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20. Juli 2004

Die medizinische Forschung im Rhein-Neckar-Raum stärken

Medizinische Fakultät Heidelberg begrüßt Votum des Wissenschaftsrates für stärker forschungsbezogene Universitätsmedizin in Baden-Württemberg – Vorwurf der "gezielten Fütterung" mit Daten zurückgewiesen

Die Medizinische Fakultät Heidelberg weist entschieden die Vorwürfe zurück, die in einem Kommentar im "Mannheimer Morgen" vom 17. Juli 2004 geäußert wurden. Darin wird unterstellt, der Wissenschaftsrat sei von Heidelberg "gezielt mit Daten gefüttert" worden, die ein zu negatives Bild von der Klinischen Fakultät Mannheim gezeichnet hätte. Dies ist nicht der Fall. Das Gutachten des Wissenschaftsrates stützt sich vielmehr auf Daten, die von den Verwaltungen der jeweils begutachteten Fakultäten und Universitätsklinika zugeliefert und auf ihre Evidenz überprüft wurden.

Der Wissenschaftsrat hat in seiner "Standortübergreifenden Stellungnahme zur Weiterentwicklung der Universitätsmedizin in Baden-Württemberg" vom 16. Juli 2004 ein eindeutiges Votum für eine stärker forschungsorientierte Universitätsmedizin abgegeben. Eine Fusion der beiden eigenständigen Medizinischen Fakultäten an der Universität Heidelberg wurde nur unter der Maßgabe aufgeschoben, dass die Leitungsstrukturen am Mannheimer Klinikum bis 2007 zugunsten einer stärkeren Forschungsorientierung geändert würden.

"Eine Fusion hätte eine Stärkung der medizinischen Forschung im Rhein-Neckar-Raum bedeutet," erklärt der Dekan der Medizinischen Fakultät Heidelberg, Professor Dr. Dr. h.c. Hans-Günther Sonntag. "Wir sind daran interessiert, dass auch die Forschung und Lehre im Mannheimer Klinikum dem ansonsten landesweit hohen Niveau entspricht."

Der Dekan weist darauf hin, dass bei gemeinsamen Bewertungen der Heidelberger Fakultäten die Mannheimer Ergebnisse abträglich für das "Ranking" der Heidelberger Fakultät sein können. So sei man durch die gemeinsame Veranschlagung mit der Mannheimer Fakultät bei der Auswertung der Zuteilung von Drittmitteln durch die medizinische Forschungsförderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG (bezogen auf die Zahl der Professoren) vom bundesweit 6. auf den 11. Platz gerutscht.

Bedauerlich sei auch der große Qualitätsunterschied bei der Lehre: Das Heidelberger Curriculum Medicinale (Heicumed), die praxisbezogene klinische Ausbildung der Medizinstudenten, die der Wissenschaftsrat als "einen der umfassendsten Ansätze zur Reform der klinischen Ausbildung in Deutschland" im vergangenen Jahr gewürdigt hat, habe bislang keine Resonanz in Mannheim gefunden.

Professor Sonntag wies darauf hin, dass auch Ranglisten zur Lehre die tatsächliche Situation nicht immer widerspiegeln. Zwar habe die bundesweite Umfrage des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) die beiden Heidelberger Fakultäten getrennt berücksichtigt. Doch seien in Heidelberg Absolventen befragt worden, die eine traditionelle Ausbildung vor der Einführung des reformierten Studiengangs Heicumed durchlaufen hatten. In der CHE-Umfrage belegt deshalb die Klinische Fakultät Heidelberg einen mittleren Rang.

Weitere Informationen im Internet: http://www.wissenschaftsrat.de

Rückfragen bitte an:
Dr. Annette Tuffs
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
des Universitätsklinikums Heidelberg
und der Medizinischen Fakultät
der Universität Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 672
69120 Heidelberg
Tel.: 06221 / 56 45 36
Fax: 06221 / 56 45 44
Handy: 0170 / 57 24 725
E-Mail: Annette_Tuffs@med.uni-heidelberg.de
www.med.uni-heidelberg.de

Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg


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