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23. August 2004

Summer School des Südasien-Instituts der Universität Heidelberg bot Einblicke in den modernen südasiatischen Raum

Bereits zum dritten Mal Summer School der Abteilung Politische Wissenschaft des Südasien-Instituts: "Analyzing Political, Economic and Cultural Change in South Asia" – Zentrales Anliegen war es, den südasiatischen Raum aus verschiedensten Blickwinkeln zu betrachten

In diesem Jahr organisierte die Abteilung Politische Wissenschaft des Heidelberger Südasien-Instituts bereits zum dritten Mal eine Summer School. Die Veranstaltung, die zwischen Ende Juli und Mitte August stattfand, trug den Titel "Analyzing Political, Economic and Cultural Change in South Asia". Zentrales Anliegen war es, den südasiatischen Raum aus verschiedensten Blickwinkeln zu betrachten.

"Denn gerade Studentinnen und Studenten aus dem europäischen Ausland steht solch ein Kurs nicht zur Verfügung. Dabei bietet sich gerade im Sommer die Möglichkeit, sich über mehrere Tage hinweg intensiv mit der so facettenreichen und vielschichtigen Welt Südasiens zu beschäftigen. Solche Lehrprojekte gibt es sonst schlicht und ergreifend nicht – auch am Heidelberger SAI wird ein entsprechender Studiengang gerade erst aufgebaut. Und genau diese Lücke wollen wir mit unserem Angebot schließen", erklärt Malte Pehl, der als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Politische Wissenschaften des Südasien-Instituts (SAI) tätig ist und als Koordinator für den reibungslosen Verlauf der Veranstaltung sorgte.

"Zugleich wollten wir aber auch die institutionelle Kooperation der beteiligten Einrichtungen stärken", betont Malte Pehl. "Immerhin basiert die Summer School auch auf einer Zusammenarbeit, die vor einigen Jahren zwischen fünf Partnerinstitutionen vereinbart und in den vergangenen drei Jahren im Rahmen des Sokrates-Programms von der Europäischen Kommission gefördert wurde. Zudem wurden wir 2003 und 2004 als Deutsche Sommerakademie des DAAD unterstützt." Die beteiligten Partner sind neben dem Heidelberger Südasien-Institut die Universitäten von Edinburgh und Oslo sowie das Pariser INALCO-Institut und der in Brüssel beheimatete Thinktank EIAS. "Die ursprüngliche Idee kam jedoch vom SAI – und hier vor allem von Professor Subrata K. Mitra."

Dieser lehrt an der Abteilung Politische Wissenschaft des SAI und setzte denn auch mit seinem Vortrag zur Regierbarkeit Indiens – der immerhin größten Demokratie der Erde – einen der Höhepunkte der Veranstaltung, an der 22 junge Akademiker von zwölf ausländischen Universitäten teilnahmen. "Vor allem seine Betrachtungen der indischen Demokratie aus verschiedenen Blickwinkeln faszinierte das Auditorium", freut sich Malte Pehl, der gerade in den Vorträgen renommierter Referenten einen der großen Vorteile des Summer School sieht. Und an renommierten Referenten fehlte es durchaus nicht, folgte doch neben dem Sozialpsychologen Ashis Nandy als Eröffnungsredner beispielsweise auch T.C.A. Rangachari – der indische Botschafter in Berlin – einer Einladung nach Heidelberg. Er bewertete die indischen Wahlen des vergangenen Aprils und unterzog diese einer Nachbetrachtung. "Das war ein besonders angenehmer Höhepunkt des Projekts, erhielt man doch auf diese Weise einen ungefilterten Einblick in die indische Politiklandschaft."

Dies wussten auch die Teilnehmer zu schätzen, die mit ihrer durchweg guten bis sehr guten Vorbildung erheblich vom hochwertigen Programm der Summer School profitieren konnten. "Vor allem der im Vergleich zu früheren Jahren gestiegene Anteil der Doktoranden sorgte für ein anspruchsvolles Niveau der gesamten Veranstaltung", freut sich Malte Pehl im Rückblick. "Natürlich erfordert so eine Sache enorm viel Arbeit. Doch wenn man dann am Ende die positiven Meinungen der Teilnehmer hört, ist das auch eine Entschädigung für die ganze Mühe." Die Planungen der fünf Partnerinstitute konzentrieren sich jetzt auf die Planung der Fortführung des Programms im kommenden Jahr, nachdem die Grundförderung durch die Europäische Kommission ausgelaufen ist. "Es ist im Moment noch alles offen", gesteht Malte Pehl. "Doch setzen wir alles daran, auch 2005 einen solchen Intensivkurs anbieten zu können. Denn immerhin ist der Erfolg zu schön, als dass man das Projekt sterben lassen dürfte!"
Heiko P. Wacker

Rückfragen bitte an
Malte Pehl
Abteilung Politische Wissenschaft
Südasien-Institut
Universität Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 330, 69120 Heidelberg
Tel. 06221 548849, Fax 544591
mpehl@sai.uni-heidelberg.de
www.sai.uni-heidelberg.de/abt/SAPOL/

Rückfragen von Journalisten auch an:
Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
http://www.uni-heidelberg.de/presse


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