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15. Oktober 2004

Neuer Studiengang an Deutschlands ältester Universität

Der Sekretär des Friedensnobelpreiskomitees spricht am 20. Oktober 2004 in Heidelberg zur Eröffnung des MA in American Studies

Am Mittwoch, dem 20. Oktober 2004, wird um 18.15 Uhr in der Alten Aula der Universität Heidelberg der neue Aufbaustudiengang Master of Arts in American Studies mit einer akademischen Feier eröffnet. Gleichzeitig wird die Institutsgründung des Heidelberg Center for American Studies (HCA) gefeiert, das den Studiengang anbietet. Den Festvortrag zum Thema "The USA and Europe after 9/11: Drift or Break?" hält der Sekretär des Friedensnobelpreiskomitees in Oslo, Prof. Geir Lundestad. Weitere Ehrengäste sind Prof. Peter Hommelhoff, Rektor der Universität Heidelberg, der Wissenschaftsminister Baden-Württembergs, Prof. Peter Frankenberg, sowie Jürgen Chrobog, Staatssekretär des Auswärtigen Amtes in Berlin, und die Stellvertretende Generalkonsulin der USA in Frankfurt a.M., Geeta Pasi.

"Keine drei Jahre sind vergangen, seit die Initiative entstand, die Amerikastudien in Heidelberg interdisziplinär zu bündeln und zu intensivieren", erklärt Prof. Detlef Junker, Gründungsdirektor des HCA. Zehn Disziplinen aus fünf Fakultäten beteiligen sich am HCA. Mit dem Beginn des MA in American Studies wird es jetzt Ernst für das Zentrum. Der einjährige Aufbaustudiengang richtet sich an Studierende, die bereits einen Abschluss haben, sich aber durch das Masters-Programm noch weiter qualifizieren wollen. 16 Bewerber haben den Auswahlprozess überstanden. Sie kommen aus Deutschland, den USA und Osteuropa, aus China, Albanien und Palästina. "Wir freuen uns sehr, dass wir von Anfang an auch im Ausland auf so große Nachfrage gestoßen sind", sagt Junker. "Das zeigt, dass die Universität Heidelberg auch im internationalen Bildungswettbewerb eine Spitzenposition einnimmt."

Ein Jahr lang werden sich die zukünftigen Amerikaspezialisten in exklusiven Seminaren, Vorlesungen und interdisziplinären Kolloquien mit den USA auseinandersetzen. Die Studiengebühren in Höhe von 5.000 Euro haben viele von ihnen über Stipendien finanziert. Auf dem Lehrplan stehen Geschichte und Geographie, Politik und Verfassungsrecht, Religionswissenschaft und Amerikanische Literatur. Alle Kurse werden auf Englisch veranstaltet. Die Vorlesungen im Wintersemester sind allen Studenten der Universität Heidelberg offen. Die internationale Ausrichtung des HCA spiegelt sich auch im Lehrpersonal: Zwei der sechs Professoren kommen aus den USA.

"Wir sind sehr stolz auf das, was wir in so kurzer Zeit erreicht haben", sagt Junker. Das bestätigt auch Prof. Angelos Chaniotis, Prorektor für Internationale Beziehungen der Universität Heidelberg: "Die Geschichte des HCA ist jetzt schon eine Erfolgsgeschichte!"

Neben der Lehre erfüllt das HCA noch zwei weitere Funktionen. Als Forschungsinstitut werden an dem Zentrum neben einzelnen Dissertationen auch internationale und interdisziplinäre Forschungsprojekte koordiniert. Außerdem wird durch öffentliche Vortragsreihen ein Forum für einen Dialog zwischen Wissenschaft und einem breiten Publikum geschaffen.

Geir Lundestad, der Festredner am 20. Oktober 2004, wurde 1945 in Sulitjelma in Norwegen geboren. Lundestad ist seit 1990 Sekretär des Norwegischen Nobel -Komitees in Oslo, das jährlich den Friedensnobelpreis verleiht. Ebenfalls seit 1990 ist Lundestad Direktor des Norwegischen Nobel-Instituts. Er studierte Geschichte, Englisch und Politikwissenschaft an den Universitäten von Oslo und Tromsø, wo er 1976 promoviert wurde. Von 1979 bis 1988 war Lundestad Professor für Amerikastudien an der Universität Tromsø, von 1988-90 lehrte er dort Geschichte. Zahlreiche Auslandsaufenthalte führten ihn immer wieder in die USA, wo Lundestad als Gastwissenschaftler an der Universität Harvard und am Woodrow Wilson Center in Washington, D.C. arbeitete. Seit 1991 ist Lundestad Außerordentlicher Professor für Internationale Geschichte an der Universität Oslo.

Lundestad ist ein Experte für amerikanische Außenpolitik und hat zahlreiche Monographien und Artikel zur internationalen Geschichte und zu den transatlantischen Beziehungen veröffentlicht. Zuletzt erschienen ist "The United States and Europe. From ‚Empire' by Invitation to Transatlantic Drift" (2003).

Weitere Informationen über das HCA und den MA in American Studies gibt es unter www.hca.uni-hd.de.

Rückfragen bitte an
Daniel Sommer, HCA
Tel. 06221 7963417 oder 0171 2131118
Fax 7963429
Daniel.Sommer@urz.uni-hd.de
http://www.hca.uni-hd.de

Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
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