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11. August 2004

Nur eine Sekunde fehlte am Ende zu Gold

Katharina Fricke, Studentin der Universität Heidelberg, ist U 23-Vizeweltmeisterin im Doppelzweier

Katharina Fricke ist am Ziel ihrer diesjährigen Träume angelangt. Mit der Silbermedaille des Leichtgewichts Frauen Doppelzweier-Wettbewerbs im Gepäck ist sie von der U 23 Ruderweltmeisterschaft im polnischen Posen nach Heidelberg zurückgekehrt. Ein überglücklicher Trainer Matthias Wiesinger teilte in einem telefonisch geführten Interview mit, wie kämpferisch und gut vorbereitet sich Katharina Fricke und ihre Partnerin Laura Tasch vom Akademischen Ruderclub Würzburg in Posen präsentiert haben.

Auf einer hervorragenden Ruderstrecke mit bester Infrastruktur wurde schon im Vorlauf am Freitag rasch deutlich, welche Teams sich in Posen am Sonntag um die Lorbeeren streiten würden. Der bundesdeutsche Doppelzweier mit Fricke und Tasch startete nahezu perfekt und war dem Feld nach einem Viertel der Distanz bereits um fünf Sekunden enteilt. Was folgte war mehr oder weniger Kosmetik. Den Vorsprung halten, gegebenenfalls weiter ausbauen und Kräfte sparen, das war die Devise im Deutschen Boot. Fricke und Tasch beherzigten sie und gewannen den Vorlauf souverän mit 13 Sekunden vor den Zweitplatzierten. Ähnlich verlief der zweite Vorlauf, in dem die Kanadierinnen der Konkurrenz machten, dass sie den Titel holen wollten.

Nach einem Tag Pause – die restlichen Boote hatten ihre Hoffnungsläufe – ging es am Sonntag ans Finale. Gegen 14 Uhr wurde es für Katharina Fricke und Laura Tasch ernst. Der absolute Saisonhöhepunkt stand bevor. Die Nervosität war fast schon greifbar. Alle Mühen einer langen Saison standen in einem achtminütigen Rennen auf dem Prüfstand. Das Ruderstadion in Posen war gut gefüllt, viele Schlachtenbummler gerade auch aus Deutschland waren anwesend, das Wetter war herrlich, die Bedingungen fair, kurz: Es konnte los gehen.

Ein guter Start gelang den beiden leichtgewichtigen, jungen Damen und nach 1000 Metern wurde deutlich, was sich im Vorlauf angekündigt hatte. Die leicht favorisierten Kanadierinnen führten und Deutschland kämpfte mit den überraschend starken Spanierinnen um die zweite Position. Dann kam der große Endspurt der deutschen Crew. Die Kanadierinnen, bei 1500 Metern dem Feld um circa fünf Sekunden enteilt, mussten eingeholt werden. Schlag um Schlag kämpften sich Fricke und Tasch unter dem Jubel der Zuschauer näher an Kanada heran und vergrößerten den Abstand auf Spanien und Japan, die auf dem dritten und vierten Platz lagen. Ganz sollte es dann aber doch nicht mehr reichen. Mit einer knappen Sekunde Vorsprung, das sind im Rudern bei einem Doppelzweier circa drei bis vier Meter, erreichte Kanada als erster die Ziellinie und verwies den deutschen Doppelzweier auf Platz zwei. Dritter wurde mit drei Sekunden Rückstand auf Fricke und Tasch Spanien, gefolgt von Japan, Italien und England.

Große Freude herrschte nicht nur bei der deutschen Delegation, auch die Eltern und Freunde der beiden erfolgreichen Damen sowie der gesamte Heidelberger Ruderklub wie auch der Akademische Ruderclub Würzburg waren aus dem Häuschen. Der HRK wird Katharina Fricke gemeinsam mit Laura Tasch und der U19-Weltmeisterin Vera Dohmen nach den Sommerferien am 17. September ab 19 Uhr mit einem Empfang im Bootshaus ehren. Er lädt alle Mitglieder, Freunde, Gönner, Sponsoren schon heute zu diesem Termin ein.
Holger Xandry

Rückfragen von Journalisten bitte an:
Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
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