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20. September 2004

Universität Heidelberg im "Focus"-Ranking in Biologie und Medizin auf Platz 1

Rektor Prof. Dr. Peter Hommelhoff: "Das Nachrichtenmagazin hat mit einer breiten Palette wissenschaftsrelevanter Indikatoren erneut die Spitzenposition der Universität Heidelberg in Deutschland attestiert" – In der Gesamtwertung von 16 Disziplinen und im Einzelfach Psychologie platziert sich die Ruprecht-Karls-Universität auf Rang 4, in der Chemie auf dem 5. Rang – "Freude und Herausforderung zugleich"

Die Universität Heidelberg liegt im neuen "Focus"-Ranking in den Fächern Biologie und Medizin bundesweit auf Platz 1. "Das Nachrichtenmagazin hat mit einer breiten Palette wissenschaftsrelevanter Indikatoren erneut die Spitzenposition der Universität Heidelberg in Deutschland festgestellt", kommentiert Rektor Prof. Dr. Peter Hommelhoff. In der Gesamtwertung von 16 Disziplinen und im Fach Psychologie platziert sich die Ruprecht-Karls-Universität auf Rang 4, in der Chemie auf Rang 5. Besonders positiv hebt das Magazin strukturelle Vorzeigeprojekte der Ruperto Carola hervor, zum Beispiel die flachen Hierarchien und für den wissenschaftlichen Nachwuchs höchst förderlichen Departmentstrukturen am Zentrum für Molekulare Biologie oder den Reformstudiengang Heicumed der Medizinischen Fakultät Heidelberg, "Vorreiter in der Medizin" (Focus). "Mit großer Freude nimmt die Universität das Focus-Ranking zur Kenntnis und fühlt sich bestätigt, den eingeschlagenen Weg in Heidelberg fortzusetzen", sagt Hommelhoff. In dieser Hinsicht stelle das Ranking auch eine Herausforderung dar, die erreichte Spitzenposition noch weiter zu verbessern.

"Demokratie im Labor: Das Zentrum für Molekulare Biologie in Heidelberg produziert Spitzenforscher", titelt der Focus in Heft 39. "Versuche, die Struktur des ZMBH zu imitieren, gab es schon oft. Denn hier, in direkter Nähe zum Deutschen Krebsforschungszentrum, dem europäischen Molekularbiologie-Labor (EMBL) und dem Max-Planck-Institut für medizinische Forschung, wuchsen Spitzenforscher heran. Von hier stammt der Hepatitis-B-Impfstoff, der seinen Entwickler, ZMBH-Gründer Heinz Schaller, reich machte. Konrad Beyreuther entdeckte das so genannte Alzheimer-Gen. Und der ehemalige LaRoche-Forscher und zweite ZMBH-Gründer Hermann Bujard konstruierte hier einen Genschalter, der heute in jedem gentechnischen Labor weltweit verwendet wird. ‚Was am ZMBH geschaffen wurde, ist heute ein Vorbild für die Reform der Hochschulen', bestätigt Peter Gruss, Präsident der Max-Planck-Gesellschaft und vor zwei Jahrzehnten selbst Gründungsmitglied der Forschungsstätte" (Focus 39, S. 132).

Laut Resümee des Focus zum Gesamtranking überrascht es selbst manche Kenner, wie deutlich sich eine kleine Gruppe von Universitäten – unter ihnen Heidelberg – vom Rest des Feldes abgesetzt hat. Die Vertreter der deutschen Uni-Elite selbst seien für Bildungsexperten "keine rechte Überraschung". Der Markt habe längst Fakten geschaffen. Deutsche Hochschulen seien keineswegs untereinander gleichwertig.

"Heidelberg: Die älteste deutsche Universität – gegründet 1386 – ist zugleich eine der modernsten Forschungsuniversitäten", fasst der Focus das Gesamtranking zusammen (auch wenn wir anmerken dürfen, dass Heidelberg nicht die älteste deutsche Universität, sondern nach Prag und Wien die älteste im heutigen Deutschland ist). Ergebnis des Rankings auch: "Auf eine Tradition, die nach Jahrhunderten zählt, blicken nahezu alle Spitzenuniversitäten zurück."

In der Biologie liegt die Ruprecht-Karls-Universität mit einem "Gesamtscore" von 84 Punkten weit vorne. Focus: "Ideales Umfeld für angehende Biowissenschaftler: Die Uni Heidelberg ist klarer Sieger und lässt die Konkurrenz deutlich hinter sich." Bewertet werden Reputation in Forschung und Lehre, der ISI-Zitationsindex von Thomson Scientific in Philadelphia als die umfassendste Analyse des Publikationserfolgs, weiterhin Drittmittelquote, Betreuungsrelation zwischen Lehrenden und Lernenden, Studiendauer in Semestern sowie die Promotionsquote. In der Medizin liegt Heidelberg mit 71 Punkten auf Platz 1. "Heidelberg steht bei ausländischen Studenten hoch im Kurs", hebt Focus hier hervor, wobei das Magazin neben den oben genannten Indikatoren auch Zahlen des Statistischen Bundesamtes sowie Empfehlungen führender Wissenschaftler im In- und Ausland sowie von Personalentscheidern großer Unternehmen für das Ranking verwendete.

Im Fach Psychologie positioniert sich Heidelberg mit 53 Punkten "Gesamtscore" auf Platz 4 nach Konstanz, Bochum und Würzburg und weist bei der Reputation in der Forschung wie auch in der Lehre die höchste Bewertungskategorie auf. Bei Rang 5 in der Chemie mit 63 Punkten "Gesamtscore" muss die Ruprecht-Karls-Universität den beiden Münchener Universitäten sowie Freiburg und Mainz den Vortritt lassen.

Rückfragen bitte an
Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
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