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5. August 2004

Immuntherapie bei chronischer Herzschwäche

Teilnehmer für klinische Studie der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg gesucht

Ein neues Therapiekonzept könnte Patienten mit chronischer Herzschwäche (Herzinsuffizienz) helfen. Die Abteilung Klinische Pharmakologie der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg sucht für eine internationale Studie Teilnehmer, die an Herzinsuffizienz leiden.

Geprüft wird, ob eine spezielle Eigenblutbehandlung zusätzlich zur bestehenden Medikation die Erkrankung verbessern kann. "Diesen Effekt haben Voruntersuchungen gezeigt", erklärt Dr. Bernhard Winkelmann, der Studienleiter an der Medizinischen Klinik. Das Eigenblut wird nach einem speziellen Verfahren mit UV-Licht, Ozon und Wärme behandelt und den Patienten intramuskulär gespritzt "Wir vermuten, dass die Gabe solcher Eigenblutinjektionen die Immunabwehr stärkt." Alle bisherigen Medikamente können vom Patienten während der Studie weiter eingenommen werden.

Die Therapie wurde bisher an mehr als 400 Patienten angewandt, darunter 74 Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz. Im Vergleich zur Scheinbehandlung (Placebo) kam es unter der Eigenblutinjektion zu weniger Krankenhauseinweisungen und Todesfällen im Studienzeitraum. Außerdem berichteten die Patienten über eine Verbesserung ihrer Beschwerden und Lebensqualität.

Ablauf und Dauer der Studie

Nach einer Voruntersuchung beginnt die Behandlungsphase mit zwei Tagen, an denen die Patienten jeweils eine intramuskuläre Injektion von behandeltem Eigenblut oder Kochsalz (Placebo) erhalten. Weitere Injektionen erfolgen nach zwei Wochen und danach in monatlichen Abständen über sechs Monate oder bis zum Studienende, das in zwei Jahren geplant ist. Bei allen Besuchen wird auch der allgemeine Gesundheitszustand und das Befinden der Patienten untersucht. Dazu dienen z. B. Blutdruck- und Pulsmessungen, Ultraschalluntersuchungen und Fragebögen zum Befinden. Ein Besuch dauert etwa zwei Stunden. Der Zeitpunkt ist frei vereinbar. Reisekosten und Parkgebühren werden erstattet.

Weitere Informationen gibt es beim Studienteam:
PD Dr. med. Bernhard R. Winkelmann, Dr. med. Heike Oberwittler, Sybille Ehle
Abt. Innere Medizin VI – Klinische Pharmakologie, Kooperationseinheit Pharmakogenomik / Angewandte Genomforschung
Im Neuenheimer Feld 410, 69120 Heidelberg
Tel.: 06221 / 56 45 15
E-Mail: fems@med.uni-heidelberg.de

Rückfragen bitte an:
Dr. Annette Tuffs
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
des Universitätsklinikums Heidelberg
und der Medizinischen Fakultät
der Universität Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 672
69120 Heidelberg
Tel.: 06221 / 56 45 36
Fax: 06221 / 56 45 44
Handy: 0170 / 57 24 725
E-Mail: Annette_Tuffs@med.uni-heidelberg.de
www.med.uni-heidelberg.de

Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg


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