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18. August 2004

Sinologenkongress in Heidelberg Ende August

Über 400 Chinawissenschaftler aus aller Welt treffen sich an der Ruprecht-Karls-Universität – Das Sinologische Seminar der Universität Heidelberg gilt seit langem als ein wichtiges Zentrum der europäischen Chinaforschung

Sie forschen über Laozi und Mao Zedong, die großen Romane der Ming-Zeit und die Zukunftsperspektiven der chinesischen Wirtschaft, über Archäologie und die Rolle der Frau: so groß ist das Spektrum der Sinologie, und so breit gefächert sind die Interessen von über 400 Chinawissenschaftlern, die sich vom 26. bis 29. August in Heidelberg treffen. Die "XVth Biennial Conference of the European Association of Chinese Studies (EACS)" präsentiert vier Tage lang hochkarätige Vorträge und Diskussionen sowie ein breit gefächertes musikalisches und künstlerisches Rahmenprogramm.

Die boomende chinesische Wirtschaft und die Öffnung des Landes haben in den vergangenen Jahren in Deutschland zu immer mehr Interesse an der Volksrepublik China, aber auch an den kleineren Nachbarn Taiwan und Hongkong geführt – ein Interesse, das sich auch in der enorm steigenden Zahl von Sinologie-Studenten niederschlägt. Das Sinologische Seminar der Universität Heidelberg gilt seit langem als ein wichtiges Zentrum der europäischen Chinaforschung. Daher ist es nur folgerichtig, dass die EACS ihren alle zwei Jahre stattfindenden Kongress, den wichtigsten seiner Art in Europa, in diesem Jahr in der Neckarstadt durchführen wird.

Die europäische Sinologie besitzt Tradition ebenso wie Zukunft. Das zeigt nicht nur das Publikum, das aus allen europäischen Ländern anreist, von Spanien bis Russland, von Dänemark bis Slowenien, aber auch aus den USA und aus Asien. Neben renommierten Wissenschaftlern wird eine große Zahl junger China-Spezialisten ihre Forschungsergebnisse dem Publikum präsentieren. Der "Young Scholar Award", der in Heidelberg zum ersten Mal vergeben wird, soll der gezielten Nachwuchsförderung dienen (der "Award" wird gestiftet von der Chiang Ching-Kuo Foundation).

Begleitet wird das wissenschaftliche Großereignis von einem umfangreichen Rahmenprogramm: eigens angereist aus Peking kommt der Musiker Yang Yi, "Chinas Bob Dylan", der in seiner Musik versucht, den kleinen Leuten eine Stimme zu geben. Mit seinen provokanten Texten riskiert Yang schon mal den Zorn der chinesischen Behörden. Die Ausstellung GAP, zu sehen bis zum 18. September in den Räumen des Heidelberger Kunstvereins, zeigt die Arbeiten von fünf Künstlern aus Südchina (http://www.hdkv.de/ausstellungen_39.htm). Ein besonderer Leckerbissen für Stummfilm-Liebhaber ist die Vorführung von "Lian'ai yu yiwu – Love and Duty" (1930/31) im Karlstorbahnhof. Dieser Film, in der Hauptrolle die Schauspielerin Ruan Lingyu, der bekannteste chinesische Filmstar der dreißiger Jahre, wurde erst vor kurzem wiederentdeckt und soll nun zum ersten Mal in Europa gezeigt werden.

Zeit: 26. bis 29.8.2004
Ort: Universität Heidelberg, Sinologisches Seminar, Akademiestr. 4-8

Organisation:
Prof. Dr. Rudolf G. Wagner, Dr. Andrea Janku
Info: http://www.sino.uni-heidelberg.de/eacs2004/
Kontakt: eacs2004@gw.sino.uni-heidelberg.de
Presse: Nicolai Volland M.A.
volland@gw.sino.uni-heidelberg.de

Die Konferenz wurde ermöglicht durch die großzügige Unterstützung von, unter anderem, der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der Chiang Ching-Kuo Foundation. Die Organisatoren danken dem Förderkreis der Heinrich-Böll-Stiftung, der Baden-Württembergischen China-Gesellschaft sowie dem Heidelberger Kunstverein, nebst anderen, für ihr Engagement für das Rahmenprogramm.

Rückfragen von Journalisten auch an:
Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
http://www.uni-heidelberg.de/presse


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