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6. Oktober 2004

Das Heidelberger Zentrum für Studienberatung und Weiterbildung schlägt Brücken

Zentrum der Universität Heidelberg hilft beim Weg ins Studium, während des Studiums und beim Berufseinstieg – Zentrale Anlaufstelle bei allen Fragen rund um das Studium bietet Lösungen aus einem Guss

Eine Brücke zu schlagen zwischen Schule, Universität und Arbeitsmarkt – so könnte man die Arbeit des "Zentrums für Studienberatung und Weiterbildung" der Universität Heidelberg definieren. Natürlich stellt dies eine recht grobe Vereinfachung dar – aber eben doch eine, die die Sonderstellung des ZSW deutlich macht. Denn in Heidelberg bekommen Ratsuchende alle wichtigen Informationen rund um die universitäre Ausbildung bei einer zentralen Einrichtung.

"Deshalb können wir auch Lösungen aus einem Guss bieten", erklärt in diesem Zusammenhang Dr. Andreas Barz, Direktor des ZSW. "An vielen anderen Hochschulstandorten muss man sich je nach Fragestellung an verschiedene Stellen wenden – das ist bei uns nicht so. Deshalb können wir auch wesentlich zielgenauer auf die verschiedenen Bedürfnisse eingehen – ganz gleich, ob es um studienbegleitende Kurse geht oder um den Übergang ins Berufsleben".

Gerade im Hinblick auf den Berufseinstieg nach dem Studium fühlen sich Heidelberger Absolventen gut vorbereitet, wie eine im Sommer durchgeführte Umfrage des Magazins "Focus" ergab. "Das liegt auch an den zahlreichen Praktika, die wir vermitteln. Denn grundsätzlich empfehlen wir nicht nur einen Workshop zu einem bestimmten Thema, sondern auch die entsprechende Praxiserfahrung in den Unternehmen", betont Andreas Barz. "Wir stehen aber auch anderweitig im engen Kontakt zur freien Wirtschaft – zum Teil halten sogar Dozenten von dort Kurse bei uns ab." So wird der Einstieg in den Job schon während des Studiums in die Wege geleitet.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der Erwerb so genannter "Schlüsselkompetenzen", die nicht nur während des Studiums benötigt werden, sondern erst recht im späteren Berufsleben. Damit sind fachunabhängige Fähigkeiten – wie aktives Herangehen an neue Herausforderungen, zielbewusstes Handeln, selbstgesteuertes Lernen und Arbeiten, Kommunikation sowie Kooperation – gemeint. "Hier jedoch haben wir im Moment noch einen gewissen Nachholbedarf, was vor allem an der Umstellung auf die neuen Bachelor- und Masterstudiengänge liegt. Denn wenn, wie es in diesen neuen Studiengängen der Fall ist, Fachinhalte künftig kompakter vermittelt werden, müssen auch wir unser Angebot modifizieren und den neuen Anforderungen anpassen." Ein oft gehörtes Schlagwort ist in diesem Zusammenhang die "employability" – die "Beschäftigungsfähigkeit". Hintergrund ist die Idee, mittels Schlüsselkompetenzen für mehr Bildungs- oder Ausbildungsqualität und Beschäftigungsfähigkeit zu sorgen, wie es beispielsweise der Bologna-Prozess fordert.

Auch hier ist natürlich die Hochschule in der Pflicht. Und das auch, weil sie sich in Zukunft noch stärker daran messen lassen muss, welchen Service sie bieten kann. "Das gilt selbstverständlich auch für Beratungen. Und deshalb bemühen wir uns, Anfragen an das ZSW so schnell als möglich zu beantworten", versichert Andreas Barz. "Dabei spüren wir aber schon jetzt den stetig steigenden Informationsbedarf seitens der Studenten und Studieninteressierten, die angesichts eines sich immer schneller wandelnden Berufsmarktes immer öfter Rat bei uns suchen."

Natürlich verlieren die primär wissenschaftlichen Qualifikationen bei all den Bemühungen des ZSW nicht an Bedeutung. Jedoch ist klar, dass neben die rein fachliche Wissensvermittlung immer stärker auch nichtfachliche Inhalte treten. Und das kann schon sehr bald ganz wesentlich Ruf und Ansehen einer Universität beeinflussen. "Der Servicecharakter der Universität wird im zukünftigen Wettbewerb der Hochschulen noch viel wichtiger werden – das ist schon jetzt klar. Wer hier also bestehen will, tut gut daran, möglichst früh darüber nachzudenken, wie man beispielsweise Abiturienten den Einstieg ins Studium erleichtert oder Absolventen ideal auf das spätere Berufsleben vorbereitet."

Dass die Ruperto Carola dank des Engagements seitens des "Zentrums für Studienberatung und Weiterbildung" hier schon jetzt vorbildlich arbeitet, ist natürlich ein Vorteil. Es ist jedoch gleichzeitig eine Verpflichtung, auch künftig rasch auf neue Entwicklungen zu reagieren – um Brücken zu schlagen zwischen der Schule, der Universität und dem Berufsleben.

Weitere Informationen auch unter: www.uni-heidelberg.de/studium/beratung/zsw.html
Heiko P. Wacker

Rückfragen bitte an
Dr. Andreas Barz
Zentrum für Studienberatung und Weiterbildung der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542451, Fax 543850
andreas.barz@urz.uni-heidelberg.de

Rückfragen von Journalisten auch an:
Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
http://www.uni-heidelberg.de/presse


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