Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Startseite der Universität
Presse-Kontakt, WWW-Team Volltext-Suche, E-Mail-Suche, Datenbank-Suche Alle Seiten im Überblick English
Besucher, Internationale Beziehungen, Heidelberg und RegionStartseiten der FakultätenAufbau der Universität, Personalverzeichnis, ServiceeinrichtungenFächerübersicht, Beratung, Informationen für ausländische StudierendeProjekte, Publikationen, Technologietransfer

Startseite > Presse >

 
3. August 2004

Amerikaner und Iraki gemeinsam an einem Tisch

Der Internationale Ferienkurs der Universität Heidelberg hat begonnen und führt Studenten aus den unterschiedlichsten Ländern zusammen

Akademisches Viertel? Von wegen. In der Aula der Neuen Universität mischt sich Musik von Robert Schumann mit dem Geräusch quietschender Schuhsohlen auf Parkett. Die Eröffnung des Internationalen Ferienkurses hat pünktlich begonnen, aber nicht alle Geladenen haben den Weg in die Altstadt rechtzeitig geschafft.

Bis Ende August wird Heidelberg seinem Ruf, es habe internationales Flair, in besonderer Art und Weise gerecht werden. Bis dahin wollen über 600 junge und jung gebliebene Leute aus 120 Nationen an der ältesten Universität des Landes deutsche Sprache und Kultur lernen.

Dass Heidelberg auch unter den Studierenden den höchste Ausländeranteil an Deutschlands Hochschulen verzeichne, bezeichnete Prorektor Angelos Chaniotis als eine der erfreulichsten Entwicklungen der letzten Jahre. Doch vor allem beim Ferienkurs kann es seinen Worten nach vorkommen, dass Amerikaner und Iraki, Araber und Israeli im gleichen Kurs sitzen. Er forderte die Kursteilnehmer auf, nicht nur miteinander, sondern auch voneinander zu lernen.

Insgesamt wünschte Chaniotis einen produktiven Aufenthalt. Die Zeit in Heidelberg sei als Investition in die Zukunft zu sehen. Auch sollten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Internationalen Ferienkurses die Neckarwiese und "das nicht besonders aufregende Nachtleben" in der Stadt genießen.

Natürlich verwies Chaniotis auch auf die Gefahr, in Heidelberg sein Herz zu verlieren. "Aber bitte, verlieren Sie nicht Ihren Kopf" fügte er an. Für "Spätfolgen aus dem Ferienkurs", also etwa für sich anbahnende Hochzeiten, übernehme die Universität keine Verantwortung.

Das meinte auch Joachim Gerke als Dezernent für internationale Angelegenheiten. Seiner Schilderung nach hat der Ferienkurs "eine ganz besondere Atmosphäre". Der erste Kurs dieser Art habe im Jahr 1926 stattgefunden. Damals seien diese noch bei den Professoren untergebracht gewesen und deren Gattinnen hätten für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt.

Eine Investition in die Zukunft

Das Programm des Ferienkurses sei so konzipiert, dass es den Beteiligten "den größtmöglichsten Gewinn" ermögliche, so die Koordinatorin Almuth Bofferding. Ihren Worten nach waren sie und ihr Team mit viel Spaß bei der Sache. Das Rahmenthema "Wandel der Gesellschaft – Wandel der Werte" habe quasi in der Luft gelegen. Durch die Globalisierung rücke die Welt enger zusammen. Wandel werde deshalb "in Echtzeit" spürbar, also bereits dann, wenn er sich vollziehe.

Im Übrigen sollen alle Formalitäten in Sachen "Ferienkurs" dieses Jahr erstmals über Internet zu erledigen gewesen sein. Bezüglich der Teilnehmerzahl liegt laut Almuth Bofferding dieses Jahr Italien ganz vorne, gefolgt von Spanien, Polen, Japan, den USA und Russland.
Karin Katzenberger-Ruf

Rückfragen bitte an
Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
http://www.uni-heidelberg.de/presse

und
Irene Thewalt
Pressestelle der Universität
Tel. 542311
presse@rektorat.uni-heidelberg.de


Page maintained by Pressestelle der Universität Heidelberg,
presse@rektorat.uni-heidelberg.de.
Copyright © Pressestelle der Universität Heidelberg.

Zurück

Top

Universität | Fakultäten | Einrichtungen | Studium | Forschung und Kooperation
Stellenmarkt | Termine | Intern | Presse | Alumni/Fördervereine | Projekt IMPULSE
Neues im Netz | Kontakt | Suche | Überblick | English