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15. Juli 2004

Universität Heidelberg "internationale Spitzenuniversität"

Ministerpräsident Erwin Teufel und Finanzminister Gerhard Stratthaus übergeben den Neubau der Medizinischen Klinik Heidelberg

"Baden-Württemberg ist das Bundesland mit der vielfältigsten Hochschullandschaft in der Bundesrepublik. Das Geld, das wir hier investieren, ist hervorragend angelegt. Die Universitäten und die Universitätsklinika sind nicht nur teilweise die größten Arbeitgeber ganzer Regionen, sondern schaffen auch in ihrem Umfeld Arbeitsplätze, bringen Kaufkraft an den jeweiligen Standorten und erhöhen deren Attraktivität. Für viele Unternehmen ist eine Hochschule am Ort ein Argument für die Standortwahl", so Ministerpräsident Erwin Teufel und Finanzminister Gerhard bei der Übergabe des Neubaus der Medizinischen Klinik des Universitätsklinikums Heidelberg am Donnerstag (15.Juli 2004).

Die Universität Heidelberg sei eine internationale Spitzenuniversität. Besonders die Heidelberger Medizin genieße weltweit hohes Ansehen. Ministerpräsident Erwin Teufel zeigte sich erfreut, dass das Land die erfolgreiche Entwicklung der Heidelberger Medizin in den letzten Jahren und Jahrzehnten nach besten Kräften unterstützen konnte. "Mit dem Neubau der Medizinischen Klinik wollen wir die Heidelberger Hochschulmedizin weiter stärken und dazu beitragen, dass sie auf dem neuesten Stand der medizinischen Versorgung bleibt und optimale Bedingungen für Forschung und Lehre bieten kann", sagte Ministerpräsident Erwin Teufel.

In den vergangenen fünf Jahrzehnten sei das Neuenheimer Feld eine dauernde Großbaustelle gewesen. Wenn man zusammenzähle, wie viel Geld in die Baumaßnahmen der Universität und des Universitätsklinikums Heidelberg geflossen sei, komme eine eindrucksvolle Summe zu Stande. Insgesamt seien von 1996 bis heute in Heidelberg rund 255 Millionen Euro in bereits fertig gestellte Bauvorhaben investiert worden. Den größten Brocken stelle dabei der Neubau der Medizinischen Klinik mit rund 140 Millionen Euro für den Bau und weiteren 38 Mio. Euro für die Medizintechnik dar. "Damit nimmt Heidelberg traditionell die Spitzenstellung unter den Universitätsklinika als eines der modernsten medizinischen Forschungszentren Europas ein. Durch die hervorragende Ausstattung und anspruchsvollste technische Standards sind optimale Arbeitsbedingungen für Forschung und Lehre, aber auch für die Krankenversorgung gewährleistet", betonte der Finanzminister.

Der neue Gebäudekomplex der Medizinischen Klinik schafft 25 000 Quadratmeter neue Nutzfläche. "Das ist derzeit mit Abstand die größte Hochbaumaßnahme des Landes", so Ministerpräsident Erwin Teufel. In der Klinik, die die Innere Medizin beherberge, können jährlich etwa 17 000 Patienten vollstationär, 8 000 teilstationär behandelt werden. Rund 110 000 Patienten werden die einzelnen Fachambulanzen aufsuchen. Im Erdgeschoss seien der Unterrichtsbereich mit Hörsälen, Seminarräumen, Laboren und die Bibliothek untergebracht.

Die Baustruktur mit vielen Innenhöfen schaffe eine große Zahl natürlich belichteter und belüfteter Räume und sorge damit für einen angenehmen Aufenthalt, erläuterte Stratthaus. Viele Glasflächen vermitteln einen großzügigen, hellen und transparenten Charakter des Gebäudes. Die Wahl der Baustoffe und die Konzeption der haustechnischen Systeme sind unter Berücksichtigung ökologischer Gesichtspunkte erfolgt. Dächer und Innenhöfe sind begrünt. Im Innenausbau prägen natürliche oder naturnahe Materialien wie Stein, Holz und Kautschuk das Erscheinungsbild.

Mit der Medizinischen Klinik ist das Herzstück des so genannten Heidelberger Klinikrings fertig gestellt worden. Im Klinikring sollen nahezu alle medizinischen Fachbereiche in unmittelbarer Nähe platziert werden. Durch Brücken, Verbindungsgänge und Tunnel werden alle Gebäudekomplexe miteinander verbunden. "So entstehen kurze Wege zu den einzelnen Spezialbereichen. Es verbessern sich dadurch auch die Bedingungen für die interdisziplinäre Zusammenarbeit", erläuterte Finanzminister Stratthaus.

Der Heidelberger Klinikring werde noch weiter vergrößert. Der im Januar begonnene Bau der Therapieanlage zur Krebsbehandlung mit Schwer-Ionenstrahlen soll im Jahr 2007 fertig gestellt werden. Noch in diesem Jahr werde mit dem Bau der Kinderklinik begonnen. Später sollen Neubauten für die Haut- und Frauenklinik sowie die Chirurgische Klinik den Ring vervollständigen.

"Der Neubau mit seiner außergewöhnlichen Dimension ist Ausdruck des politischen Willens, die finanziellen Ressourcen einiger Jahre auf dieses Großprojekt zu bündeln. Er bringt in besonderer Weise zum Ausdruck, welchen Stellenwert die Landesregierung der weiteren Stärkung von Wissenschaft und Forschung gerade auf dem Gebiet der Gesundheitsvorsorge beimisst", betonten Ministerpräsident Erwin Teufel und Finanzminister Gerhard Stratthaus abschließend.

Rückfragen bitte an
Staatsministerium Baden-Württemberg
Pressestelle der Landesregierung
Tel. 0711 2153213, Fax 2153340
pressestelle@stm.bwl.de
http://www.baden-wuerttemberg.de

Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
http://www.uni-heidelberg.de/presse


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