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20. September 2004

Bundesforschungsministerium (BMBF) verlängert Förderung des Baden-Württembergischen Suchtforschungsverbundes

Koordinator ist Professor Karl Mann von der Fakultät für Klinische Medizin Mannheim der Universität Heidelberg

Der vom BMBF sowie vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg seit 2001 geförderte "Suchtforschungsverbund Baden-Württemberg" geht in die zweite Förderperiode. Das international besetzte Expertengremium empfahl im Rahmen seiner Begutachtung die Fortsetzung des Forschungsverbundes. Dieser wird nun, weiterhin unter der Leitung von Prof. Dr. Karl Mann vom Zentralinstitut für Seelische Gesundheit Mannheim, bis 2007 mit etwa 3,6 Mio. Euro gefördert. Der Verbund ist der größte unter vier Zusammenschlüssen von Suchtforschern in Deutschland. Wissenschaftler des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit in Mannheim sowie der Universitäten in Heidelberg, Freiburg und Tübingen beschäftigen sich mit Beteiligung der Zentren für Psychiatrie in Wiesloch und Emmendingen innerhalb seiner interdisziplinären Projekte mit Fragestellungen um Entstehung, Prävention und Therapie von Alkoholproblemen und Rauchen. So wird z.B. untersucht, unter welchen Umständen bereits eingeführte rückfallprophylaktische Medikamente erfolgreicher eingesetzt werden können. Zugleich wird die Wirksamkeit neuer psychotherapeutischer Strategien der Alkoholentwöhnung geprüft. Grundlagenorientierte Studien befassen sich mit pharmakologischen und genetischen Mechanismen, die für eine Therapieplanung von Interesse sind. In Zusammenarbeit mit Hausärzten wird ein Qualitätsmanagement-System, mit dessen Hilfe Ärzte eine größere Sicherheit im Umgang mit alkoholabhängigen Patienten erlangen sollen, entwickelt und geprüft. Ein weiterer wichtiger Arbeitsbereich des Verbundes ist die Vermittlung suchtspezifischen Wissens für Betroffene und deren Angehörige, sowie die Weiterbildung von Anbietern gesundheitsrelevanter Dienstleistungen. Mit diesen Maßnahmen wird eine Brücke zwischen Forschung und Praxis geschlagen, die die rasche Umsetzung aktueller Forschungsergebnisse ermöglicht.

Information auch im Netz unter www.bw-suchtweb.de

Rückfragen bitte an
Dr. Marina Martini
Zentralinstitut für Seelische Gesundheit Mannheim
Tel. 0621 17031301, Fax 17031305
martini@zi-mannheim.de

Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
http://www.uni-heidelberg.de/presse


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