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30. September 2004

Einladung an die Medien: Zwei neue Ausstellungen in der Prinzhorn-Sammlung

"Rausch im Bild – Bilderrausch" und "In Perserns Büchern steht's geschrieben" – Pressekonferenz: 12. Oktober 2004, 14.00 Uhr – Ausstellungseröffnung: 13. Oktober, 19.00 Uhr

Logo Prinzhorn-Sammlung

Die Prinzhorn-Sammlung der Psychiatrischen Universitätsklinik Heidelberg präsentiert ab dem 14. 10. 2004 zwei neue Ausstellungen. "Rausch im Bild – Bilderrausch, Drogen als Medien von Kunst in den 70er Jahren" ist im Saal bis zum 30. Januar 2005 zu sehen. Die andere Ausstellung im Kabinett trägt den Titel "In Persern Büchern steht's geschrieben – Jörg Ahrnt im zeichnerischen Dialog mit Ludwig Wilde" und läuft bis zum 12.12.2004.

Zur Eröffnung 13.10.2004 und zur Pressekonferenz am 12. Oktober 2004 um 14.00 Uhr sind die Medien herzlich eingeladen.

Was spiegelt sich in so genannter "Drogenkunst"? Im Zentrum der Ausstellung steht ein Fundus von Zeichnungen und Malereien drogenerfahrener oder suchtkranker junger Menschen aus den 1970er Jahren.

Diese Bilder konfrontieren uns mit damaligen Idealen und Ängsten – und mit dem ästhetischen Konsens der Zeit. Heute werden die Kreationen "psychedelisch" inspirierter Kunst zwar massenhaft im Party- und Unterhaltungssektor (re)produziert, im Diskurs professioneller Kunst ist der Einfluss von Drogen auf künstlerische Tätigkeit jedoch kein eigenes Thema mehr. Der Traum von der großen Gemeinschaft und vom kollektiven Gesamtkunstwerk klingt nur noch in den kommerzialisierten Partykulturen der Technobewegung ("Love Parade") nach, die vor allem zur Rekreation wie zur Betäubung dienen. Die Ausstellung möchte auch in Erinnerung rufen, was verloren wurde von den Idealen dieses Jahrzehnts.

"Rausch im Bild" ist in Kooperation mit dem Forschungsprojekt "Ritualdynamik und Salutogenese beim Gebrauch und Missbrauch psychoaktiver Substanzen" an der Abteilung für Medizinische Psychologie des Universitätsklinikums Heidelberg entstanden.

Im Kabinett führen wir die Reihe "artists in residence – Künstler im Dialog mit der Sammlung Prinzhorn" fort: Jörg Ahrnt reagiert auf Ludwig Wilde und verweist auf dessen Zeichenstruktur ähnlich persischer Ornamentik.

Dr. Thomas Röske, Leiter der Sammlung Prinzhorn, und Dr. Henrik Jungaberle, Medizinische Psychologie der Universität Heidelberg, führen Sie durch die Ausstellung und werden zur Eröffnung sprechen. Der Künstler Jörg Ahrnt ist ebenfalls anwesend.

Journalisten, die an der Pressekonferenz oder der Ausstellungseröffnung teilnehmen möchten, sind gebeten, sich per Fax oder mail anzumelden. Gerne können Sie auch eine Pressemappe anfordern.

Informationen und Anmeldung:
Monika Jagfeld M.A.
Sammlung Prinzhorn an der Psychiatrischen Universitätsklinik Heidelberg
Voßstr. 2, 69115 Heidelberg
Tel. 06221-564725, Fax 561723
monika_jagfeld@med.uni-heidelberg.de

Allgemeine Rückfragen von Journalisten auch an:
Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
http://www.uni-heidelberg.de/presse

und
Irene Thewalt
Pressestelle der Universität
Tel. 542311
presse@rektorat.uni-heidelberg.de


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