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9. November 2004

DigiZeitschriften in der UB

Digitale Zeitschriften: Online-Zugriff auf über 1 Million Seiten deutschsprachiger Zeitschriften verschiedener Fachgebiete

Mit dem Wintersemester 2004 vergrößert die Universitätsbibliothek Heidelberg ihr Online-Angebot an Fachzeitschriften um zur Zeit 36 Titel mit mehr als einer Million Seiten. Möglich macht dies die von neun Universitätsbibliotheken getragene neue Initiative DigiZeitschriften, über die deutsche Kernzeitschriften von großer wissenschaftlicher Bedeutung retrospektiv digitalisiert wurden. Die Zeitschriften stammen aus den Fachgebieten der Geschichte, Anglistik, Germanistik, Romanistik, Neuere Philologien und Bibliothekswesen, der Rechtswissenschaft, Soziologie und Wirtschaftswissenschaften sowie den Geo- und Naturwissenschaften. Dazu gehören bedeutende Zeitschriften wie das "Shakespeare-Jahrbuch" (1925-1999), die "Zeitschrift für deutsches Altertum und deutsche Literatur" (1876-2000), die "Vierteljahrsschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte" (1903-2001), die "Juristenzeitung" (1951-2002) oder die "Zeitschrift für romanische Philologie" (1877-1995).

Die Zeitschriften werden vom ersten Band an bis jeweils ca. fünf Jahre vor dem aktuellen Jahrgang digitalisiert (Prinzip des "moving wall"). Tag und Nacht kann online in den Zeitschriften recherchiert und in den Artikeln gelesen werden; sie können heruntergeladen oder ausgedruckt werden. Die neuen elektronischen Zeitschriften sind sowohl über die alphabetische E-Journal-Liste der UB unter http://ejournals.uni-hd.de sowie über das Heidelberger Zeitschriftenverzeichnis (HZV) unter http://hzv.uni-hd.de abrufbar. Eine Liste der neu hinzugekommenen Titel findet sich außerdem unter http://www.digizeitschriften.de.

Zur dauerhaften Realisierung von DigiZeitschriften haben sich 1999 neun Sondersammelgebiets-Bibliotheken zu einer Initiativgruppe zusammengeschlossen. Drei Jahre später gründeten sie den Verein DigiZeitschriften e.V., dessen Mitgliederzahl inzwischen kontinuierlich zunimmt. Die UB Heidelberg gehört ebenfalls dem Verein an und sorgt für die Ausweitung des Projekts durch die Einbringung von Zeitschriften der eigenen Sondersammelgebiete Kunstgeschichte, Klassische Archäologie und Ägyptologie. Auch viele deutsche Verlage, der Börsenverein des Deutschen Buchhandels und die Verwertungsgesellschaft Wort leisten Unterstützung bei der Umsetzung des Projekts. Denn DigiZeitschriften ist eine wichtige, von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Infrastrukturmaßnahme zum Nutzen der deutschen Wissenschaft und des deutschen wissenschaftlichen Publikationswesens.

DigiZeitschriften wird sein Angebot von derzeit gut zwei Dutzend Zeitschriften kontinuierlich ausbauen: durch neue Zeitschriften, neue Fachgebiete und zusätzliche Jahrgänge. Bereits Ende 2005 sollen etwa drei Millionen Seiten von Fachzeitschriften online zur Verfügung stehen. Mit der Bereitstellung im Internet wird die internationale Sichtbarkeit und Zugänglichkeit von in Deutschland erschienenen Veröffentlichungen erhöht. Damit wird auch zur besseren Akzeptanz der gegenwärtig erscheinenden Publikationen beigetragen. Das Angebot richtet sich an Institutionen, Forschungseinrichtungen und Bibliotheken, die es für ihre Nutzer abonnieren können.

Rückfragen bitte an
Dr. Nicole Kloth
Universitätsbibliothek Heidelberg
Referentin für Öffentlichkeitsarbeit
Tel. 06221 542570
Kloth@ub.uni-heidelberg.de

allgemeine Rückfragen von Journalisten auch an:
Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
http://www.uni-heidelberg.de/presse

und
Irene Thewalt
Pressestelle der Universität
Tel. 542311
presse@rektorat.uni-heidelberg.de


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