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4. November 2004

Bald buddeln die Bagger in der Botanik

Botanischer Garten: Ab Frühjahr 2005 wird der Systemgarten mit Sponsorengeldern umgestaltet

Der Botanische Garten im Neuenheimer Feld

Der Botanische Garten im Neuenheimer Feld. Teile werden derzeit abgeräumt. Gegen eine Spende sind am Samstag Pflanzen zu bekommen. Foto : Dagmar Welker


So langsam verblassen die leuchtenden Herbstfarben unter dichtem Grau. Das ist im Botanischen Garten nicht anders. Doch ein Teil davon, der rund 2000 Quadratmeter umfassende Systemgarten, wird derzeit ohnehin "abgeräumt". Im Frühjahr 2005 sollen zwecks Umgestaltung nämlich die Bagger anrollen. Einige wertvolle Pflanzen werden an anderen Standorten überwintern. Wer gegen eine Spende etwas für den eigenen Garten erwerben will, kann dies am Samstag, 6. November, zwischen 9.30 und 13 Uhr vor Ort im Neuenheimer Feld 340 tun.

Möglich wird die Umgestaltung durch Sponsoring von Firmen wie Heidelberg Cement und Lithon Garten- und Landschaftsbau in Lingenfeld. Wie die Projektleiter Prof. Dr. Marcus Koch und Hans-Peter Janz vom Botanischen Garten erläuterten, hat sich in der Pflanzensystematik in den letzten Jahren einiges getan. Das heißt: Erkenntnisse aus der Molekularbiologie führten zu neuen "Verwandtschaftsbeziehungen". Dafür würde sich am besten ein "wissenschaftlicher Parcours" eignen, den auch ein interessiertes Publikum nutzen könnte.

Bis aus dem Gelände wieder die von vielen geliebte grüne Oase zwischen Betonbauten wird, können allerdings einige Jahre ins Land gehen. Auch ist derzeit fraglich, ob sich landschaftsarchitektonische Maßnahmen wie künstliche Hügel durch Erdaufschüttungen realisieren lassen oder rund um den Teich eine neue Ruhezone mit Sitzbänken entstehen wird. Das wäre zwar die "Optimallösung", doch zunächst ist nur die "Minimallösung" zu verwirklichen, die zum Beispiel rund 500 Kubikmeter Erdaustausch und die Wegepflasterung umfasst. Ursprünglich waren dafür um die 200000 Euro veranschlagt. Nun muss möglicherweise weiter abgespeckt werden. Es sei denn, es finden sich weitere Sponsoren.

Im neuen Systemgarten sollen übrigens auch Nadelbäume vertreten sein. Vorhandene kleinere Bäume anderer Art werden ausgegraben. Ebenso das Pampasgras. Allerdings ohne die noch immer dekorativen Blütenstände. Eine neue Beschilderung im Systemgarten, dazu ein Faltblatt, in dem alles Wissenswerte erklärt wird, gehören auf längere Sicht zum Projekt. Dass vor der Neubepflanzung der Erdaustausch auf dem Programm steht, hängt mit dem zusammen, was jeder Hobby-Gärtner kennt: Es hat sich zuviel Unkraut samt Samen breitgemacht.
kaz.

Rückfragen bitte an
Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
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und
Irene Thewalt
Pressestelle der Universität
Tel. 542311
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