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20. Oktober 2004

Prof. Dr. Hans-Günther Sonntag als Dekan der Medizinischen Fakultät Heidelberg verabschiedet

Wissenschaftsminister Frankenberg würdigt große Verdienste, hohe Kompetenz und Engagement – Pressemitteilung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Wüttemberg

"Sie haben das Amt des Dekans höchst kompetent und engagiert bekleidet und sich mit Ihrem weit über den üblichen Rahmen hinaus reichenden Einsatz große Verdienste um die Medizinische Fakultät, die Universität und das Universitätsklinikum Heidelberg erworben. Ihr Name wird dauerhaft mit der Medizinischen Fakultät Heidelberg verbunden bleiben." Mit diesen Worten würdigte Wissenschaftsminister Prof. Dr. Peter Frankenberg den scheidenden Dekan der Medizinischen Fakultät Heidelberg, Prof. Dr. Hans-Günther Sonntag, anlässlich einer Feierstunde am 20. Oktober in Heidelberg. Gleichzeitig wünschte er dessen Nachfolger im Dekansamt, Prof. Dr. Claus R. Bartram, für seine Arbeit viel Erfolg.

Der Minister zeichnete in seiner Rede die verschiedenen beruflichen Stationen des scheidenden Dekans nach. Nach dem Studium der Medizin in Gießen und Kiel und der Approbation, war Hans-Günther Sonntag in das Hygiene-Institut der Universität Kiel eingetreten. Nach der Habilitation im Jahre 1974 hatte er dort fünf Jahre lang die Position des stellvertretenden Institutsdirektors inne. Nach der Rufannahme auf den Lehrstuhl für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene am Heidelberger Hygiene-Institut wurde er 1980 zum Direktor der dortigen Abteilung ernannt. Bereits 1981 erfolgte die Wahl zum Dekan der Fakultät für Theoretische Medizin. Von 1982 bis 1987 war Prof. Sonntag darüber hinaus Gesamtdekan der fünf Medizinischen Fakultäten. Nach dem Zusammenschluss der Heidelberger Einzelfakultäten zur damals größten Medizinischen Fakultät in Deutschland im Jahr 1994 wurde Prof. Sonntag zu deren ersten Dekan gewählt.

Minister Frankenberg unterstrich die besonderen Fähigkeiten Prof. Sonntags zur konstruktiven und ergebnisorientierten Diskussionsführung sowie seine besondere Gabe zur Integration, die ihn während seiner ganzen beruflichen Tätigkeit ausgezeichnet habe. "Sie haben es geschafft, die sehr heterogenen vier Heidelberger Fakultäten zusammenzuführen und in kurzer Zeit eine bemerkenswerte Geschlossenheit der neuen Fakultät zu erreichen."

Den Prozess des fundamentalen Strukturwandels in der Hochschulmedizin, der sich im Hochschulmedizin-Reformgesetz von 1997 niederschlägt, habe Prof. Sonntag, so Minister Frankenberg, immer kompetent begleitet und das Gesamtinteresse der Hochschulmedizin nicht aus dem Auge verloren. Der Minister erinnerte in diesem Zusammenhang insbesondere an dessen Beitrag zur Reform des Medizinstudiums mit der Etablierung des neuartigen Ansatzes der Medizinerausbildung durch HEICUMED (Heidelberger Curriculum Medicinale).

Bei alldem sei die eigene Forschungsarbeit nie zu kurz gekommen, so Frankenberg. "Sie können auf mehr als 350 Publikationen verweisen und sind auf internationaler Ebene für die Universität als Partnerschaftsbeauftragter für die Semmelweis Medizinische Universität Budapest tätig." Das ausgesprochen forschungsfreundliche Klima und die damit verbundene Attraktivitätssteigerung der Universität Heidelberg für Drittmittelgeber sei, dem Minister zufolge, maßgeblich dem scheidenden Dekan zu verdanken. "Das neue ‚Focus-Ranking' hat diese sehr gute Position eindrucksvoll bestätigt und damit die Ansiedlung vieler außeruniversitärer Forschungsinstitute wesentlich erleichtert."

Rückfragen bitte an
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Tel. 0711-2793004, Fax 2793081
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Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
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