schonender durchgeführt; statt der üblichen 45 bis 60 Minuten dauert der Eingriff lediglich zehn bis 15 Minuten, die Frauen erholen sich rascher von der Operation.

Für das neue vielfältig Aufgabenspektrum seiner Klinik – auch die Entfernung der Gebärmutter mittels "Schlüsselloch-Chirurgie" gehört dazu – hat Professor Sohn elf neue ärztliche Mitarbeiter aus sechs verschiedenen Universitätskliniken gewinnen können, die das Heidelberger Team unmittelbar verstärken. In den nächsten Monaten werden zwei Labore der Grundlagenforschung in den Bereichen Pränatalmedizin und Onkologie (Krebserkrankungen) aufgebaut.

Der Aufbau der neuen Schwerpunktbereiche, die Zusammenführung des neuen Teams und die Planung der Frauenklinik, das Mutter-Kind-Zentrum im modernen Heidelberger Klinikring, in das die Frauenklinik voraussichtlich bis 2009 einziehen soll, nimmt derzeit seine ganze Kraft in Anspruch. Neben der Familie, die in Kürze von Hannover an den Neckar übersiedeln wird, bleibt nur noch frühmorgens Zeit für 12 Kilometer Jogging – auf dem Laufband.

Rückfragen bitte an:
Dr. Annette Tuffs
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
des Universitätsklinikums Heidelberg
und der Medizinischen Fakultät
der Universität Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 672
69120 Heidelberg
Tel.: 06221 / 56 45 36
Fax: 06221 / 56 45 44
Handy: 0170 / 57 24 725
E-Mail: Annette_Tuffs@med.uni-heidelberg.de
www.med.uni-heidelberg.de

Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg


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