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4. Oktober 2004

Ministerpräsident Erwin Teufel gratuliert Universität Heidelberg zu "großartigem Erfolg" im BioFuture-Wettbewerb 2004

"Im gesamten Bereich der Lebenswissenschaften bringt die Universität exzellente Ergebnisse hervor und nimmt international eine Spitzenstellung ein. Dies dokumentiert der BioFuture-Preis in eindrucksvoller Weise" (Teufel)

Der Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg, Erwin Teufel, übersandte in diesen Tagen seine Glückwünsche an Rektor Prof. Dr. Peter Hommelhoff zum "großartigen Erfolg" der Universität Heidelberg im BioFuture-Wettbewerb 2004 des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Vier von bundesweit acht Preisträgern des Wettbewerbs werden ihre Projekte an der Universität Heidelberg durchführen. Mit einem Preisgeld von im Durchschnitt je 1,5 Millionen Euro handelt es sich um die höchst dotierte Auszeichnung für junge Forscher in Deutschland.

"Alle vier Sieger waren schon zuvor in Heidelberg und haben sich entschieden, dorthin zurückzukehren. Dies ist eine große Anerkennung für das hervorragende wissenschaftliche Umfeld, das Heidelberg bietet", so Teufel. Zugleich werde der lebenswissenschaftlichen Forschung an der Universität Heidelberg eine hohe Anerkennung zuteil. "Im gesamten Bereich der Lebenswissenschaften bringt die Universität exzellente Ergebnisse hervor und nimmt international eine Spitzenstellung ein. Dies dokumentiert der BioFuture-Preis in eindrucksvoller Weise" (Teufel).

Als Querschnittstechnologie – so der Ministerpräsident weiter – werden die Lebenswissenschaften unser Leben in ähnlicher Weise verändern, wie es die Informations- und Kommunikationstechnologien bereits getan haben. "Entsprechend wichtig ist es für unser Land, an vorderster Front der Forschung mitzuwirken und die weitere Entwicklung mit zu gestalten. Nur dann wird es uns gelingen, auch im globalen Wettbewerb langfristig zu bestehen. Somit leisten die Herren Dr. Watzl, Dr. Bekeredjian, Dr. Meissner und Dr. Frischknecht auch einen wichtigen Beitrag für den Forschungsstandort Baden-Württemberg."

Mit den Preisgeldern können die Wissenschaftler eigene Forschungsgruppen auf- oder ausbauen. So ist Dr. Carsten Watzl bereits seit 2002 Leiter einer Nachwuchsgruppe am Institut für Immunologie und beschäftigt sich mit Natürlichen Killerzellen des Immunsystems. Er untersucht, wie die Aktivität dieser Zellen auf molekularer Ebene reguliert ist, d.h. woher die Zelle weiß, wann sie inaktiv und wann sie aktiv sein soll. Ziel ist, zum Beispiel die NK-Zellen gegen Krebszellen zu aktivieren.

Dr. Friedrich Frischknecht wird ab 1. Juli 2005 eine Arbeitsgruppe in der Abteilung Parasitologie des Hygieneinstituts leiten. Gegenstand seiner Forschung, die der junge Wissenschaftler im Moment noch am Pasteur Institut Paris betreibt, sind die Mechanismen der Malaria-Übertragung von Stechmücken auf den Menschen. Mit Hilfe modernster Mikroskopietechnik will er zudem Einblicke in die innere Struktur der Parasiten erhalten. Er hofft, dadurch eventuell neue Ansätze zur Bekämpfung der Malaria entwickeln zu können.

In der selben Abteilung startet zum 1. Januar 2005 Dr. Markus Meissner seine Arbeitsgruppe. Der Forscher beschäftigt sich mit Parasiten, die Malaria, Toxoplasmose (auf Menschen übertragbare Tierseuche) und andere Krankheiten verursachen können. Er sucht nach bestimmten Genen von Parasiten, die für den Erreger essentiell sind, um in seine Wirtszellen einzudringen und diese zu zerstören. Medikamente und Impfstoffe sollen entwickelt werden.

Dr. Raffi Bekeredjian baut in den nächsten Monaten seine Arbeitsgruppe in der Abteilung Kardiologie, Angiologie und Pulmologie der Medizinischen Universitätsklinik auf. Sein Forschungsgebiet liegt im Bereich der experimentellen Ultraschall-Anwendungen. Bekeredjian kann in kleine Bläschen (Mikrosphären) bestimmte Wirkstoffe verpacken. Die Bläschen transportieren diese Substanzen zu einem Zielorgan, können dort durch hochenergetischen Ultraschall gezielt zum Platzen gebracht werden und geben so die Wirkstoffe ab. Dies erlaubt eine Organ-spezifische medikamentöse oder Gen-Therapie.

Rückfragen bitte an
Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
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