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10. August 2004

Entspannte Vielfalt

"Klassik und Jazz" beim Internationalen Ferienkurs der Universität Heidelberg in der Alten Aula

Stilvielfalt und Abwechslungsreichtum sind auch in diesem Jahr die besonderen Kennzeichen des musikalischen Begleitprogramms zum Internationalen Ferienkurs der Universität Heidelberg. Unter dem Motto "Klassik und Jazz" bekamen die jungen Kursteilnehmer beim ersten Konzert eine ebenso farbige wie gehaltvolle Mischung beider sonst so säuberlich getrennten Bereiche geboten. Der von herausragenden Studenten der Mannheimer Musikhochschule gestaltete Abend hielt vor allem in pianistischer Hinsicht einige erinnernswerte Talentproben parat.

Beachtlich eigenständig wirkte schon Stefan Nowaks eher elegant und fließend als kantig und massiv daherkommende Lesart des Brahmsschen es-moll-Scherzos op. 4. Dass in dem wohl noch vor den drei großen Sonaten entstandenen Meisterwerk des 18-jährigen Komponisten durchaus auch noch die Geister eines Chopin oder Mendelssohn stilbildend präsent sind, hörte man selten klarer und überzeugender als bei diesem beeindruckend klangsensiblen Nachwuchspianisten. Mit einer atmosphärisch ungemein konzentrierten Deutung von Ravels "La vallée des cloches" und einer nicht minder delikaten Wiedergabe von Scriabins berühmter dis-moll-Etüde aus op. 8 machte Christoph Beer nachdrücklich Appetit auf mehr.

Für den kammermusikalischen Coup des Abends sorgte das vielversprechende Mannheimer "Trio Quadrat" (Daniel Roos/Klavier, Verena Gropper/Violine, Stefan Knust/Cello). Mit ihrer ebenso formsouveränen wie feinfühligen Interpretation des anspruchsvollen d-moll-Trios op. 49 von Mendelssohn lieferten die drei famosen jungen Musiker eine verblüffend reife, in nahezu allen klanglichen und expressiven Details stimmige Ensembleleistung. Da könnte in der Tat eine Formation heranwachsen, die bald einmal namhafte Vergleiche aushält.

Mindestens so facettenreich wie die klassischen Programmbeiträge zeigte sich die eingängige Jazzauswahl dieses Konzerts: Beifallsstürme erntete dabei neben dem in perfektem Timing über Titel von Thelonious Monk und Charlie Haden improvisierenden Klavierduo Norbert Thiemel/Stefan Nowak insbesondere das mit nicht weniger als fünf attraktiven Standards brillierende Christoph-Gärtner-Trio.

Was Pianist Christoph Gärtner, Bassist Bernd Söhner, Schlagzeuger Matthias Jakob und der mehrfach grandios hinzutretende Gasttrompeter Robert Giegling hier vorführten, brachte die dank tropischer Außentemperaturen ohnehin schon glühende Alte Aula endgültig zum Kochen.
Klaus Roß

Rückfragen bitte an
Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
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