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23. Oktober 2004

Jahresfeier 2004: Verleihung des Klaus-Georg und Sigrid Hengstberger-Preises

Preisträger sind Dr. Katja Mombaur und Dr. Moritz Diehl vom Interdisziplinären Zentrum für Wissenschaftliches Rechnen – Hier die Erläuterungen von Rektor Peter Hommelhoff und Prorektor Peter Comba

Verleihung des Klaus-Georg und Sigrid Hengstberger-Preises

Foto : Rothe


Hommelhoff: "Zu den größten Schätzen unserer Universität, meine sehr verehrten Damen und Herren, gehört ihr wissenschaftlicher Nachwuchs, gehören ihre Doktoranden, postdocs, Habilitanden und Nachwuchsgruppenleiter. Die Beiträge, die diese Nachwuchswissenschaftler zum Ansehen der Ruperto Carola leisten, sind so bemerkenswert, dass sich der Senat der Universität schon im letzten Jahr entschlossen hatte, den Nachwuchswissenschaftlern einen Sitz im Universitätsrat einzuräumen.

Zu den vornehmsten Aufgaben der Professoren und der Amtsträger in der Universität Heidelberg gehörte es daher, den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern und zu ermutigen. Deshalb ist die Ruperto Carola ihrem Ehrensenator Dr. Klaus-Georg Hengstberger tief für die Großzügigkeit dankbar, zusammen mit seiner Frau Sigrid, die heute leider nicht dabei sein kann und der unsere besten Genesungswünsche gelten, einen wohldotierten Preis für den wissenschaftlichen Nachwuchs auszuloben. In der Stiftungsurkunde für den Klaus-Georg und Sigrid Hengstberger-Preis heißt es zum Ziel unter anderem: "Der Preis wird jährlich an einen oder zwei kooperierende Nachwuchswissenschaftler/Wissenschaftlerinnen der Ruprecht-Karls-Universität verliehen und soll den Preisträger in die Lage versetzen, im Internationalen Wissenschaftsforum der Universität Heidelberg ein wissenschaftliches Symposion, das "Ruperto Carola-Symposion im IWH: ein Förderpreis für den wissenschaftlichen Nachwuchs" durchzuführen.

In diesem Jahr hat das Preiskomitee unter dem Vorsitz des Rektors zum ersten Mal das Auswahlverfahren mit sehr schönem Erfolg erprobt. Auf die Ausschreibung meldeten sich zwölf Nachwuchswissenschaftler mit Projektskizze; aus ihrem Kreis wurden drei eingeladen, einen umfassenderen Projektantrag dem Preiskomitee zu präsentieren. Das Ergebnis wird Ihnen jetzt Herr Professor Comba begründen.

Das gibt mir Gelegenheit, Ihnen, meine sehr verehrten Damen und Herren, Herrn Kollegen Comba als den Prorektor für Entscheidungssysteme in Nachfolge von Herrn Professor Meier vorzustellen: Herr Professor Comba ist, 1953 in St. Gallen geboren, zum Diplomchemiker an der ETH Zürich ausgebildet, an der Universität Neuchatel promoviert und an der Universität Basel habilitiert. Seit 1992 amtiert Herr Comba als Professor am Anorganisch-Chemischen Institut der Universität Heidelberg mit internationalen Verbindungen nach Leiden, Canberra in Australien und Pretoria in Südafrika. Durch seine Ämter als Dekan, Senator und Mitglied des Universitätsrats vorzüglich vorbereitet, amtiert Professor Comba seit dem ersten Oktober dieses Jahres als Prorektor für Entscheidungssysteme.

Und nun, lieber Herr Comba, darf ich Sie bitten, die Laudatio für die diesjährigen Träger des Klaus-Georg und Sigrid Hengstberger-Preises 2004 vorzutragen, für Frau Dr. Katja Mombaur und Herrn Dr. Moritz Diehl."

Comba: "Der Klaus-Georg und Sigrid Hengstberger Preis wird verliehen an Frau Dr. Katja Mombaur und Herrn Dr. Moritz Diehl vom Interdisziplinären Zentrum für Wissenschaftliches Rechnen. Das von den Preisträgern vorgelegte Symposiumsprojekt behandelt schnelle Bewegungen in Biomechanik und Robotik unter Aspekten der Optimierung und Regelung. Die Beschreibung menschlicher Bewegung, ihre quantitative Erfassung in mathematischen Modellen und Simulation in Echtzeit sind wissenschaftliche Herausforderungen an die interdisziplinäre Forschung. Die Themenstellung ist von herausragender Bedeutung für die Robotik und deren Anwendungen, für die das breite Anwendungsfeld der Biomechanik von der Medizin bis zum Sport. Ein besseres Verständnis der Gesetze menschlicher Bewegung und ihrer Regelmechanismen, die Kombination von neuen Konzepten der mathematischer Modellierung von Bewegung mit neuesten Methoden der Optimierung und Regelung sollen dazu beigetragen, menschliche Bewegung wirklichkeitsnah zu simulieren und die Bewegungen von Robotern in den Abläufen und den Geschwindigkeiten der Realität anzupassen.

Frau Dr. Mombaur ist eine herausragende Nachwuchswissenschaftlerin, die durch ihre innovative Forschung auf dem Gebiet der stabilen Steuerung, Simulation und Optimierung der Roboterbewegung international Ansehen genießt. Herr Dr. Diehl ist als Experte im Gebiet der Optimierung und Regelung technischer Systeme in realer Zeit bestens ausgewiesen ist.

Das vorgelegte Konzept für das geplante Symposium ist überzeugend und vorbildlich: Die wissenschaftlichen Ziele sind klar formuliert und hochaktuell, die Teilnehmer sind nach Kompetenz und Qualität bestens und sehr selektiv ausgewählt; die notwendige Interdisziplinarität ist gewährleistet; mehr als die Hälfte der Teilnehmer werden Nachwuchswissenschaftler sein.

Es sind die besten Voraussetzungen dafür gegeben, dass dieses Symposium durch den Austausch von Informationen und die Diskussion neuer Ansätze die Forschung in diesem wichtigen Bereich voran bringen wird. Mit der Verleihung dieses Preises wird nicht nur ein hervorragendes Projekt für ein Symposium, sonder auch die bisherige sehr erfolgreiche Forschungsarbeit der Preisträger gewürdigt. "

Rückfragen bitte an
Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
http://www.uni-heidelberg.de/presse

und
Irene Thewalt
Pressestelle der Universität
Tel. 542311
presse@rektorat.uni-heidelberg.de


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