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1. September 2004

Krebspatienten profitieren von kombinierten Therapieformen

Abteilung für Hämatologie, Onkologie und Rheumatologie bietet in der neuen Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg höhere Behandlungsqualität und -kapazität

Anita Waldmann (links), Vorsitzende der Deutschen Leukämie- und Lymphom-Hilfe e.V., und Prof. Anthony Ho, Ärztlicher Direktor der Abteilung V der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg, bei der Pressekonferenz

Anita Waldmann (links), Vorsitzende der Deutschen Leukämie- und Lymphom-Hilfe e.V., und Prof. Anthony Ho, Ärztlicher Direktor der Abteilung V der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg, bei der Pressekonferenz. / Foto: Medienzentrum des Universitätsklinikums Heidelberg.


"Für Patienten mit schweren chronischen Erkrankungen brauchen wir Ganzheitsstrategien für eine optimale Behandlung. Unser neuer Standort im Neubau der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg bietet hierfür die besten Voraussetzungen", sagte Professor Dr. Anthony Ho, Ärztlicher Direktor der Abteilung V für Hämatologie, Onkologie und Rheumatologie, anlässlich einer Presskonferenz am 31. August. Ende Juni war die Abteilung V in den modernen Klinikbau im Neuenheimer Feld gezogen.

Integrierte Tagesklinik ermöglicht interdisziplinäre Behandlung

Stammzellen aus dem menschlichen Knochenmark unter dem Mikroskop

Stammzellen aus dem menschlichen Knochenmark unter dem Mikroskop. / Foto: Abteilung V der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg.


Seither profitieren Patienten mit Krebs-, Blut- und Rheumaerkrankungen von der neuen integrierten Tagesklinik. Dabei handelt es sich um eine gemeinsame Einrichtung von Spezialisten für Bluterkrankungen (Hämatologen), rheumatische Erkrankungen (Rheumatologen), für Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts (Gastroenterologen) sowie Experten für den klinischen Einsatz von Arzneimitteln (Pharmakologen) und Sportmedizin. Diese Bündelung der Ressourcen, die auch der klinischen Forschung und Entwicklung neuer Therapiestrategien zugute kommt, bietet Patienten innovative Therapien und hohe Sicherheit, vor allem bei chronischen Leiden. Sie ist in Deutschland einzigartig. "Der Patient steht hier im Mittelpunkt und die Spezialisten kommen zu ihm", erklärte Professor Ho. "Der Erfolg dieser interdisziplinären Behandlung ist ganz klar: Ein Patient, der eine Radikalkur mit Chemotherapie und Bestrahlung über sich ergehen lassen muss, erholt sich viel schneller, wenn er z.B. von Experten der Sporttherapie ein gezieltes körperliches Training bekommt."

Führende Rolle in Blutkrebsbehandlung und Stammzellforschung ausgebaut

Mit dem Umzug in den Neubau konnte die ehemalige "Poliklinik Heidelberg" auch ihre führende Rolle in der Transplantation von Blutstammzellen bei Blutkrebserkrankungen und in der Stammzellforschung ausbauen. "Wir transplantieren vorwiegend patienteneigene Blutstammzellen (autologe Stammzelltransplantation). Jetzt haben wir unsere Kapazität auf dem Gebiet der Stammzelltransplantationen von Geschwister- oder Fremdspender-Zellen (allogene Stammzelltransplantation) erheblich erweitert: Uns stehen dafür acht statt bisher vier Plätze zur Verfügung", sagte Professor Ho. Zusätzlich wurde die Intensivstation erweitert und eine so genannte "Intermediate Care" Station mit 16 statt bisher 8 Betten eingerichtet. Hier werden Patienten versorgt, welche ein aufwändige pflegerische und ärztliche Betreuung benötigen. "Nur so können wir eine Kapazität von circa 250 Transplantations-Patienten pro Jahr halten und ausbauen", sagte Privatdozent Dr. Stefan Frühauf, Oberarzt der Abteilung. Noch in diesem Jahr werden die Experten die 2500. Transplantation von Blutstammzellen durchführen. Auch Anita Waldmann, Vorsitzende der Deutschen Leukämie- und Lymphom-Hilfe e.V., lobte anlässlich der Pressekonferenz die neuen Räume: "Diese Umgebung ist für den Patienten und damit auch für seine Angehörigen motivierend."

Kooperation mit Rheumazentrum Baden-Baden

Aber nicht nur die Zusammenarbeit verschiedener Abteilungen innerhalb der Medizinischen Universitätsklinik wird vorangetrieben. "Eine unserer wichtigsten Zukunftsstrategien ist die Kooperation mit regionalen und überregionalen Praxen und Krankenhäusern", erklärte Professor Ho. So wurde zu Beginn des Jahres ein Verbund zwischen der Sektion Rheumatologie der Abteilung V und dem Rheumazentrum Baden-Baden, einer der größten Fachkliniken Deutschlands für Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises, gegründet. "Im Zeitalter knapper Kassen im Gesundheitswesen ist es enorm wichtig, die bestehenden finanziellen Ressourcen regional und überregional auszunutzen und gleichzeitig die besten Therapiemöglichkeiten für Patienten anzubieten", betonte Professor Ho.

Information im Internet unter:
http://www.poliklinik-hd.de

Ansprechpartner:
Professor Dr. Anthony D. Ho
Ärztlicher Direktor der Abteilung Hämatologie, Onkologie und Rheumatologie
der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg
E-Mail: Sekretariat_Ho@med.uni-heidelberg.de
Tel.: 06221 / 56 80 01 (Sekretariat)

Rückfragen bitte an:
Dr. Annette Tuffs
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
des Universitätsklinikums Heidelberg
und der Medizinischen Fakultät
der Universität Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 672
69120 Heidelberg
Tel.: 06221 / 56 45 36
Fax: 06221 / 56 45 44
Handy: 0170 / 57 24 725
E-Mail: Annette_Tuffs@med.uni-heidelberg.de
www.med.uni-heidelberg.de

Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg


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