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22. Oktober 2004

Junge Pioniere für den transatlantischen Dialog

Die Universität Heidelberg begrüßt erste Studenten des "Master of Arts in American Studies"

 "Heidelberg Centers for American Studies"

Im Erdgeschoss dieses Hauses in der Schillerstraße 4-8 sind die Räumlichkeiten des neuen "Heidelberg Centers for American Studies" untergebracht. Foto: Stefan Kresin


So viel Aufmerksamkeit wird neuen Studenten selten zuteil. Der Rektor der Universität Heidelberg, der Minister für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Baden-Württemberg, ein Vertreter des Auswärtigen Amtes und die stellvertretende Generalkonsulin der USA in Frankfurt hatten es sich nicht nehmen lassen, die 16 Studenten persönlich zu begrüßen. Und als die Jungakademiker, aus elf Ländern und drei Kontinenten nach Heidelberg gekommen, einzeln vorgestellt wurden, da klatschten die Gäste in der Alten Aula der Universität kräftig Beifall für die "Erfolg versprechenden Pioniere".

Die so willkommen Geheißenen sind die ersten Studenten des neuen Aufbaustudienganges "Master of Arts in American Studies", einer interdisziplinären Lehrveranstaltung des Heidelberg Center for American Studies (HCA) über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft Amerikas. Zehn Disziplinen aus fünf Fakultäten fließen in den Studiengang ein; die Veranstaltungen sind, natürlich, alle in englischer Sprache.

Das HCA, bereits letztes Jahr mit dem Ziel gegründet, die Amerikastudien der Universität zu bündeln und zu intensivieren, ist seit September 2004 offiziell eine zentrale wissenschaftliche Einrichtung der Universität Heidelberg – auch ein Grund zu feiern. Organisierte das HCA bisher bereits zwei Vorlesungsreihen mit dem Titel "Typische Amerikanisch" und im Frühjahr eine einwöchige Graduiertenkonferenz, so ist der neue Studiengang die erste wirkliche Lehrveranstaltung.

"Das ist der vorläufige Abschluss einer mehr als zehn Jahre andauernden Entwicklung. Und der Erfolg krönt das Werk", sagte Rektor Peter Hommelhoff auf der Akademischen Feier anlässlich der Einrichtung des HCA und des MA-Studienganges.

Forschung und Lehre stehen dabei in dem jungen Zentrum nicht allein – das HCA versteht sich als Forum für öffentliche Diskussion und den transatlantischen Dialog. "Das HCA wird helfen, die Verbindungen zwischen Baden-Württemberg und den USA zu stärken", hofft denn auch Wissenschaftsminister Peter Frankenberg. Heute bildeten US-Amerikaner eine der größten Gruppen ausländischer Studierender in Deutschland; es könnten für den Geschmack Frankenbergs aber mehr sein: "Das HCA wird sicherlich seinen Beitrag dazu leisten, dass noch mehr amerikanische Studenten nach Deutschland kommen."

Die Konzeption des HCA sei "wegweisend", lobte der Wissenschaftsminister, das Zentrum als eine nahezu "optimale Ergänzung" zu dem bisherigen Angebot der Universität.

Gründungsdirektor Professor Detlef Junker sieht dank des HCA das Profil der Universität Heidelberg als eine der besten Universitäten "Deutschlands, Europas, der Welt" gestärkt.

Das Zentrum ist auch ein Beispiel für eine "Public-Private-Partnership": Geld kommt nicht nur von Universität, Stadt und Land, sondern auch von Bürgern und Unternehmen aus der Region. Und von den Studenten: 5000 Euro kostet der einjährige Aufbaustudiengang.

Einigen der Studenten konnte das Studium durch ein Stipendium ermöglicht werden. Die Vorlesungen sind übrigens nicht nur den "glücklichen Wenigen" vorbehalten, die für den Studiengang aufgenommen wurden, betonte Junker. Eingeladen sind auch alle Heidelberger Studenten.
Fabian Erik Schlüter

Rückfragen bitte an
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Pressesprecher der Universität Heidelberg
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