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14. Juli 2004

Weiterbildendes Studienangebot Mediation an der Universität Heidelberg

Bewährtes Verfahren zur Konfliktregulierung – Ausbildung startet im September 2004

Mediation hat sich im vergangenen Jahrzehnt als ein eigenständiges Verfahren der Konfliktregulierung in sehr unterschiedlichen Bereichen der Gesellschaft etabliert. In allen Anwendungsbereichen geht die Mediation von den Interessen und Bedürfnissen der Konfliktpartner aus, um eine faire und zukunftsgerichtete Lösung für alle Beteiligten zu erreichen. Die seit 1988 an der Universität Heidelberg angebotene Ausbildung in Mediation ist eine praxisorientierte berufsbegleitende Weiterbildung mit interdisziplinärer Ausrichtung. Das Programm ist curricular aufgebaut und gibt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit, Kurse und Ausbilder nach eigenen Schwerpunkten auszuwählen. Die komplette Weiterbildung erstreckt sich über 200 Zeitstunden, gegliedert in 150 Seminarstunden sowie 50 Stunden angeleitete Supervision und eigene praktische Tätigkeit. Außerdem sind von den Teilnehmern etwa 50 Stunden praxisbezogenen Selbststudiums einzubringen. Der Abschluss der Weiterbildung wird von der Universität Heidelberg mit einem Zertifikat bescheinigt.

Aufbau, Dauer und Zulassungsvoraussetzungen der Ausbildung entsprechen europäischen und deutschen Richtlinien zur Mediationsausbildung. Die Ausbildung erfolgt in Kooperation mit dem Heidelberger Institut für Mediation, anerkanntes Ausbildungsinstitut der BAFM (Bundesarbeitsgemeinschaft für Familienmediation).

Die Ausbildung beginnt mit dem Grundlagenkurs vom 8. bis 12. September 2004, in dem ein Überblick über Indikation, Struktur und Ablauf der Mediation gegeben wird sowie grundlegende Techniken und Haltungen des Mediators und der Mediatorin vermittelt werden. Leiter des Grundlagenkurses sind Prof. Jack Himmelstein, New York, und Rechtsanwältin Lis Ripke, Heidelberg.

Jack Himmelstein – Hochschullehrer an der Columbia Law School in New York und Mitbegründer sowie Co-Direktor des 1980 gegründeten Center for Mediation in Law, San Francisco, New York, USA – ist international als Ausbilder für Mediation in den USA, Schweiz, Israel und Deutschland tätig und hat die Mediation erheblich geprägt.

Lis Ripke ist seit 1976 niedergelassene Rechtsanwältin in Heidelberg, seit 1992 Mediatorin BAFM, Gründungsmitglied der BAFM, Gründerin und Co-Leiterin des Heidelberger Institutes für Mediation. 2003 wurde sie mit dem Sokrates-Preis der Zentrale für Mediation für ihre großen Verdienste um die Praxis der Mediation ausgezeichnet. Sie ist international an zahlreichen Ausbildungsgängen in der Mediation beteiligt (Universität Barcelona, Universität Klagenfurt, Universität Wien, Richter auf Fortbildungen, DAV-Ausbildung für Rechtsanwälte und Richterfortbildung in gerichtsnaher Mediation).

Die amerikanisch-deutsche Co-Leitung ist bisher einzigartig in der Mediationsbelegung und garantiert optimales Lernen. Der amerikanische Ansatz der Mediation wird vom Gründer Jack Himmelstein vermittelt und von der deutschen Trainerin Lis Ripke an die europäischen, insbesondere deutschen Verhältnisse angepasst.

Das Studienangebot ist Teil der Partnerschaft, die Universität Heidelberg und SRH Hochschulen gGmbH in der wissenschaftlichen Weiterbildung eingegangen sind. Die Universität ist als Trägerin der Programme für die Weiterentwicklung bestehender und Entwicklung neuer Programme verantwortlich. Die Programme stehen damit in der wissenschaftlichen Verantwortlichkeit der Universität. Die SRH Hochschulen gGmbH steuert ihre Kompetenzen in der Organisation und im Management von Weiterbildungsaktivitäten bei.

Kontakt:
Petra Nellen
Akademie für Wissenschaftliche Weiterbildung
Friedrich-Ebert-Anlage 22-24
69117 Heidelberg
Tel. 06221 547810, Fax 547819
afw@uni-hd.de
http://www.akademie-fuer-weiterbildung.de

Rückfragen von Journalisten auch an:
Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
http://www.uni-heidelberg.de/presse


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