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19. Oktober 2004

Aktionstag "Osteoporose – oder gesund bis auf die Knochen?"

Zum Welt-Osteoporose-Tag 2004 bieten Experten der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg kostenlose Risiko-Tests und individuelle Beratung

Anlässlich des Welt-Osteoporose-Tags 2004 veranstaltet die Medizinische Universitätsklinik Heidelberg, Abteilung für Endokrinologie und Stoffwechsel (Ärztlicher Direktor: Professor Dr. Peter Nawroth) und die Sektion Osteologie (Leiter: Professor Dr. Dr. Christian Kasperk) in Zusammenarbeit mit dem Kuratorium für Knochengesundheit e.V. aus Sinsheim den Aktionstag "Osteoporose – oder gesund bis auf die Knochen?" am Samstag, 23. Oktober, von 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr, in der Neuen Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg, Im Neuenheimer Feld 410.

Am Aktionstag werden zahlreiche Workshops, z.B. zum richtigen Umgang mit Schmerzen, Osteoporose-Risiko-Tests und andere Gesundheits-Checks kostenlos angeboten – darunter für Osteoporose-Hoch-Risiko-Patienten eine begrenzte Anzahl von DXA-Knochendichtemessungen. Bundesweit bekannte Osteoporose-Experten halten Vorträge über Vorbeugung, Erkennung und Behandlung von Osteoporose und bieten Einzelberatungsgespräche an.

Volksleiden Osteoporose – Veranstaltung will aufklären

In Deutschland leiden ca. sechs Millionen Menschen an Knochenschwund (Osteoporose); rund drei Millionen wissen nichts von ihrer Erkrankung. Einbrüche der Wirbelkörper sind die häufigste Komplikation einer Osteoporose. Experten gehen von rund 4,2 Millionen Wirbelkörperfrakturen aus; etwa die Hälfte verursachen Schmerzen. Die Heidelberger Veranstaltung dürfte vor allem Frauen und Männer ab ca. 45 Jahren ansprechen, denn in dieser Lebensphase werden oft die Weichen für die Knochengesundheit gestellt. Doch auch jüngere Menschen sind vereinzelt von Osteoporose betroffen.

"Wir wollen Betroffene auf ein mögliches Osteoporose-Risiko hinweisen und Patienten mit Knochenschwund darüber informieren, dass die Sektion Osteologie der Universitätsklinik Heidelberg ein Kompetenzzentrum für die Behandlung ihrer Erkrankung ist," sagt Professor Kasperk. Nach dem Umzug von der ehemaligen Krehl-Klinik in die neue Medizinische Klinik ins Neuenheimer Feld, stünden attraktive moderne Räumlichkeiten zur Verfügungen, in denen Diagnostik und Therapie nach internationalem Standard angeboten werden.

Interdisziplinäre Osteoporose-Therapie am Universitätsklinikum Heidelberg – Kyphoplastie richtet Wirbel wieder auf und befreit von Schmerzen

Das interdisziplinäre Heidelberger Therapiekonzept strebt eine umfassende Stoffwechselkorrektur und verbesserte Mobilität der Patienten an, um Lebensqualität und Lebenserwartung zu erhöhen. In der Sektion Osteologie werden Ursachen und Ausmaß der Osteoporose abgeklärt und bei weiteren Erkrankungen zusätzliche Fachdisziplinen einbezogen. Die Patienten erhalten eine individuell angepasste Therapie nach internationalen wissenschaftlich belegten Standards. Viele Patienten sind dadurch erstmals wieder in der Lage, sich zu bewegen; ihre Lebensqualität steigt, der Knochenstoffwechsel wird günstig beeinflusst.

Patienten, die an einem schmerzhaften Wirbeleinbruch leiden, kann ggf. durch eine so genannte "Kyphoplastie", einer Wiederaufrichtung des Wirbels, geholfen werden. Ein interdisziplinäres Kolloquium von Unfallchirurgen, Radiologen und Stoffwechsel-Spezialisten wählt diejenigen Patienten aus, die von der Kyphoplastie mit großer Sicherheit profitieren und von Schmerz weitgehend befreit werden können. Zur Aufrichtung des Wirbelkörpers wird in Heidelberg ein verträglicher Biozement verwendet. Die wissenschaftliche Studie zur Prüfung der Kyphoplastie hat bislang gezeigt: Bei ca. 90 Prozent der Patienten kann dadurch Schmerzfreiheit oder weitgehende Schmerzlinderung erzielt werden.

Für Besucher, die z.B. wegen Behinderung den Bus Linie 33 nicht benutzen können, steht von 8.30 bis 15.00 Uhr im Halbstundentakt am Bismarckplatz und am Hauptbahnhof ein kleiner Shuttle-Bus bereit. Mehr Informationen zur Veranstaltung sowie zum Thema Osteoporose gibt es im Internet unter www.osteoporose.org, Informationen zu Kyphoplastie unter www.kyphoplastie.de.

Rückfragen bitte an:
Dr. Annette Tuffs
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
des Universitätsklinikums Heidelberg
und der Medizinischen Fakultät
der Universität Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 672
69120 Heidelberg
Tel.: 06221 / 56 45 36
Fax: 06221 / 56 45 44
Handy: 0170 / 57 24 725
E-Mail: Annette_Tuffs@med.uni-heidelberg.de
www.med.uni-heidelberg.de

Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg


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