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27. September 2004

Wofür brauchen wir Rituale?

Der Kongress "Ritual und Grenzerfahrung" der Abteilung Medizinische Psychologie findet vom 13. bis 17. Oktober in Heidelberg statt

Rituale gehören zu unserem Leben. Darin sind sich moderne und traditionelle Gesellschaften gleich. Rituale geben dem Alltag Stabilität, halten Gemeinschaften zusammen und helfen, schwere Verluste und Krisensituationen zu meistern. Andererseits können sie – sinnentleert – zum seelischen und sozialen Ballast werden.

Vom 15. bis 17. Oktober 2004 findet in Heidelberg der Kongress "Ritual und Grenzerfahrung – Dynamik und Wirksamkeit von Ritualen" in der Aula der Neuen Universität statt, der von der Abteilung Medizinische Psychologie des Universitätsklinikums und ihrem Ärztlichen Direktor, Professor Dr. Rolf Verres, gemeinsam mit dem wissenschaftlichen Mitarbeiter Dr. Henrik Jungaberle und der Psychologin Dörthe Verres organisiert wird. Die Medizinischen Psychologen sind mit mehreren Projekten an dem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Sonderforschungsbereich "Ritualdynamik – Soziokulturelle und historische Prozesse im Kulturvergleich" an der Universität Heidelberg beteiligt.

Der Kongress bietet in einem Vorprogramm am 13. und 14. Oktober 14 Workshops mit namhaften Experten zur Anwendung von Ritualen in unterschiedlichen Lebensbereichen an. Der Hauptkongress befasst sich mit übergreifenden und speziellen Fragen der Wirksamkeit und Dynamik von Ritualen: Wo sind Rituale existenziell notwendig? Welche Rolle spielen sie in einer Beziehung, in der Familie, im Berufsleben und für die Vorbeugung von Suchterkrankungen? Wo helfen sie, wo können sie schaden?

Workshops: Wie Trauerrituale zu neuer Lebensenergie verhelfen

Ein Schwerpunkt des Kongresses befasst sich mit der Bedeutung von Ritualen in existentiellen Krisensituationen. Dazu gehört auch die Umwandlung von Trauer durch Symbole und Rituale, die den Trauernden einen Wiedereinstieg in das aktive, erfüllte Leben ermöglichen. Der Trauerexperte Dr. Jorgos Canacakis wird in einem Workshops vom 13. bis 14. Oktober "Trauerrituale – im Verlieren gewinnen" seine umfangreiche Erfahrungen mit diesem Thema vermitteln.

Für den Essener Psychologen und Psychotherapeuten ist die Trauerfähigkeit des Menschen ein Geschenk der Evolution. Trauer sollte nicht unterdrückt, sondern ausgelebt und umgewandelt werden. Doch wie kann man einer Entwicklung von Depressionen entgegenwirken und positive Lebensansätze entwickeln? Jorgos Canacakis bietet nicht nur Beratung, sondern demonstriert praktische Hilfe bei der Trauerumwandlung, etwa mit dem Gong-Klangtraining.

Weitere Workshops befassen sich u.a. mit Trennungsritualen vor Gericht, therapeutischen Ritualen und Ritualen des Drogengebrauchs.

Weitere Informationen und das Kongressprogramm unter www.ritual-kongress.de.
Bestellung des schriftlichen Programms: 06221-56 8136.

Journalisten sind herzlich eingeladen, an dem Kongress, an einzelnen Veranstaltungen und Vorträgen teilzunehmen und Interviews mit den Referenten zu führen!

Eine Pressekonferenz ist für Samstag, den 16. Oktober 2004, 14.30 bis 15.30 in der Neuen Universität angesetzt. Eine gesonderte Einladung folgt.

Anmeldung und Anfragen an:
Susanne Richter, Abteilung für Medizinische Psychologie
Universitätsklinikum Heidelberg
Bergheimer Straße 20, 69115 Heidelberg
Tel: 06221 / 56 8151
E-Mail: Susanne_Richter@med.uni-heidelberg.de

Rückfragen bitte an:
Dr. Annette Tuffs
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
des Universitätsklinikums Heidelberg
und der Medizinischen Fakultät
der Universität Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 672
69120 Heidelberg
Tel.: 06221 / 56 45 36
Fax: 06221 / 56 45 44
Handy: 0170 / 57 24 725
E-Mail: Annette_Tuffs@med.uni-heidelberg.de
www.med.uni-heidelberg.de

Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg


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