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29. Juli 2004

Portraits und Biographien über Pioniere aus Naturwissenschaft und Medizin

Heidelberger Pathologe Prof. Klaus Goerttler über die "Wegbereiter aus der Zeit unseres naturwissenschaftlich-medizinischen Aufbruchs aus der Sicht des 21. Jahrhunderts" – Faszinierende Einblicke in wissenschaftlich-medizinische Denkansätze

Der Heidelberger Pathologe Prof. Dr. Klaus Goerttler ergänzt seine vor Jahresfrist erschienene Monographie "Wegbereiter unserer naturwissenschaftlich-medizinischen Moderne", die er auf der Basis der Portrait-Sammlung des Anatomen Robert Wiedersheim (1848-1923) mit 219 Biographien versehen hatte.

Dieser Monographie stellt Klaus Goerttler aus der gleichen Zeitspanne (185o-192o) die Portraits und Biographien von 139 Naturwissenschaftlern und Medizinern zur Seite, die aus heutiger Sicht Pioniere genannt werden müssen.

27 Anatomen, Anthropologen und Paläontologen stehen 16 Physiologen, 21 Biologen und Zoologen sowie 18 Bakteriologen und Serologen gegenüber. 26 Pathologen und Neuropathologen sind vertreten, ebenso 8 Chirurgen und 29 Internisten und Neurologen. 43 Biographien von Vertretern von 11 Einzeldisziplinen lassen auch Repräsentanten kleinerer Fächer zur Geltung kommen.

Im Vergleich mit der Zusammenstellung des Wiedersheim-Albums sind weniger Chirurgen, dafür vermehrt Internisten, Bakteriologen und Serologen aufgenommen. Mit den Biographien der Personen des Albums wird mit dieser Ergänzung ein repräsentativer Einblick in eine für die Entwicklung unserer naturwissenschaftlich-medizinischen Forschung entscheidend wichtige Periode geboten, die auch zukünftige Aspekte berücksichtigt.

Portraits und Biographien machen dem Leser Spezialisierungen und Erweiterungen von Disziplinen und Spezialwissenschaften verständlich. Neue Abspaltungen aus der Inneren Medizin betreffen Haut- und Kinderkrankheiten, sie sind in dieser Sammlung durch berühmte Ärzte vertreten. Sichtbar werden auch neue, gemeinsam erforschte Themenbereiche, etwa zwischen Spezieller Pathologie und Therapie. Hirnforschung, Psychiatrie und Psychosomatik haben verschiedene Wurzeln.

Weit über die Praxis in Chirurgie und Transplantationsmedizin hinaus haben Bakteriologie, Serologie und Immunologie weltweit Krankheiten definiert, bekämpft oder verhütet. Die Erforschung der Vererbungslehre hat Anthropologie und Molekulargenetik gleichermaßen befruchtet. Die Erfolge der modernen Reproduktionsmedizin wären ohne die experimentelle Embryologie nicht denkbar.

In der praxisorientierten Medizin wird die Hinwendung zu verbesserten Untersuchungsmethoden ebenso sichtbar wie die Beziehung zu einer rational orientierten Analyse, aber gerade aus dieser kausalen Betrachtungsweise wird die Wiederentdeckung des Kranken als Person augenfällig, und durch Biographien fassbar. Die großen Erfolge der Hirnforschung, manifestieren sich in Anatomie und Neurologie ebenso wie in Innerer Medizin, Psychiatrie und Psychoanalyse.

Fanden im Wiedersheim-Album die Vertreter und Gegner von Darwin und die Entdecker und Förderer der Zellenlehre und ihrer überragenden Bedeutung einen bevorzugten Platz, ist diesmal das Spektrum breiter gestreut, und damit die Anzahl der Vertreter auch kleiner Disziplinen größer. Deren Wurzeln werden ebenso sichtbar und handlungsbestimmend wie persönliche Beziehungen, Freundschaften.

Das Buch verschafft Einblicke in faszinierende wissenschaftlich-medizinische Denkansätze und Tätigkeitsbereiche. Die daraus entstehende Achtung vor der Leistung unserer Vorfahren erweitert über historisch fundiertes Wissen das Verständnis der Gegenwart. Daraus werden zukünftige Entwicklungen am Horizont sichtbar. Der Weg von der Zelle führt in die molekulare Ebene. Zugleich gewinnt die Person des Kranken für "seine" Krankheit eine neue Bezugsebene.

Dieser 2. Band erscheint ebenso und in gleicher Aufmachung im Verlag Academia-Press/Studentenpresse GmbH Heidelberg (ISBN-Nr. 3-00-0137o4-1), der Subskriptionspreis beträgt bis zum 31.10.2004 20.00 Euro inkl. MwSt und zuzüglich Versandkosten. Er wird im Buchhandel für Euro 25.00 erhältlich sein. Die Auslieferung erfolgt Ende August 2004.

Weitere Informationen:
Prof. Dr. Klaus Goerttler
Tel. und Fax 06221-800829
oder 06221-562632

Rückfragen von Journalisten auch an:
Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
http://www.uni-heidelberg.de/presse

und
Irene Thewalt
Pressestelle der Universität
Tel. 542311
presse@rektorat.uni-heidelberg.de


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