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2. November 2004

"Anthropologische Aufbrüche"

Öffentliche Vorlesungsreihe und Forschungskolloquium zur Anthropologie des Alten Testaments – Beginn: 4. November 2004

Im Wintersemester beginnen die beiden Veranstaltungen, zu denen die Theologische Fakultät der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Alttestamentliche Theologie in Kooperation mit dem DFG-Forschungsprojekt "Gefühle der Menschen – Gefühle Gottes. Gefühlskonzeptionen des A.T. im Kontext von Anthropologie und Anthropopathismus" (Priv.-Doz. Dr. Andreas Wagner), herzlich einlädt.

Der Mensch ist ein Gegenstand des Nachdenkens gewesen, solange es das Nachdenken gibt, in Religion und Theologie, in der Philosophie, in der Politik, in Gesellschaft, Wirtschaften und im Alltag. Aber kaum eine Zeit war in der Lage, Grenzen des Menschseins, vermeintliche körperliche und psychische Unveränderlichkeiten und Bedingtheiten so zu verändern, wie wir das heute tun können.

Die Ent-Deckung der "Menschensicht" des Alten Testaments, seines expliziten Nachdenkens und seiner unausgesprochenen Annahmen über den Menschen, eröffnen in zweierlei Hinsicht Erkenntnismöglichkeiten: Zum einen gehört das Alte Testament unbestritten zu dem religiösen und kulturellen Erbe, das uns mehr bestimmt, als vielen geläufig ist. Wer sich in unserer Gegenwart über den Menschen orientieren will, muss das eigene Herkommen verstehen, muss die Tradition begreifen, um verantwortlich mit ihr umzugehen. Zum anderen führt die Erkenntnis des zeitlich Vergangenen und damit unweigerlich auch Fremden dazu, das eigene Selbstverständnis zu hinterfragen. Der durch diesen Dialog über die Zeiten hinweg gewonnene Freiraum eröffnet neue Denkräume, schafft Offenheiten, um auch aktuelle Fragestellungen neu begreifen zu können. Beides gilt für die jüdisch-christliche Tradition wie auch für die durch jüdisch-christliche Tradition bestimmte Kultur.

Die Veranstaltungen zur Alttestamentlichen Anthropologie wollen diesem Anliegen dienen und bieten verschiedene thematische und methodische Zugänge zu alttestamentlich-anthropologischen Forschungs- und Themenfeldern.

Hier die Programme der beiden Veranstaltungen:

"Anthropologische Aufbrüche" – Öffentliche Vorlesungsreihe zur Anthropologie des Alten Testaments
4.11.04
Bernd Janowski (Tübingen): Der Mensch im alten Israel. Grundfragen alttestamentlicher Anthropologie
16.12.04
Ernst-Joachim Waschke (Halle): Zur Bedeutung der Königsideologie für die Gottesebenbildlichkeit
13.01.05
Thomas Krüger (Zürich): Das Herz in der alttestamentlichen Anthropologie
17.02.05
Franz Sedlmeier (Augsburg): Die Anthropologie Ezechiels
Die Vorlesungen finden Donnerstag im Adolf-Schmitthenner-Haus, Heiliggeiststr. 17, um 17.15 Uhr statt.

"Anthropologicum" – Öffentliches Forschungskolloquium zu Fragen der Anthropologie des Alten Testaments
19.11.04, 11.00-13.00 Uhr
Andreas Wagner (Heidelberg): Das Hassen und der Zorn Gottes – Theologische Problemstellungen alttestamentlicher Anthropopathismen
10.12.04, 11.00-15.00 Uhr
Heimo Hofmeister (Heidelberg): "Denken" in der historischen Anthropologie
21.01.05,11.00-15.00 Uhr
Alfred Messerli (Zürich), S.Weyer-Menkhoff (Mainz), Klaus Seybold (Basel): Workshop: Bild des Menschen in Sage und Erzählung des A.T.
28.01.05, 11.00-13.00 Uhr
Andrea Bender(Freiburg): Emotionen im Kulturvergleich
4.02.05, 10.00-16.00 Uhr
Andreas Wagner (Heidelberg) u.a.: Workshop: Anthropologische Aspekte in alttestamentlichen Predigttexten 2005
18.02.05, 10.00-13.00 Uhr
Christoph Uehlinger (Zürich)/Eva A. Braun (Mainz): Workshop: Körperkonzepte in palästinischer und altorientalischer Kunst
Die Gesprächsrunden und Workshops finden jeweils freitags, im Adolf-Schmitthenner-Haus, Heiliggeiststr. 17, statt.

Weitere Informationen:
http://www.isatex.de/anthropologie

Rückfragen bitte an
Priv.-Doz. Dr. Andreas Wagner
andreas.wagner@urz.uni-heidelberg.de

Rückfragen von Journalisten auch an:
Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
http://www.uni-heidelberg.de/presse

und
Irene Thewalt
Pressestelle der Universität
Tel. 542311
presse@rektorat.uni-heidelberg.de


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